Zu den Traumstraßen der Welt



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Schätze Russlands

Die schönsten Städte des Zarenreichs hautnah erleben


Tallin – St. Petersburg – Weliki Nowgorod – Moskau – Wolgograd – Astrakhan – Kalmückensteppe – Nordkaukasus – Schwarzes Meer – Kuban – Kursk – Kiew – Dubno – Lemberg – Krakau

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben sich im Osten Europas völlig neue Reisemöglichkeiten aufgetan. Mit Kostyas Kollegen Arthur Sebazungu, Oleg Senenko und Valery Kasyanik haben wir ein professionelles Reiseleiterteam gewinnen können, das mit seinem Insiderwissen und seinen vielfältigen Reiseerfahrungen eine wohl einmalige Erlebnisreise hautnah an Land und Leuten, durch oft noch unbekannte Regionen ermöglicht.

Die aktuelle politische Stimmungslage spiegelt sich nicht ansatzweise in Russland wider. Im Gegenteil. Russlands Bevölkerung präsentiert sich ausgesprochen gastfreundlich, die Versorgungs- und Sicherheitslage ist hervorragend, Touristenvisa werden so zuverlässig und schnell ausgestellt wie in den Vorjahren. Auch die Grenzpassage zwischen Russland und Westukraine verläuft ohne Probleme.

Wir treffen uns zum Reisebeginn in Estlands Hauptstadt Tallinn mit seiner wunderschönen Altstadt. Wir reisen nach Russland ein und erreichen schon am gleichen Abend St. Petersburg. Drei Tage nehmen wir uns Zeit für die schönste Stadt Russlands und lassen uns von Kunst, Kultur und dem besonderen Flair des Venedigs des Nordens verzaubern.
Wir verlassen die Stadt des Zaren Peter des Großen und besuchen bei Puschkin den Katharinenpalast mit dem weltberühmten Bernsteinzimmer.

In Weliki Nowgorod besichtigen wir Kreml, Sophienkathedrale und das alte Viertel auf der anderen Seite des Flusses Wolchow. Unser Weg führt uns weiter südwärts nach Waldai, die Stadt der Glockengießer. Einen Tag später sind wir schon auf dem Moskauer Autobahnring und erreichen die moderne 12-Millionenmetropole Moskau, die uns zwei Tage von Allem etwas bieten wird. Wir folgen nun den Straßen des Goldenen Rings – wie an einer Perlenschnur sind nordöstlich von Moskau die pittoresken altrussischen Städte aufgereiht.

Jetzt geht das Abenteuer erst richtig los. Wir reisen nun in das geheimnisvolle Russland auf Routen, die kaum von Touristen befahren werden. Dabei übernachten wir in Dörfern, kommen oft mit der Dorfbevölkerung in Kontakt und werden stimmungsvolle gemeinsame und spontane Abende erleben. Vor Wolgograd besuchen wir den deutschen Soldatenfriedhof und gedenken der vielen jungen Gefallenen aus Deutschland und Russland. In der Stadt an der mächtigen Wolga lassen wir die höchst beeindruckenden Gedenkstätten der Schlacht um Stalingrad auf uns wirken.

Von Wolgograd, dem Brückenkopf zwischen Europa und Asien, wechseln wir die Fahrtrichtung, haben nun abends die Sonne im Gesicht. Es geht nach Westen zunächst durch weites südrussisches Steppenland und später die fruchtbare Schwarzerde-Region bis in die einst so heftig umkämpfte Festungsstadt Kursk. Unterwegs werden wir unvergessliche Abende in der Weite Russlands erleben.
Mit der Westukraine erwartet uns ein visafreies und gastfreundliches Land, dass unsere letzte Reisewoche mit vielen weiteren Höhepunkten versehen wird.

Beim Blick auf die nicht enden wollenden Sonnenblumen- und Kornfeldern vergeht die Fahrzeit wie im Fluge. Im wunderschön herausgeputzten Kiew mit seinen hundert goldenen Kuppeln lernen wir den Geist der neuen Ukraine kennen lernen. Herrliche Gebäude, Fassaden, Plätze und Parks sowie das bunte Treiben auf den Prunkstraßen werden uns die Hauptstadt der Ukraine lieben lassen. Auf dem Weg durch westukrainisches Land statten wir den Festungen und Schlössern Dubno und Olesko einen Besuch ab.

Das altehrwürdige Lemberg mit seinen einmaligen Gebäudefassaden, den engen Gassen und verschiedensten Kirchen ist unsere letzte Station in der Ukraine. In dieser ganz besonderen Stadt lassen wir in würdigem Ambiente diese unvergessliche Reise ausklingen. Wir reisen gemeinsam über die ukrainisch-polnische Grenze und erreichen am gleichen Tag Krakau. Von dort ist es nur noch eine weitere Tagesreise bis zur Elbmetropole Dresden. Sie werden noch lange von dieser besonderen Tour erzählen, von außergewöhnlichen Erlebnissen, wunderschönen Landschaften und unvergessenen Begegnungen mit den Menschen Russlands und der Ukraine.

Reiseorganisation · Konstantin Abert
Reiseleitung · Oleg Senenko
seit 2016 - 3 x durchgeführt

Reisetermin

Samstag, 4. August 2018
Treffen in Tallin, Estland

6.000 km Russland & Ukraine

Montag, 10. September 2018
Reiseende in Krakau, Polen

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person2.680,- €

Einzelfahrerzuschlag1.070,- €

Reiseleistungen

  • Deutschsprachiger Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug auf der Reise begleitet

  • Russisches Begleitteam, das der Gruppe in Russland und der Ukraine für organisatorische Fragen zur Verfügung steht

  • Übernahme aller administrativen Aufgaben
    (Einladungs- und Visabesorgung, Registrierung, Abwicklung aller Grenzformalitäten)

  • 38 x Camping- und Übernachtungsgebühren

  • 10 x Stadtexkursionen

  • 2 x Folklore

  • Bootstour auf der Ostsee, den St. Petersburgs Kanälen

  • Eintritt in Museen, Theater und Sehenswürdigkeiten gemäß Programm
    (u.a. Ermitage, Peterhof, Bernsteinzimmer und Kreml, Klöster in Kiew)

  • Mindestens 6 x landestypische Essen

  • 1 x Farewell-Dinner

  • Road-Book mit detaillierter Streckenbeschreibung

  • Straßenatlas für Russland und Ukraine, meist farbige aktuelle Stadtpläne und Taschenatlanten mit Metroplänen für St. Petersburg, Moskau und Minsk

  • Insolvenz-Versicherung

Diese außergewöhnliche Reise verfolgt gleich mehrere Ziele:

  • Besichtigung der kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten. Wir verfügen über hervorragende lokale deutschsprachige Guides.
  • Wir kommen hautnah in Kontakt mit den Menschen und ihren Lebensweisen.
  • Durch die lockeren und echten Gesprächsrunden - teils mit Russen, Kaukasiern und Weißrussen - bekommen Sie tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
  • Wir sind oft auf touristisch unerschlossenen Routen unterwegs und übernachten in besonderer Umgebung.
  • Sie werden Russland und Weißrussland erleben wie kaum ein anderer und haben mit dieser Reise erheblich zur Völkerverständigung beigetragen
  • Gemeinsam mit Gleichgesinnten und unserem Team haben Sie mehr Freude an der Reise als alleine unterwegs zu sein.

1. Tag Anreise nach Tallin
Wir treffen uns auf dem Campingplatz bei Tallinn. Kennenlernen der Reiseteilnehmer, Tourbesprechung der nachfolgenden Tagesetappe.

2. Tag Tallinn – St. Petersburg
Grenzübertritt (in der geschlossenen Gruppe) von Estland nach Russland. Ankunft auf dem Standplatz bei St. Petersburg, unserem ersten Stellplatz in der GUS.

3. Tag St. Petersburg
Stadtbesichtigung von St. Petersburg, dem Venedig des Nordens. Zeitweise sind wir mit dem Boot auf den unzähligen Wasserstraßen unterwegs.

4. Tag St. Petersburg
Besuch der weltberühmten Kunstsammlung der Eremitage, mittags Ausflug mit dem Tragflügelboot über die Newamündung zum Peterhof.

5. Tag St. Petersburg
Tag zur freien Verfügung für einen individueller Besuch St. Petersburgs: Schlendern, Sehen, Staunen - genießen Sie die schönste Stadt Russlands.

6. Tag St. Petersburg – Nowgorod
Besuch des Katharinen-Palast, der schönste und prunkvollste aller Paläste mit dem berühmten Bernsteinzimmer. Mittags Weiterfahrt nach Weliki Nowgorod zum Ufer des Waldaisees.

7. Tag Nowgorod – Waldai
Besichtigung des Nowgoroder Kremls, der Sophien-Kathedrale und des alten Kirchenviertels jenseits des Wolchow-Flusses. Mittags Fahrt von Weliki Nowgorod nach Waldai, Möglichkeit zum Besuch des Glockengießermuseums.

8. Tag Waldai – Sergiev Possad
Fahrt von Waldai über Twer, Klin und das Land nach Sergiev Possad, unserer ersten Stadt entlang des Golden Rings.

9. Tag Sergiev Possad – Suzdal
Wir tingeln in östlicher Richtung über weites Land und das schöne Städtchen Pereslawl- Zalesski, bevor wir am Nachmittag den schönen Campingplatz bei Suzdal erreichen.

10. Tag Suzdal
Die wohl schönste Stadt des Goldenen Rings versetzt uns in die Zeiten des alten Russland zurück. Verschiedenste Kirchen und Freilichtmuseen bieten wunderbare Fotomotive.

11. Tag Suzdal – Moskau
Über Wladimir, der letzten Golden-Ring-Stadt unserer Reise fahren wir in die Hauptstadt Russlands. Noch vor dem Beginn des nachmittäglichen Berufsverkehrs erreichen wir unseren Campingplatz in Moskau.

12. Tag Moskau
Wir lernen die schönsten Metro-Stationen Moskaus kennen. Endstation ist der Kreml. Hier besichtigen wir das Innere der Festungsanlage, seine Kathedralen und Schatzsammlungen. An den Roten Platz lassen wir den Tag ausklingen. GUM, Basiliuskathedrale, Einkaufspassagen, Menschen aller Couleur – es gibt genug zu sehen und zu erleben in dieser faszinierenden Weltmetropole.

13. Tag Moskau
Vormittags Stadtbesichtigung des neuen und alten Moskaus. Nachmittags individueller Besuch der Hauptstadt Russlands, wie Alter Arbat, Künstlermarkt etc.

14. Tag Moskau – Tambow
Fahrt von Moskau über die neuen Autobahnen Richtung Süden bis in die Nähe von Tambow. Hier wollen wir in einem typischen Dorf übernachten und zum ersten Mal das Landleben kennen lernen.

15. Tag Tambow – Michajlowka
Fahrt auf der M6 durch die russische Weite: Wälder, Äcker und Steppe. Wir übernachten in einem malerisch gelegenen Kosakendorf. Abends besuchen uns echte Kosaken.

16. Tag Michajlowka – Wolgograd
Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs 30km vor Wolgograd (Stalingrad). Nachmittags erreichen wir Wolgograd und nächtigen am Ufer der mächtigen Wolga.

17. Tag Wolgograd
Besichtigung des ehemaligen Stalingrad, mit seinen gigantischen Kriegsmonumenten und Gedenkstätten. An der schönen Uferpromenade des „neuen“ Wolgograds lassen wir den Abend ausklingen.

18. Tag Wolgograd – Wolgadorf
Wir folgen dem Lauf der Wolga bis hinter Tsagan Aman und fahren dabei zum ersten Mal ein Stück durch Kalmückien. Bei Kopanowka stehen wir auf einen Campingplatz direkt am Ufer der Wolga. Abends Grillen und Lagerfeuer am Unterlauf der Wolga.

19. Tag Wolgadorf – Astrakhan
Vormittags starten wir von der Wolga und erreichen gegen Nachmittag das heiße Astrakhan im Wolgadelta. Wir stehen unweit der Uferpromenade. Von hier geht’s zu Fuß zum benachbarten Kreml.

20. Tag Astrakhan – Kalmückensteppe
Wir reisen knapp 140km durch die absolute Einsamkeit der Kaspischen Senke. Kalmücken bereiten uns in der nach Kräutern duftenden Steppe ein schmackhaftes Gastessen. Am Abend erfahren wir Spannendes über das Leben der Hirten und sitzen dabei unter dem weiten, mit unzähligen Sternen übersäten Himmelszelt.

21. Tag Kalmückensteppe – Elista
Gegen Mittag erreichen wir Elista, die Hauptstadt der autonomen Republik Kalmückien. Wir sind nun im Herzen der einzigen Gesellschaft buddhistischen Glaubens in Europa und zu Gast in den Tempeln Buddhas. Kalmückien wird uns in guter Erinnerung bleiben.

22. Tag Elista – Adygea
Die Landschaft ändert sich, wir verlassen die faszinierende Steppe und erreichen auf guten Straßen das Stawropoler Gebiet. An den Hängen der Ausläufer des nördlichen Kaukasus stehen wir wieder in traumhaft schöner Landschaft, inmitten der nächsten autonomen Republik, dem Land der Adygejer.

23. Tag Adygea
Der heutige Tag gehört ganz den Kaukasiern. Tagsüber bieten wir die Möglichkeit zu einem fakultativen Ausflug in eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Europas, am Abend werden wir zusammen mit den Menschen von Adygeja feiern.

24. Tag Adygea – Agoi
Die Straße schlängelt sich durch dicht bewaldete Berge, es gilt den imposanten Kaukasus zu überqueren. Am Nachmittag befinden wir uns bereits an der subtropischen Schwarzmeerküste.

25. Tag Agoi
Nach eindrucksvollen und mitunter anstrengenden Reisetagen haben wir uns einen erholsamen Strandtag am warmen Schwarzen Meer verdient.

26. Tag Agoi – Rostow am Don
Wir reisen zunächst entlang der Schwarzmeerküste und überqueren dann erneut den Kaukasus, bevor wir am Nachmittag Rostow am Don erreichen.

27. Tag Rostow am Don
Besichtigung der Stadt Rostow, Tor zum Kaukasus und Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2018.

28. Tag Rostow am Don – Pawlowsk
Wir durchqueren das östliche Ende der Schwarzerderegion. Übernachtung auf dem malerischen Land.

29. Tag Pawlowsk – Kursk
Nicht enden wollenden Sonnenblumen- und Kornfelder bedecken den fruchtbaren Boden. Kursk, das wir am frühen Nachmittag erreichen, liegt inmitten der riesigen Schwarzerderegion.

30. Tag Kursk – Beresa
Unser letzter Fahrtag in Russland führt uns bis an die Russisch-Ukrainische Grenze. Bisher einfache Grenzpassage ohne größere Wartezeiten.

31. Tag Beresa – Kiew
Nach einer Fahrt durch weites ukrainisches Land mit dichten Wäldern und endlosen Feldern erreichen wir schon am Nachmittag die Hauptstadt des Landes

32. Tag Kiew
Stadtrundfahrt und Besuch der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Kiew einschließlich der Sophienkathedrale und des Höhlenklosters. Am Abend kehren wir ein zu Speis und Trank im originellen Kiewer Ambiente.

33. Tag Kiew
Tag zur individuellen Gestaltung. Schlendern Sie entlang der Prunkstraße Kreschatik und des Maidan. Besuchen Sie den Hauptmarkt oder lassen Sie sich von Cafe zu Cafe treiben und beobachten Sie die verschiedenen Menschen der modernen Stadt.

34. Tag Kiew - Dubno
Was für ein Gegensatz zum schicken Kiew. Wir reisen durch weitläufiges Land und erreichen am Nachmittag Dubno, wo wir unser Nachtlager aufschlagen werden.

35. Tag Dubno – Lemberg
Auf dem Weg nach Lemberg statten wir dem verwunschenen Schloss Olesko einen Besuch ab. Am frühen Nachmittag erreichen wir Lemberg, das sich heute Lwiw nennt.

36. Tag Lemberg
Der vorletzte Tag in der Ukraine gehört ganz uns. Zunächst lassen wir uns durch die alten Gassen der wohl schönsten Stadt des Landes führen. Am Abend lassen wir in würdigem Ambiente das Farewell-Dinner steigen und blicken mit Stolz und in guter Erinnerung auf die zurückliegende Zeit der Reise.

37. Tag Lemberg
Der Tag gibt uns Zeit, sich von der Feier zu erholen und noch einmal ins Zentrum Lembergs zu pilgern. Die altehrwürdige Stadt lädt ein, Souvenirs für Freunde und Verwandte zu kaufen. Lassen Sie sich einfach durch Lemberg treiben, seine Kirchen, Plätze, Parks, Kopfsteingassen und Märkte.

38. Tag Lemberg – Krakau
Noch einmal müssen wir eine GUS-Grenze passieren, bevor unsere Autos wieder EU Asphalt unter die Räder bekommen. Abends erreichen wir das polnische Krakau.

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