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Westukraine & Moldau

Eine abenteuerliche Reise quer durch Bessarabien bis nach Transkarpatien


Der Westen der Ukraine ist längst wieder reif, mit dem eigenen Wohnmobil bereist zu werden, so wie es einst auf unsren legendären Russland & Ukrainetouren der Fall war. Die Rahmenbedingungen für Reisemobilisten haben sich 2016 und 2017 spürbar verbessert – Visafreiheit, korruptionsfreie Grenzen und vor allem eine wunderschöne Reiseregion mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis heißen uns willkommen. 2017 sind wir seit 4 Jahren wieder mit einer Gruppe durch die Westukraine gefahren und haben wunderbare Erfahrungen gemacht. Auch die Gruppen „Schätze Russlands“ fahren von nun ab wieder durch die Ukraine statt durch Weißrussland.

Mit Kostyas Kollegen Oleg Senenko, Arthur Sebazungu und Valery Kasyanik, Sergej Dukhin und anderen haben wir ein professionelles Reiseleiterteam gewinnen können, das mit seinem Insiderwissen und seinen vielfältigen Reiseerfahrungen eine wohl einmalige Erlebnisreise hautnah an Land und Leuten durch oft noch unbekannte Regionen ermöglicht.
Die Anreise erfolgt über Breslau und Krakau. Hier ist offizieller Beginn unserer Rundreise. Es lohnt sich einige Tage vorher anzureisen und das schöne Krakau zu erkunden. In den folgenden 25 Tagen nehmen wir uns viel Zeit für eine unbekannte Region Mittelosteuropas, die voller Überraschungen und Geheimnisse steckt.

Die erste Stadt der Ukraine ist gleich ein Highlight der Reise. Das altehrwürdige Lemberg mit seinem restaurierten, historischen Zentrum und seinen wahrhaftigen Gebäudeschnitzereien, zu Recht als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet, stimmt uns angemessen auf die Westukraine ein. Über das Schloss Olesko und Dubno erreichen wir die alte und neue Hauptstadt. Dem schicken Kiew mit seinen hundert goldenen Kuppeln schenken wir zwei volle Tage und lernen den Geist der neuen Ukraine kennen. Zwei Tagesetappen weiter südlich erreichen wir Odessa, der kulturelle Schmelztiegel der gesamten Region. Entlang des Schwarzen Meeres dringen wir bis ins riesige Donaudelta vor.

Kamjanez-Podilskyj, die pittoreske Stadt liegt genauso wie die Festung Khotyn auf einstigem bessarabischen Territorium.
Das fotogene Tschernowitz lässt uns einen ganzen Tag verweilen, bevor wir tief in die Karpatenukraine eindringen und in dessen Herz, Jeramtsche die herrliche Landschaft erkunden und genießen. Das multiethnische Uschhorod, Grenzstadt zur Europäischen Union, ist unsere letzte Station in Transkarpatien, bevor wir gemeinsam die Grenze passieren und im slowakischen Kosice mit einem Farewelldinner einen stimmungsvollen Abschied feiern. Auf dem Weg in die Heimat kann man noch für einige Tage im Tatragebirge verweilen und die frischen Reiseerlebnisse Revue passieren lassen.

Reiseorganisation · Arthur Sebazungu
Reiseleitung · Oleg Senenko
neu im Programm

Reisetermin

Mittwoch, 1. August 2018
Treffen in Krakau, Polen

3.200 km Südosteuropa

Samstag, 25. August 2018
Reiseende in Kosice, Slowakei

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person1.790,- €

Einzelfahrerzuschlag690,- €

Reiseleistungen

  • Deutschsprachiger Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug begleitet

  • Begleitteam, das der Gruppe in der Ukraine und Moldau/Transnistrien für organisatorische Fragen zur Verfügung steht

  • Übernahme aller administrativen Aufgaben wie Moderation aller Grenzformalitäten und aufkommenden Meldepflichten

  • 25 x Camping- und Übernachtungsgebühren

  • 8 x Stadtexkursionen (Lemberg, Kiew, Odessa, Chisinau, Tiraspol, Kamjanez-Podilskyj, Tschernowitz, Uschhorod)

  • 2 x Folklore

  • Eintritt in Museen, Theater und Sehenswürdigkeiten gemäß Programm. Unter anderem:
    Exkursion Wieliczka Salzbergwerk, Schloss Olesko, Sofijiwka-Park Uman, Bootsausflug Donaudelta, Tagesausflug Transnistrien, Festung Khotyn, Nationalpark Synewyr

  • Mindestens 4 landestypische Essen

  • 1 x Farewell-Dinner

  • Wechselstube „an Bord“ (kein komplizierter Geldtausch Euro in ukrainische Griwnaa und moldauischen Lei)

  • Road-Book mit detaillierter Streckenbeschreibung

  • Straßenatlas für die Ukraine und Moldau, Taschenatlanten/Faltkarte für Kiew

  • Insolvenz-Versicherung

1. Tag Krakau Anreise
Wir treffen uns um 17.00 auf einem Campingplatz. Ausgabe von allen relevanten Reiseunterlagen, Besprechung der morgigen Fahretappe

2. Tag Krakau – Wieliczka – Przeworsk
Nach kurzer Fahrt erreichen wir Wieliczka, eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerkeund UNESCO-Weltkulturerbe, welches wir bis zum Mittag einen Besuch abstatten. Weiterfahrt bis auf einen Campingplatz bei Przeworsk.

3. Tag Przeworsk – Lemberg
Grenzübertritt (in der geschlossenen Gruppe) von Polen in die Ukraine. Ankunft ab Mittag/ Nachmittag in Lemberg. Abends stoßen wir beim gemeinsamen Essen auf unsere bevorstehende Reise an.

4. Tag Lemberg
Gleich zum Auftakt der Reise erleben wir bei einer Stadtrundfahrt durch Lemberg ein kulturelles Feuerwerk. Lembergs Altstadt ist Weltkulturerbe. Gleichzeitig ist viel Neues eingezogen – Alte Apotheken, verschiedenste Restaurants und Spezialitätengeschäfte laden zum Schauen, Probieren und Verweilen ein. Selbst Gourmets kommen hier auf ihre Kosten.

5. Tag Lemberg
Der Tag gibt uns Zeit, noch einmal ins schöne Zentrum Lembergs zu pilgern. Die altehrwürdige Stadt lädt ein, Souvenirs für Freunde und Verwandte zu kaufen. Lassen Sie sich einfach durch Lemberg treiben, seine Kirchen, Kopfsteingassen, Märkte und kultigen Kneipen.

6. Tag Lemberg – Olesko – Dubno
Auf dem Weg nach Dubno statten wir am Vormittag dem verwunschenen Schloss Olesko einen Besuch ab. Am Nachmittag erreichen wir das am Fluss Ikwa gelegene Dubno.

7. Tag Dubno – Kiew
Wir reisen durch weitläufiges Land und erreichen am Nachmittag die 3 Millionen Metropole Kiew – ein krasser Gegensatz zu den bisher durchfahrenen ländlichen Regionen.

8. Tag Kiew
Kiew ist der Stolz der Ukraine. Wir besichtigen die Stadt mit den hundert goldenen Kuppeln dem pulsierenden Platz der Unabhängigkeit und seiner Prunkstraße Chreschtschatyk. Während unseres Aufenthaltes in Kiew möchten wir am Abend das prunkvolle Kiewer Theater mit seinen zauberhaften Ballettaufführungen besuchen.

9. Tag Kiew
Zeit zur freien Verfügung: Zeit zum individuellen Genießen des neuen modischen Kiews: Schlendern über großzügige Promenaden, Märkte, Plätze und Parks. Sehen und gesehen werden ist hier das Motto.

10. Tag Kiew – Uman
Die nächsten Etappen führen uns nach Süden bis ans Schwarze Meer. Doch nächtigen werden wir zunächst in Uman. Hier besuchen wir den Sofijiwka-Park, der mit seinen märchenhaften Gartenbaulandschaften, Grotten, Spiegelteichen und phantastischen Skulpturen zu einem der schönsten Parks Europas zählt.

11. Tag Uman – Odessa
Wir starten zeitig von Uman und erreichen Odessa auf der neu ausgebauten Europastraße vor dem Einsetzen der Rushhour. Es besteht die Möglichkeit, durch das abendliche Odessa zu schlendern.

12. Tag Odessa
Morgens brechen wir auf zur Besichtigung der alten Dame Odessa. Nachmittags kann man individuell die typische Odessa-Atmosphäre beim Schlendern über die Einkaufs- und Flaniermeilen der Stadt genießen oder alternativ einen Ausflug in die weit unter der Stadt verzweigten Katakomben unternehmen.

13. Tag Odessa – Wylkowe/Donaudelta
Entlang des Schwarzen Meeres bis an den Ostrand des riesigen Donaudeltas führt uns die heutige Etappe. Wir wollen heute Nachmittag per Boot einen Ausflug in einen Teil des Deltas auf der ukrainischen Seite unternehmen.

14. Tag Donaudelta – Chisinau
Wir haben das einstige Bessarabien erreicht und reisen gemeinsam über die ukrainischmoldauische Grenze. Am späten Nachmittag planen wir, die moldauische Hauptstadt zu erreichen, wo wir für drei Nächte stehen werden.

15. Tag Chisinau
Stadtbesichtigung per Autobus und zu Fuß. Modernes und Sowjetisches treffen hier aufeinander. Am Abend begeben wir uns auf eine kulinarische Reise durch Moldau.

16. Tag Chisinau – Tiraspol – Chisinau
Tagesausflug in Transnistriens Hauptstadt – wir erleben ein Stück absurdes Europa – ein Land und Bürger ohne internationale Anerkennung, aber mit eigener Währung, eigenen Reisepässen und der Großfirma Sheriff, die nicht nur Politik macht, sondern auch den Fußballclub FC Sheriff betreibt.

17. Tag Chisinau – Balti
Über moldauisches Land reisen wir durch Gebiete, wo die Zeit stehen geblieben ist. wir gen Norden. Am Nachmittag Bummel durch das Städtchen Balti und Zusammenkunft mit den Einwohnern.

18. Tag Balti – Kamjanez-Podilskyj
Wir verlassen Moldawien, das uns mit seinen gastfreundlichen Menschen in guter Erinnerung bleiben wird. Gemeinsamer Grenzübertritt und Fahrt bis ins landschaftlich sehr reizvoll gelegene Kamjanez-Podilskyj.

19. Tag Kamjanez-Podilskyj – Khotyn - Tschernowitz
Am Vormittag Stadtexkursion zur Festung und durch die armenischen, jüdischen, polnischen und ukrainischen Viertel von Kamjanez-Podilskyj, einer der ältesten Städte des Landes. Weiterfahrt nach dem Mittagessen zu den am Dnjestr-Fluss gelegenen Festungskomplex Khotyn. Am frühen Abend erreichen wir das in einer Hügellandschaft malerisch gelegene Tschernowitz.

20. Tag Tschernowitz
Der ganze Tag gehört Tschernowitz, mit Lemberg sicherlich eine der schönsten Städte der Ukraine. Wir besuchen im Rahmen der Stadtbesichtigung auch den imposanten Ziegelbau auf dem Bischofsberg, die ehemalige Residenz des Metropoliten der Bukowina.

21. Tag Tschernowitz – Jaremtsche
Erst westlich von Tschernowitz haben wir die Bessarabiendurchquerung vollbracht. Nun fahren wir tief nach Transkarpatien und erreichen nach einer der landschaftlich schönsten Fahretappen den Kurort Jaremtsche.

22. Tag Jaremtsche
Wir stehen im Herzen der Ukraine-Karpaten. Heute wandern wir im Nationalpark Synewyr bis zum gleichnamigen und größten auf knapp 1000 Metern Höhe gelegenen See in Transkarpatien.

23. Tag Jaremtsche – Uschhorod
Wir reisen entlang der Ränder der malerischen Karpaten und treffen je nach Tageseinteilung nachmittags oder am frühen Abend in Uschhorod ein. In der Grenzstadt feiern wir mit einem wilden Festessen den Abschied von der Ukraine auf Raten.

24. Tag Uschhorod
Aufgrund des gestrigen Abends starten wir zu gemäßigter Zeit zur Stadtbesichtigung von Uschhorod. Am Nachmittag haben wir noch genügend Zeit, uns mit den günstigen ukrainischen Lebensmitteln und diversen Mitbringseln einzudecken. Wer weiß, ob wir am Abend schon wieder Abschied beim Essen feiern.

25. Tag Uschhorod – Kosice
Wir verlassen die Ukraine an ihrem Westende. Am Nachmittag sollten wir alle im slowakischen Kosice eingetroffen sein. Noch einmal müssen wir feiern… Wie bei uns Tradition, lassen wir die Reise mit einem fulminaten Farwelldinner ausklingen. Es war originell, skurril, schön, warmherzig, unvergesslich. Egal was nun kommt, die Eindrücke wird uns keiner mehr nehmen können.
Das Westende der Karpaten ist nicht weit. Wer noch Zeit hat, sollte bei seinem Heimweg hier innerhalten und kann sich die Tatra-Gebirgszüge gerne erwandern oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

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