Abenteuer Touren ALLRAD
Unterwegs
Reisepreis

6.290,- € pro Person

9.435,- € Preis für Einzelfahrer


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4×4 Algerien
Großes Sahara-Abenteuer für Allradwohnmobile
  • Beginn der ReiseSonntag, 7. Januar 2024
    Treffen in Tunis, Tunesien
  • Ende der ReiseSonntag, 3. März 2024
    Reiseende in Tunis, Tunesien
  • Dauer57 Tage
  • Streckeca. 6.000 Kilometer
  • HistorieNEU - Pioniertour
  • FahrzeugEigenes Wohnmobil
Endlich ist es wieder möglich, Algerien mit dem eigenen Fahrzeug zu erkunden. Die vorliegende Algerien-Tour  ist eine abenteuerliche Pionierreise, die wir zusammen mit unseren algerischen Partnern ausgearbeitet  haben. Die Regionen im „großen Süden“ Algeriens sind für uns Allradfans ein Eldorado und bieten uns immer wieder  spannende und schöne Offroad-Etappen quer durch die Dünenfelder der nördlichen Sahara.
 
Die Etappenplanung ist so ausgelegt, dass immer genügend Zeit zum Verweilen in der wunderschönen  Umgebung bleibt. Gerade mit unseren Allradfahrzeugen wollen wir den großen Vorteil nutzen, fernab der  allgemeinen Routen unterwegs sein zu können. Sehr oft werden wir unter dem freien Himmel in wunderbarer  Sand- und Steinwüstenlandschaft stehen.
Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Deutschsprachige Reiseleitung, die die Gruppe mit zwei Allrad-Fahrzeugen auf der Reise begleitet
  • Technisch versiertes Begleitteam mit entsprechend starkem Allradfahrzeug für notwendige Reparatur-hilfen sowie Frei- und Abschleppen
  • Einheimische/r Betreuer/in, welche/r der Gruppe stets für organisatorische Fragen zur Verfügung steht
  • Übernahme aller administrativen Aufgaben (präsenzfreie Einladungs- und Visabesorgung, Registrie-rungen, Begleitung und Moderation aller Grenzformalitäten)
  • Backup-office in Deutschland während der Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile,  Erkrankung etc.)
  • Vorbereitungstreffen ca. drei Monate vor Tourstart
  • Visagebühren und Genehmigungen für Algerien
  • Alle Bewilligungen für die Offroad Strecken
  • Alle Übernachtungsarrangements (Camping-, Stell- und Naturplätze)
  • Landeskundliche Exkursionen und Informationsrunden
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgebühren lt. Programm in Tunesien und Algerien
  • Mindestens 5 x gemeinsame Essen, landeskundlich indoor und rustikal outdoor
  • Wechselstube „an Bord“ (kein komplizierter Geldtausch von Euro in Landeswährungen)
  • Roadbook für alle Reisetage mit Streckenbeschreibung
  • Straßenkarten für Tunesien und Algerien
  • Einrichtung und Freischaltung lokaler SIM-Karten mit Datenguthaben, soweit möglich
  • Organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise
Präsentation der Reise

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Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen
Anreise und Reisestart in Tunesien (ca. 1. – 2. Woche)

In Genua geht es auf die Fähre, die uns in einer ca. 24-stündigen Überfahrt auf den afrikanischen Kontinent  nach La Goulette bei Tunis bringt. Das tatsächliche Reisedatum kann sich, je nach Abfahrtsdatum der Fähren,  das zum Zeitpunkt der Erstellung des Tourbuchs noch nicht feststeht, noch um einige Tage verändern.

Auf der Fähre kann schon ein Teil der Zollformalitäten in Ruhe vorbereitet werden, sodass bei der Ankunft die Abfertigung zügig vonstatten geht.

Angekommen in Tunis, fahren wir entlang der Küste Richtung Süden, vorbei an schönen Sandstränden und  den Urlaubsregionen rund um Sousse, Hammamet und Djerba.

In Douz haben wir möglicherweise die Gelegenheit, den wöchentlichen Vieh- und Kamelmarkt zu sehen. Auf  jeden Fall aber wird uns der Sonnenuntergang an den riesigen Sanddünen bei Douz beeindrucken.  Gelegentlich verlassen wir die Hauptstraßen und testen auf ersten Allradpisten unser fahrerisches Können  und die Offroad-Tauglichkeit unserer Fahrzeuge.

Die Höhlenwohnungen von Matmata sind in einer schroffen Berglandschaft gelegen. Sie sind uns einen  Abstecher wert, bevor wir am Rande der Sahara in der Oase Ksar Ghilane, einer ehemaligen Wüstenfestung,  ankommen. Abends ein Bad im warmen Wasser des artesischen Brunnens, ein Glas mit einem Sundowner in  der Hand … so lässt es sich aushalten.

Die großen Dünenfelder der nördlichen Sahara beginnen hier bei der Oase Ksar Ghilane und bieten uns in den  nächsten Tagen beste Gelegenheit, die Fähigkeiten von Fahrern und Fahrerinnen sowie unseren Allrad-mobilen im feinen Sand der Sahara zu vertiefen. Das erfahrene Begleitteam gibt Tipps zum Fahren im Sand.  Falls nötig stehen die Teamfahrzeuge auch zum Rausziehen bereit. Wir sind damit gut vorbereitet für das  große Saharaabenteuer, das uns in Algerien erwartet. Wer Lust hat, lässt sich auf dem schaukelnden Rücken  eines Kamels zum französischen Fort tragen oder erkundet mit einem Miet-Quad die Dünenlandschaft.

Über  den großen Salzsee Chott el Djerid erreichen wir die Region um Touzeur. Entlang der endlosen Wüste  und riesiger Salzpfannen erstreckt sich diese Region zwischen dem Dahar-Bergland im Osten und der  algerischen Grenze im Westen. Bei Nefta liegen auch die Drehplätze der Serie „Star Wars“, welche wir  natürlich auch besuchen können.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf engen Straßen durch eine wilde Berglandschaft, vorbei an verlassenen  Dörfern, gelangen wir schließlich in die Grenzregion zu Algerien.

Tassili N‘Ajjer, der Süden Algeriens (3. – 5.Woche)

Die Grenze bei Hazoua wird uns einiges an Geduld abverlangen. Dank der akribischen Vorbereitung und  unseren erfahrenen algerischen Reisebegleitern schaffen wir auch diese komplizierte Einreisebürokratie.

Wir nehmen die östliche Sahararoute durch die Wüstenregion „Großer Östlichen Erg“ in Richtung Djanet und  Tassili N‘Ajjer, was wir nach mehreren Fahretappen erreichen.

In der Weite der Wüste finden wir traumhafte, einsame Übernachtungsplätze. Wir können abends gemütlich  am Lagerfeuer zusammensitzen und uns von unseren algerischen Guides Geschichten aus ihrer Heimat  erzählen lassen.

Illizi ist Ausgangspunkt zu den bedeutendsten Felszeichnungen im Tassili N‘Ajjer. Ab hier führt die Route durch das wilde, dunkle Plateau du Fadnoun, über Pässe und in Kehren hinauf. Gelegentlich passieren wir  ausgetrocknete Wasserfurten, umgeben von Dorn- und Oleanderbüschen. Das Plateau bildet einen  großartigen Kontrast zu den gelben Dünen des Ergs. Unsere Allradfahrzeuge werden hier voll auf ihre Kosten  kommen. Zwischen Gebirgsketten versteckt liegen die wunderschönen Oasenstädtchen Iherir und Idaren.

Auf  etwa 1.000 Metern Höhe, eingebettet zwischen den Hängen der Berge, liegt Djanet, auch Perle der Sahara genannt. Einst starteten von hier aus die oft mehrere Monate lang dauernden Karawanenzüge. Wie früher  nutzen auch wir den Markt von Djanet, um Vorräte in unseren Wüstenschiffen der Neuzeit aufzufüllen.

Beeindruckende Dünenkämme, Sandsteinbögen und eigenwillige Felsformationen – Willkommen in der  Zentralsahara. Die Vielfalt der Wüste ist einfach verblüffend. Prähistorische Kunst und fantastische  Naturmonumente erwarten uns im Tassili n‘Ajjer und im Tadrart. Faszinierend sind die über 6.000 Jahre  alten Felsgravuren. Fachkundig führen unsere einheimischen Guides zu den Relikten uralter Geschichte. Wir  fahren über Dünenkämme, auf steinigen Ebenen und durch die engen Schluchten des Tassili N‘Ajjer,  erreichen schließlich die Sandsteinwunder des Tadrart.

Im Tadrart-Gebirge entfaltet die Wüste ihre ganze Palette der Vielfalt. Fast alle Farbnuancen des Sahara-sandes sind hier anzutreffen und bieten ein wahres Naturschauspiel. Abbildungen und Gravuren von Löwen,  Elefanten und Giraffen sind stille Zeugen einer Ära, in der die Sahara noch fruchtbarer als heute war. Die  Kunstwerke sind Zeugnisse der frühen Fertigkeiten der Tuareg. Wir lauschen am Abend den Geschichten  unserer lokalen Guides, und das beim Blick in den weiten Sternenhimmel. Nach einigen Tagen mit viel  Fahrspaß im großen Sandkasten Sahara reisen wir wieder in Richtung Norden, um die andere Seite Algeriens  kennenzulernen.

Der große westliche Erg und seine Oasenstädte (5. – 7.Woche)

Ausgangspunkt unserer weitläufigen Umrundung des „großen westlichen Erg“, einschließlich des 2.062m  hohen Djebel Mekhtar, ist die Stadt Ouargla, früher Hauptstadt des Departements Oasis. Die Oase „der  goldene Schlüssel zur Wüste“ liegt zwischen Salzseen inmitten von Gärten und 1,5 Millionen Dattelpalmen.  Von den hochgelegenen Gebieten haben wir einen herrlichen Rundblick auf die Altstadt mit dem Marktplatz  und den lebendigen Souks. Der Ksar war die Residenz der schwarzen Könige von Timbuktu.

Zwischen Ouargla und Ghardaia liegt die Oase Zelfana mit einem artesischen Brunnen, der Thermalwasser  liefert. Um die Oase zu erreichen, müssen wir einen Teil durch das berühmte Grand Erg Oriental fahren, dem  größten Sandmeer der Sahara. Wir sind tief in der Einsamkeit der Sahara unterwegs. Wohin man blickt, nur  Sand, Sand und nochmals Sand. Wir wissen aber genau, wo die für unsere Fahrzeuge passierbaren Strecken  liegen. Düne um Düne geht es voran, bis wir sie plötzlich vor uns erblicken: Die Oase El Golea, die Stadt am  Fuße des Zeugenberges, auf dem sich die zerfallene Festung El Menea, “die Uneinnehmbare“ erhebt.

Timimoun liegt am Rande der „Tidikelt-Ebene“, die Häuser sind aus roter Stampferde in sudanesischem  “Banco Stil“ erbaut. Wir tauchen in eine andere Welt ein, das alte Ksar der Almohadenzeit aus dem 12.  Jahrhundert und die Palmeraie mit den Dünen des Grand Erg Occidental im Hintergrund. In der reizvollen  verschachtelten Altstadt befinden sich die Wasserentnahmestellen der öffentlichen Wäscherei, in den engen  Gassen werden durch die offenen und gedeckten Wasserleitungen den Palmenhainen Wasser zugeführt. Im  Schatten der Palmen durch die Gärten wandelnd kann man den Wasserläufen folgen, die sich mehrfach übereinander kreuzen.

Eine Rundfahrt führt uns in die salzhaltige Senke „Sebkha“. Der Boden ist immer wieder mit Sandrosen  versehen. Die Strecke verläuft vorbei an alten kleinen Dörfern mit ihren verwitterten Wehrbauten. Die  sogenannte “Straße der Palmen“ gilt als eine der schönsten Saharastrecken, auf der wir wahre Bilderbuch-oasen erkunden.

Durch eine traumhafte Wüstenlandschaft zieht unsere Karawane der Neuzeit weiter zu einer der reizvollsten  Oasen im Tal der Saoura. Umgeben von Palmenhainen liegt Beni Abbes am Rande des großen westlichen  Sandmeeres.

Weitläufig erstreckt sich Taghit entlang beeindruckender kupferfarbener Dünenhänge. In der Nähe treffen wir  auf Felsabbrüche mit zahlreichen Felsgravuren. Unterwegs im Sahara-Atlas schlängelt sich die Straße  durch schöne Gebirgslandschaft.

Einer der vielen Abstecher führt uns in die Pilgerstadt El Abiyad Sidi Cheikh, zu der alljährlich Nomaden- und Sufi-Gemeinden pilgern. Wir reisen durchs Zentrum der Halfasteppe, benannt nach dem dort wachsenden  Halfagras, bis El Bayadh auf 1200 Metern Höhe.

Der Kreis unserer Reise durch Algerien schließt sich, wir erreichen wieder Ouargla, von wo aus wir den Weg  zurück zur algerisch-tunesischen Grenze antreten.

Ausklang in Tunesien (8. Woche)

Nachdem wir bei Nefta wieder über die Grenze nach Tunesien eingereist sind, lassen wir hier unsere Wüsten-abenteuertour gemütlich ausklingen. In El Kef können wir uns gut versorgen. Die Stadt bietet eines der  schönsten Stadtbilder Tunesiens, gekrönt von einer Kasbah, die schon den Karthagern als Aussichtspunkt  diente. Bei einem arabischen Kaffee kann man den Blick von einer Dachterrasse aus über das Häusermeer  schweifen lassen.

Auf unserem Weg Richtung Norden kommen wir vorbei an den bestens erhaltenen, sehr sehenswerten  römischen Ruinen von Dougga und der Ausgrabungsstätte Bulla Regia. Die Gegend rund um das Bergdorf Ain  Draham ist ein Paradies für Naturfreunde.

Die Stadt Tabarka am azurblauen Meer, mit dicht bewaldeten Bergen im Rücken, ist bekannt für seinen  malerischen Hafen. Ein Spaziergang zur genuesischen Festung, dem Wahrzeichen der Stadt, oder den  Nadelfelsen am Rande des Hafens lohnt sich auf jeden Fall. Die schönen Strände rund um Tabarka laden  Mutige zu einem erfrischenden Bad im Mittelmeer ein, mindestens aber zu einem Strandspaziergang. Ab  Tabarka rollen wir entlang der „Korallenküste“, vorbei an den schönsten Sandstränden des tunesischen  Nordens und dem fotogenen Hafen von Bizerta. Der nahe Nationalpark Ichkeul ist ein Vogelparadies und bekannt für seine großen Wasserbüffel.

Im Hafen von La Goulette geht es wieder auf die Fähre und zurück nach Italien. Wir sind zu Recht stolz, zu  den Pionieren der Reisemobilsten zu zählen und Algerien nach langer Abstinenz so intensiv bereist zu haben. 

Hinweise

Pioniertour: Diese Tour ist eine Pioniertour und so noch nicht von uns mit einer Gruppe gefahren worden.  Gleichwohl sind wir kein Himmelfahrtskommando und haben alle Regionen der Tour entweder selbst  befahren oder haben örtliche Begleiter dabei, die diese Regionen sehr gut kennen.

Algerien ist ein sehr sicheres Reiseland. Die staatlichen Vorschriften für das Befahren des Landes sollen das Individualreisen unterbinden. Sicherheitsaspekte spielen hierbei keine nennenswerte Rolle. Falls die  algerische Regierung im Laufe des Jahres 2023 weitere Strecken freigibt, die landschaftlich und fahrtechnisch  attraktiv sind, werden wir diese kurzfristig mit ins Programm nehmen. Dadurch kann sich auch das weitere  Programm entsprechend ändern.