Neu! Spannende Rundreise
Reisepreis

3.950,- € pro Person

1.975,- € Einzelfahrerzuschlag


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Kaukasus
Türkei, Georgien, Armenien
  • Beginn der ReiseSamstag, 6. August 2022
    Treffen in Burgas, Bulgarien
  • Ende der ReiseDienstag, 20. September 2022
    Reiseende in Göreme, Türkei
  • Dauer46 Tage
  • Streckeca. 5.000 Kilometer
  • HistorieNeue Tour
  • FahrzeugEigenes Wohnmobil
  • SchlagwörterHighlights

Seit 2005 veranstaltet AbenteuerOsten in Kooperation mit SeaBridge-Tours Wohnmobil-Fernreisen, die es vorher so noch nicht gegeben hat. Die Organisatoren haben dabei neue Maßstäbe gesetzt und Geschichte in der
Reisemobiltouristik geschrieben.

Wir verfügen heute über einen großen Erfahrungsschatz und ein umfassendes Netzwerk auf allen Kontinenten. Unser Knowhow Fernreiseprojekte auch unter politisch und logistisch schwierigen Bedingungen durchzuführen, kommt uns besonders jetzt in unruhigen Zeiten zu Gute. Wir können schnell reagieren und haben stets Routenalternativen zur Hand.

Wir freuen uns darauf, diese Wohnmobilreise durch atemberaubende Landschaften hautnah an Land und Leuten durch oft noch unbekannte Rgeionen nun zu realisieren.

An den Schnittstellen zwischen Morgenland und Abendland, zwischen Christentum und Islam, zwischen  Tradition und Moderne führt diese Tour von der nördlichen und zentralen Türkei aus entlang der Küsten,  Steppen und Hochgebirge Georgiens bis ins südliche Armenien ans Westende der legendären Seidenstraße. Die Rückroute geleitet uns über das südliche Georgien und Ostanatolien zurück in die Türkei bis zur bezaubernden Landschaft Kappadokiens.

Der Schwerpunkt der Reise liegt in den beiden kaukasischen Ländern Georgien und Armenien. Massen- und Reisemobiltourismus gibt es hier kaum, wir sind Pioniere und genießen die großen Stellplatzfreiheiten, wie es sie im Westen Europas so nicht mehr gibt.

Die großartigen Landschaften und zahlreichen kulturellen Schätze sowie historischen Orte erkunden wir im milden Spätsommer, der besten Reisezeit für den Kaukasus.

Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise
  • Alle Camping- und Übernachtungsgebühren
  • Min. 7 x landestypische gemeinsame Essen
  • Mindestens zwei Degustationen (Wein, Brandy)
  • Min. 6 x Stadtexkursionen (Istanbul, Ankara, Batumi, Kutaissi, Tiflis, Erwan)
  • diverse Ausflüge/Exkursionen (u.a. Gebirge Swanetien und Kachetien, Nationalpark Jermuk, Höhlenstadt Wardsia, Nemrut Daghi, Hatussa, Höhlenstadt Kappadokien)
  • Alle Eintritte gemäß Programm
  • Wechselstube „an Bord“
  • Lockere Gesprächsrunden mit der einheimischen Bevölkerung und unseren lokalen Guides für tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte
  • Deutschsprachiger Reiseleiter sowie ein lokaler Guide
  • Besuch von Tanz-/Folkloreaufführungen
  • Roadbook & Straßenkarten für alle bereisten Länder
  • Besorgung örtlicher SIM-Karten & Einrichtung in allen Ländern (wenn möglich)
  • Organisatorische Betreuung vor der Reise
  • Abwicklung der Grenzformalitäten
  • Backup-Office in Deutschland während der gesamten Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)
Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Route
Etappen
Burgas/Nördliche Türkei (1. bis 2. Woche)

Treffpunkt unserer Tour ist das am Schwarzen Meer gelegene Burgas. Die erste Fahretappe führt uns oberhalb Istanbuls ans Schwarze Meer. Von hier aus starten wir die Erkundung des einstigen Konstantinopels, Schmelztiegel der Kulturen und bewegter Geschichte, am Bosporus auf zwei Kontinenten gelegen: Topkapi-Palast, Blaue Moschee und Hagia Sophia, Dolmabahce-Palast, der Große Basar, die Cisterna Basilica – Istanbul ist definitiv ein würdiger Einstieg in unsere Abenteuerreise.

Knapp 200 Kilometer östlich von Ankara liegt die einstige Hauptstadt des Hethiter-Reiches Hattusa. Selbst vor einer der größten antiken Stadtanlagen der Welt zu stehen ist einfach sehr beeindruckend.

Die östlichen Etappen entlang des Schwarzen Meeres geleiten uns in mildes, subtropisches Klima. Einer der vielen Ausflüge und Stopps unterwegs bringt uns zu dem in die Berge gebauten byzantinischen Kloster  Sumela.

Ganz im Osten säumen Teeplantagen die gut ausgebaute Straße, die direkt zur Grenze Sarpi nach Georgien und damit ans Westende der legendären Seidenstraße führt.

Georgien (2. bis 3. Woche)

Die erste georgische Station führt uns in das Las Vegas des Kaukasus, Batumi. Neben Casinos, exklusiven Shops und schicken Strandpromenaden lernen wir gleich die fantastische georgische Küche kennen. Abnehmen macht hier keinen Sinn! Zu lecker und abwechslungsreich ist das, was wir hier aufgetischt bekommen, vom guten Wein ganz zu schweigen.

Die landschaftlichen Kontraste sind reich. Blaues Meer, sattgrüner Dschungel und schneebedeckte Berge im Hintergrund, solange wir der Schwarzmeerküste folgen. Nach Ausflügen in die Bergwelt des großen Kaukasus in Swanetiens erreichen wir Tiflis. Georgiens Hauptstadt weist heute die Spuren seiner verschiedensten Epochen auf: Ob Russen, Perser, Osmanen oder Europäer – alle haben ihren Beitrag zum Entstehen dieser multiethnischen Stadt geleistet. Ein Thermalquellenbad oder ein abendlicher Kneipenbummel durch die Altstadt – wir werden die georgische Stadt bei einer Probe der leckeren georgischen Weine in vollen Zügen genießen.

Unser Weg durch den spätsommerlichen Kaukasus führt uns durch pittoreske Dörfer mit wahrlich urigen Weinlokalen und spektakulärer Landschaftskulisse des großen Kaukasus. Wir kehren in Kachetiens Perle der Region, Sighnaghi, ein und blicken dabei in die Weite Eurasiens, 5.000 Kilometer von daheim entfernt. Ausflüge nach Tuschetien am Hauptkamm des großen Kaukausus und je nach Wunsch moderate und anspruchsvolle Wanderungen im Lago-Dechi-Nationalpark mit seiner einmaligen kaukasischen Vegetation und Tierwelt halten uns in Bewegung.

Armenien (4. bis 5. Woche)

Auch wenn wir es locker noch länger in Georgien ausgehalten hätten, reisen wir weiter in das nächste Land. Armenien, die Wiege des Christentums, empfängt uns nach zäher Grenzpassage und holprigen Straßen, tatsächlich ein Teil der alten Seidenstraße, ausgesprochen herzlich. Die uralten Felsenkirchen wie Norawank entlang der Route laden zum Verweilen oder Wandern in deren Umgebung ein.

Weiter gen Süden sind wir wieder mal nahe am Wasser gebaut. Wir nächtigen am Ufer des riesigen Sewansees. Eine kurze, aber spektakuläre Gebirgsfahretappe bringt uns südlich von Sewan ins geothermische Gebiet Jermuk. Wasserfälle, Basaltfelsenformationen und Hängebrücken über das Tal zeigen die ganze  Schönheit der Gebirgswelt des Kleinen Kaukasus im südlichen Armenien.

Eingeklemmt zwischen aserbaidschanischen Gebieten mit seinen schroffen Bergen schlängelt sich die Strecke durch wildes Gebirge mit anspruchsvollen Passpassagen. Entlang des alten Handelsweges liegen malerisch gelegene uralte Felsenkirchen und Klöster. Die Fahrt zum Kloster Tatev ist sicher eine der schönsten der gesamten Reise. Im südarmenischen Frühherbst sind längst die Granatäpfel reif, so nahe an der Grenze zu Persien.

Auf dem Weg in die armenische Hauptstadt besuchen wir Felsenkirchen und eine in der Graslandsteppe gelegene 6.000 Jahre alte Sternwarte.

Erewan empfängt uns stilvoll. Schick gekleidete Frauen und westliche Geschäfte prägen das heutige Stadtbild der armenischen Hauptstadt. Der Kaskadenkomplex, das Teppichmuseum, die Kathedrale von Etschmiadsin, dazu Degustation in der Weinbrandbrennerei Ararat – in Erewan gibt es wirklich viel zu unternehmen.

Wir umfahren den riesigen Vulkanberg Aragaz südlich bis zum Gebirgssee Arpi. Bald reisen wir erneut nach Georgien. Für zwei Tage sind wir im gebirgigen Westen des kleinen Kaukasus unterwegs, erkunden alte Festungen und Burgen, erreichen schließlich die in sieben Geschossen in den Berghang gearbeitete Höhlenstadt Wardsia.

Unsere Reisemobile winden sich über bewaldete Passstraßen. Ein abenteuerlicher Monat Kaukasus geht zu Ende, aber noch lange nicht unsere Reise.

Türkei (6. bis 7. Woche)

Wir fahren entlang der Grenze bis auf die Höhe Persiens zwischen den einst aktiven Vulkanen Ararat und kleiner Ararat – eine Landschaft wie auf einem anderen Planeten. In den letzten Jahren ist es im Osten der Türkei wieder ruhig geworden, man bemüht sich, den Tourismus wiederzubeleben. Wir sind dabei gerne die Pioniere. Auf dem Weg gen Westen durch Ostanatolien werden wir am Heiligtum und gleichzeitiger Königsgrabstätte Nemrut Dagi innehalten. Der Sonnenaufgang auf der Ostterrasse des Gipfels dürfte für jeden, der es mit allen seinen Sinnen erlebt hat, ein unvergesslicher Moment sein. Im Zweistromland von Euphrat und Tigris reisen wir durch wilde Canyons und weite Hochebenen. Faszinierend sind die klaren Nächte Anatoliens. Vor lauter Sternen kann man kaum noch die bekannten Sternbilder finden.

In Kappadokien, der wohl spektakulärsten Landschaft der Türkei, lassen wir die Reise ausklingen. Wer möchte, kann im Anschluss mit der Reiseleitung gemeinsam aus der Türkei ausreisen.

Das Klima Ende September ist ideal, um weiter im östlichen Mittelmeerraum unterwegs zu sein. Das Wasser ist noch angenehm warm, die Sommerhitze genauso wie die Touristensaison vorbei. Über Griechenland, den Balkan oder Italien kann die Heimreise sehr genussvoll gestaltet werden.

Auch wenn wir eine ähnliche Tour vor 6 Jahren schon einmal durchgeführt hatten, werden wir viele neue Strecken und Regelungen vor uns haben. Während der Reise können sich Routen- und Programmänderungen  ergeben, die evtl. sogar den Gesamtverlauf der Tour beeinträchtigen. Bei so einer langen Reise ist es nahezu unmöglich, alles auf den Tag genau zu planen. Daher sollten Sie zeitlich schon ein paar Tage Luft nach hinten haben.

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