Kasbah's, Sand und Steine
Reisepreis

1.750,- € pro Person

690,- € Einzelfahrerzuschlag


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Marokko – Allrad Light 2023
Kasbah's, Sand und Steine
  • Beginn der ReiseSamstag, 4. Februar 2023
    Gemeins. Einreise Tanger - Marokko
  • Ende der ReiseMontag, 27. Februar 2023
    Ende in Tanger - Marokko
  • Dauer24 Tage
  • Strecke3.300 Kilometer
  • HistorieNeu im Programm
  • FahrzeugEigenes Wohnmobil
  • LänderMarokko
  • SchlagwörterNeu

Marokko, das Tor Afrikas, vielfältigste Landschaften, traditionelle Märkte: das westlichste Land der Maghreb-Staaten, zwischen türkisblauem Meer, schroffen Gebirgen und endloser Wüste, zieht uns in seinen Bann.

Unsere Reise startet in der Hafenstadt Tanger. Sie folgt zunächst der Mittelmeerküste mit ihren zahlreichen Buchten bis Cabo Negro, wendet sich dann nach Süden. Ein erstes Highlight: die malerische Altstadt von Chefchaouen mit seinen blau-weißen steilen Gässchen. Dann Volubilis, Meknés und Fés: römische Tradition und orientalisches Flair mit Duft von Safran und Seide in den ältesten marokkanischen Königsstädten.

Wir überqueren die Ausläufer des Atlas-Gebirges auf dem Weg in den Süden, vorbei an aufgelassenen Bergwerken. Weiter durch die gewaltige Todra-Schlucht mit ihren bis zu 300 m hohen Felswänden. Erste Palmenhaine! Vom malerischen Erg Chebbi mit seinen rosaroten und goldgelben Dünen fahren wir über teils sandige Pisten nach Westen zur Wüstenstadt Tata. Erkunden Sie die imposanten Granitlandschaften um Tafraoute – und die authentische Altstadt vom Taroudant. Dann erklimmen wir die Höhen des Atlas-Gebirges auf dem Weg zum bezaubernden und faszinierenden Marrakesch. Ein Besuch des Piraten-Städtchens Asilah am Atlantik mit seiner gut erhaltenen Medina – und schon schließt sich unser Kreis am Hafen von Tanger.

Mit unseren Allrad-Fahrzeugen können wir die asphaltierten Straßen verlassen und auf
Erkundungstour abseits der üblichen Routen gehen. Auf Schotterstraßen durch das spärlich
besiedelte Atlas-Gebirge reisen, die Dünen ganz von Nahem erleben. Biwak und Lagerfeuer unter 1000 Sternen in der klaren Wüstenluft!

Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • alle Camping / Stellplatzgebühren
  • mind. 6 Gruppenessen
  • 4 Stadtführungen (Meknes, Fès, Taroudant, Marrakesch)
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • Straßenkarte Marokko
  • Reisebuch Marokko
  • Roadbook mit Streckenbeschreibung und Daten fürs Navi
Spezielle Anforderung an Fahrzeug und Fahrer

Allrad light heißt, dass bezüglich Bodenfreiheit die Möglichkeiten z.B. eines regulären Mercedes Sprinter Allrad für diese Reise ausreichen sollten.

Fahrzeug
  • Allrad-Fahrzeug, möglichst mit Untersetzung
  • Die Breite der Fahrzeuge ist auf 2,50 m beschränkt
  • Fahrzeuge über 7,5 t und / oder 8,50 m Länge können nur nach vorheriger Absprache mitfahren
  • Fahrzeughöhe max. 3,90m / höhere Fahrzeuge müssen teils weite Umwege fahren.
  • Bodenfreiheit mindestens 22 cm
Fahrer

Eine gründliche Kenntnis der Allrad-Eigenschaften Ihres Fahrzeugs ist zwingend notwendig. Die kundige Bedienung aller allradtechnischen Komponenten Ihres Fahrzeuges setzen wir voraus.

Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen

Es gibt zwei Anreisemöglichkeiten per Fähre um ins Königreich Marokko zu gelangen: Die lange Strecke von Genua nach Tanger, ca. 48h Fährfahrt, oder von Südspanien aus an der Straße von Gibraltar. In beiden Fällen landen Sie im Tiefseehafen TangerMed. Dort startet unsere Reise – der Beginn ist auf den Fahrplan der Genua-Fähre abgestimmt.


1. Tag Tanger Med – Cabo Negro

Eine kurze Etappe führt zur ersten Übernachtung in Marokko, zum kleinen Cabo Negro bei Tetouan. Dort stehen wir auf einem Campingplatz zum ersten Kennenlernen.

2. Tag Cabo Negro – Chefchaouen

Marokko hat knapp 2000 km Küste, am Atlantik und am Mittelmeer. An den Gestaden des Mittelmeers geht die heutige Strecke entlang. Blaue Wellen, weiße Strände, bunte Felsen, bergauf und bergab. Dann erscheint das malerisch auf 600 Metern Höhe gelegene Städtchen Chefchaouen. Übernachtung oberhalb des Ortes.

3. Tag Chefchaouen – Volubilis

Nach Süden nun sich lenken… es geht ins Landesinnere – die östlichen Ausläufer des Rif-Gebirges werden überquert. Die Nationalstraße 2 windet sich über Berg und Tal und durch Wälder und Felder bis Ouezzane.Vorbei geht es an Olivenhainen und Obstplantagen – schauen Sie unterwegs in eine der vielen Ölmühlen am Wegesrand, die oft noch von Eseln betrieben werden. Wir erreichen und besichtigen die archäologische Stätte Volubilis. Berühmt sind die filigranen Mosaiken dieser alten römischen Stadt – UNESCO-Weltkulturerbe!

4. Tag Volubilis – Meknés – Fés

Per Bus fahren wir gemeinsam zum nur 30 km entfernten Meknès. Besichtigung der Medina von Meknès (Weltkulturerbe der UNESCO). Sehenswert sind die schönen und ursprünglichen Souks, der quirlige „Place El Hadim“, das Mausoleum von Sultan Moulay Ismail und das mächtige Stadttor „Bab El Mansour“. Wir schlagen unser Lager am Ortsrand von Fes auf.

5. Tag Fés: Stadtbesichtigung

Der heutige Tag ist der Erkundung von Fès gewidmet. Der Reichtum an Kunstschätzen und Baudenkmälern dieser ältesten der vier Königsstädte ist überwältigend. Bis heute ist Fès nicht nur Kunst- und Handwerkszentrum, sondern auch das geistig-religiöse Zentrum Marokkos.

6. Tag Fés – Midelt

Wir erklimmen den Mittleren Atlas, fahren durch schattige Wälder und genießen traumhafte Ausblicke bis wir das auf rund 1.500 m gelegene Midelt erreichen. Übernachtung und Entspannung vor Midelt in einer kleinen Hotelanlage mit Restaurant und Campingplatz.
Frische Forellen aus eigenen Fischteichen!

7. Tag Midelt: Tag zur freien Verfügung

Entspannung im Salon mit Hotel-WLan – oder Erkundung der aufgelassenen Minen: Blei und viele Halbedelsteine schlummern in den Wänden der schroffen Täler bei Midelt.

8. Tag Midelt – Agoudal

Auf in den Hohen Atlas! Einsame Straßen, teils geteert, teils Schotter, teils neu, teils sehr löchrig – heute gibt es für jeden etwas! Wir folgen den Höhenzügen nach Westen bis nach Ilmilchil und Agoudal. Unser Etappenziel ist eine Kasbah am Ortseingang von Agoudal.

9. Tag Agoudal  – Todra-Schlucht

Heute erleben wir Natur pur! Stetig bergab, mit einem bemerkenswerten Pass, hinreißender Ausblick, reisen wir zur Todra-Schlucht. Auf schmaler geteerter Straße zunächst bis zum kleinen Örtchen Ait Hani, dann weiter durch die imposante Todra-Schlucht nach Süden Richtung Tinghir. Felswände ragen senkrecht bis zu 300 m auf, kein Lichtstrahl dringt bis zum Boden! Übernachtung nach der Schlucht-Passage in einem Palmenhain.

10. Tag Todra-Schlucht – Tazzerine

Dattelpalmenoasen erstrecken sich längs des Todra-Flusses bis zur lebhaften Provinzhauptstadt Tinghir. Dann queren wir den Djebel Sarrho, den markanten von Ost nach West-verlaufenden Gebirgszug südlich des Hohen Atlas. Über den Tizn Tazazert-Pass (2.283 m) – ganz neu geteert – schwingt sich die atemberaubende Passstraße in Serpentinen hinab nach Nekob. Der Süden Marokkos ist erreicht!

11. Tag Tazzerine

Entspannen auf dem abseits in der Wüste gelegenen Camp mit seinen Gemüsebeeten. Zu Fuß oder mit dem Fahrzeug nach schönen Steinen suchen…

12. Tag Tazzerine – Merzouga

Die Dünen rufen! Zunächst auf einer kleinen Piste, dann auf Teerstraßen geht es ins Herz der Region Tafilalet mit zahlreichen Dattelpalmen-Oasen. Immer wieder fallen schöne Bergdörfer ins Auge. Entdecken Sie in der Wüstenstadt Alnif uralte Fossilien in schwarzem Marmor. Der Weg führt weiter auf durch kleine Dörfer zum Städtchen Merzouga – malerisch vor den hohen roten Sanddünen des Erg Chebbi gelegen. Übernachtung direkt an den Dünen bei einem kleinen Hotel.

13. Tag Merzouga – Dünen-Biwak

Wir haben eine Möglichkeit gefunden, mit den eigenen Fahrzeugen Sand und Dünen zu erkunden. In kleinen Gruppen schwärmen wir aus in die Wüstenlandschaft – bis zum gemeinsamen Biwak am Abend und in der Nacht. Lassen Sie sich mit marokkanischen Leckereien verwöhnen – anschließend Nachtruhe im eigenen Bett im Wohnmobil.

14. Tag Merzouga – Mharech Klamm

Nationalstraße in den Süden bis Taouz – dann sandige Piste und die Querung eines Wadis bis zum Etappenziel: Mharech Klamm. Ausklang des Tages im Speisesaal des spartanischen Wüstencamps.

15. Tag Mharech – Oumjrane

Ein kompletter Fahrtag ohne Teerstraße! Entlang (hoffentlich) ausgetrockneter Seen geht es ohne Hast nach Sidi Ali, dann weiter über weite Sand- und Kiesebenen nach Oumjrane. Einsames Western-Feeling – staubige Straßen und viel Nichts in diesem etwas trostlosen Ort. Aber ein Campingplatz öffnet seine gastlichen Tore und Sie können den Staub des Tages hinter sich lassen.

16. Tag Oumjrane – Zagora

Die direkte Strecke von Oumjran nach Zagora wäre zu kurz – da gibt es eine wunderbare Ergänzung: Über Nekob ins Draa-Tal! Das Draa-Tal gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Marokkos. Teils kurvig, teils gerade führt die Straße am Fluss entlang. Mal durch enge Schluchten, dann wieder über weite Hochebenen hinweg. Trutzige Kasbahs (Burgen) sind auf beiden Seiten des Flusses zu bewundern, Obstplantagen, Palmenhaine und ockerfarbene Gehöfte zeugen von der Fruchtbarkeit dieses Landstriches. Tagesziel ist die lebendige Garnisonsstadt Zagora. Übernachtung im Camp unter Palmen. Zu Fuß ist der Ort mit den authentischen Läden und Restaurants zu erreichen.

17. Tag Zagora – Tata

Heute fahren wir einen gehörigen Schlag nach Westen! Zunächst über die neu geteerte N12 bis Foum Zguid, eine echte Wüstenstadt. Auf dem weiteren Weg nach Tata durchqueren wir die von tiefen Tälern durchzogenen, kargen Hochebenen des Anti-Atlas. Der südlichste Punkt unserer Reise ist erreicht! Nach Möglichkeit Übernachtung im Biwak unter dem weiten Sternenhimmel.

18. Tag Tata – Tafraoute

Karge Berglandschaft mit Felsen, in denen man die pure Schöpfungsgeschichte erkennt. Palmenbestandene trockene Flusstäler und kleine Lehmdörfer säumen den Weg. Die Goldminen von Akku sind ein ferner Schimmer! Dann können Sie sich entscheiden: die sehr schmale, sehr kurvige Strecke durch die Oasen von Ait Mansour – oder die bequemere westliche Zuwegung nach Tafraoute im Anti-Atlas. Hier lebt inmitten bizarrer Felsformationen das Berbervolk der Ammeln. Wir beziehen unser Nachtquartier zu Füßen der Granitklippen. Berghänge mit rotbraunen Granitkugel-Felsen inmitten von grünen Palmenhainen bieten ein unvergessliches Bild.

19. Tag Tafraoute – Taroudant

Wilde Arganbäume säumen die Straße, dann wird die Landschaft flacher. Sanfte Hügel und grüne Wiesen erfreuen das Auge. Thymian, Rosmarin und Mandelbäume sind nun die duftenden Begleiter. Sie fahren durch das weite Tal des Oued Sous nach Taroudant, dem sehenswerten Handelszentrum der Sous-Region. Bei einem Stadtspaziergang lassen wir das einzigartige Flair der ursprünglichen Medina (Altstadt) auf uns wirken.

20. Tag Taroudant – Marrakesch

Auf dem Weg nach Marrakesch überqueren wir den Hohen Atlas auf einer landschaftlich überaus reizvollen Strecke. Wir fahren bis auf 2.000 m zum Tizi n’Test-Pass hinauf und bewundern das großartige Panorama mit dem mächtigen Toubkal-Massiv. Dann geht es wieder hinab – durch tief eingeschnittene Flusstäler und üppige Oasen bis zur alten Königsstadt Marrakesch.

21. Tag Marrakesch

Marrakesch, nur 60 km vor der beeindruckenden Kulisse des Atlas-Gebirges gelegen, ist eine der faszinierendsten und sehenswertesten Städte des ganzen Landes. Auf unserem Stadtrundgang besichtigen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und gewinnen einen Einblick in das quirlige Leben der riesigen Souks.

22. Tag Marrakesch: freier Tag

Ein Tag zur freien Verfügung. Sie können durch die von roten Lehmmauern gesäumten Gassen der Medina wandern, in den verwinkelten Souks Souvenirs erobern, den Duft des Gewürzmarkts schnuppern und auf dem Place Djemaa El Fna bei einem Kaffee oder Tee den Gauklern, Feuerschluckern, Musikern und Akrobaten zuschauen. Besonders spannend ist ein Besuch der Altstadt am Abend, wenn sich der Gauklerplatz Djemaa El Fna zauberhaft in eine riesige, duftende Garküche verwandelt.

23. Tag Marrakesch – Asilah

Erfüllt von den Eindrücken Marrakeschs und der marokkanischen Wüsten treten wir die Fahrt zum Atlantik und Richtung Hafen Tanger Med an. Die alte Piratenstadt Asilah, direkt am Meer, mit pittoresker Altstadt lockt zu letzten Einkäufen und Stöbern in den Auslagen von 1001 Nacht.

24. Tag Asilah – Tanger Med

Rasch überwinden wir die letzten Kilometer auf marokkanischem Boden und erreichen den Hafen Tanger-Med. Wer möchte: über die nagelneue, meist leere Autobahn. Wir verabschieden uns von den Bergen, Hügeln und Wüsten Marokkos und reisen per Fähre nach Europa zurück. Mit Ziel Südspanien oder Italien-Frankreich – in den heimischen Winter oder Frühling.

Während der Reise können sich noch Änderungen ergeben, die jedoch den Gesamtverlauf der Tour nicht beeinträchtigen.