26.000 km Eurasien
Reisepreis

14.900,- € pro Person

7.450,- € Einzelfahrerzuschlag


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Seidenstraße 1
Russland, Mongolei, Zentralasien, Iran & Kaukasus

Kostya Abert (Gründer von AbenteuerOsten) ist seit mittlerweile über 30 Jahren im Gebiet der GUS und Asien per Reisemobil unterwegs und hat dabei bisher über 400.000 Kilometer zurückgelegt. Mit seinem Insiderwissen, seinen vielfältigen Reiseerfahrungen, seinen Pionierfahrten und dem umfangreichen Beziehungsnetz im Osten ermöglichen er und sein Team eine einmalige Abenteuerreise durch atemberaubende Landschaften hautnah an Land und Leuten durch oft noch unbekannte Regionen. Die Seidenstraße-Tour wurde seit 2007 bereits 14 mal durchgeführt.

Diese Abenteuerreise führt uns über Moskau und den Ural, durch die sibirischen Weiten bis zum Baikalsee. Wir erleben die Steppen der Mongolei und reisen über Ulan Bator und Karakorum und durchqueren das Land von Ost nach West. Über den russischen Altai und die östliche Kasachensteppe erreichen wir das kirgisische Hochgebirge, die Nordseite des Himalaja, den Tien Shan. Auf der legendären Seidenstraße besuchen wir
die legendären Seidenstraßenstädte Samarkand, Buchara, und Chiwa bevor wir durch die Karakumwüste bis Aschgabat und dann durch den Iran bis zum Persischen Golf fahren. Im wilden, herbstlichen Kaukasus endet die gemeinsame Reise.

Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • alle Camping & Übernachtungsgebühren
  • mind. 14 x landestypische Essen
  • Farewell-Dinner
  • Min. 30 x Stadtexkursionen
  • Eintritte gemäß Programm
  • Theater-/Ballettaufführung in Russland
  • Besuch des Naadam-Festes (Mongolei)
  • Ausflug zum Baikalsee/Olchon
  • Wechselstube „an Bord“
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • lockere Gesprächsrunden mit einheimischer Bevölkerung für tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte
  • Sonderexkursionen in Einrichtungen der Wirtschaft und Politik/Landeskundliche Expertenrunden/Exkursionen/ Vorträge
  • Roadbook & Straßenkarten
  • Navi mit aktuellem digitalem Kartenmaterial für die gesamte Reisedauer
  • Örtliche Telefonkartenbesorgung & Einrichtung in allen Ländern (wenn möglich)
  • organisatorische Betreuung vor der Reise
  • Visagebühren inkl. aller Einladungen, administrativen Aufgaben (Visabesorgung, Abwicklung der Grenzformalitäten)
  • GUS-, Mongolei,- und Iranbegleitteam mit Übersetzer/Helfer; ein zusätzliches Begleitfahrzeug bei schwierigen Passagen
  • Genehmigungen und Reisebegleitung für Turkmenistan
  • Backup-Office in Deutschland während der gesamten Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)
Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Team

Aufgrund des anspruchsvollen Reiseprofils arbeitet Konstantin Abert mit einem mehrköpfigen Team zusammen.

  • Gestandene Reiseleiter wie zum Beispiel Kathrin & Hans-Herrmann Kern, Alexandra & Tsyren, Mende, Sirous & Amin, Diran, Emil und Zviad fungieren als Landestourguides in Russland,  Zentralasien, dem Iran und Kaukasus. Sie sind bei vielen Agenturen erste Wahl
  • 1-2 Dolmetscher helfen bei den alltäglichen organisatorischen Aufgaben, ggf. auch im Krankheits- oder Havariefall.
  • Eine Person vom Planungsteam koordiniert in Notsituationen bei Ersatzteilbestellungen und im Krankheits- oder Havariefall von Deutschland aus.
Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen
Baltikum (15. – 16. Mai)

Reisebeginn ist in Lettlands Hauptstadt Riga mit seiner wunderschönen Altstadt. Einige Tage vorher anreisen lohnt sich. Riga steht unter dem Schutz des Weltkulterbes der UNESCO. Sie erhalten etwa zwei Monate vor Reisebeginn Informationen über sinnvolle Anreisemöglichkeiten.

Russland (17. Mai – 30. Juni)

Am 17. Mai reisen wir planmäßig nach Russland ein und erreichen schon am gleichen Tag das schöne Pskow.
Innerhalb von knapp 7 Wochen wollen wir nun das mit mehr als 17 Millionen Quadratkilometern größte Land der Welt mit unseren eigenen Wohnmobilen von West nach Ost durchqueren, um Ende Juni am Baikalsee zu stehen.

Schon bald erreichen wir Moskau, wir lernen in drei Tagen die russische Hauptstadt mit all ihren Gegensätzen kennen.

Einen russischen Katzensprung von Moskau entfernt liegt der Goldene Ring. Wir lassen uns von pittoresken Kirchen in Wladimir und Suzdal in die Vergangenheit des Zarenreiches versetzen. Bei Nischni Nowgorod treffen wir auf die Wolga und folgen ihrem Lauf bis Kasan, der Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan. Udmurtien ist die letzte von uns besuchte autonome Republik bevor wir den europäischen Kontinent verlassen und in die Einsamkeit Westsibirienseindringen.

Die nächsten Tage reisen wir durch schlafendes Land (die Übersetzung von Sibirien) entlang nicht enden wollender Birkenwälder, Wiesen und Sümpfe. Es ist Frühling, alles grünt und blüht. Ein wahres Feuerwerk der Natur. Wir übernachten in der Einsamkeit oder in Dörfern, kommen mit der Bevölkerung in Kontakt und werden stimmungsvolle gemeinsame und spontane Abende erleben.
Nowosibirsk – Krasnojarsk – Irkutsk – und jedes Mal liegen 1.000 Kilometer Einsamkeit dazwischen. Aber wir sind schon längst an die sibirischen Dimensionen gewöhnt. Nun haben wir uns Erholung verdient. Wir lassen für eine Woche den Ozean Sibiriens, den glasklaren Baikalsee und die fantastische Natur in seiner Umgebung, auf uns wirken. Das östliche Ufer des Baikal gehört schon den Burjaten, einem Volk
mit buddhistischem Glauben. Ulan-Ude ist die Hauptstadt der autonomen Republik Burjatien. Hier werden wir die heiligsten Stätten der Mönche kennenlernen. Die Mongolei ist zum Greifen nahe, unser nächstes großes Etappenziel.

Mongolei (1. – 26. Juli)

Nach abenteuerlichem Grenzprozedere empfängt uns die Monglei mit unendlich viel Platz und Freiheit. Der Duft der Steppengräser flutet nachts unsere Reisemobile – eine unvergessliche Sinneserfahrung.

Zu Besuch in der Hauptstadt Ulan Bator staunen wir über typisch mongolische Traditionen genauso wie über
Modernes aus dem Westen. Höhepunkt des Aufenthaltes in der Landeshauptstadt ist das fulminante Naadaam-Fest voller mongolischer Lebensfreude mit beeindruckenenden Reitdarbietungen, Wrestling-Wettkämpfen und vielen originellen und skurrilen Momenten rund um das Fest. Im südlich gelegenen Terelj-Nationalpark erholen wir uns von den aufregenden Momenten des Naadam-Festes.

Grüne Steppen, wilde Pferdeherden, packende Begegnungen mit Hirten unter einem mit abertausend Sternen überzogenen Himmel – die nächsten drei Wochen wird uns das Land der Nomaden in seinen Bann ziehen. Die Fahrt von Ulan Bator bis zur Westgrenze war bis vor kurzem eine große Herausforderung, nun ist die Straße quer durch das Land praktisch fertig. Abenteuer warten unterwegs trotzdem mehr als genug.

Wir besuchen den Khustayn-Nationalpark mit seinen Wildpferden, erreich 200 Kilometer weiter die  singenden Dünen und sind damit nicht mehr weit entfernt vom dem einstigen mongolischen Machtzentrum Karakorum. Von hier aus startete der Eroberungssturm der Goldenen Horde.

Vor uns liegen ca. 1.500 Kilometer Halbwüste Gobi. Keine Zäune, Flugzeuge und Stromtrassen – dafür unzählige Weidetiere und Kamele, endloser Himmel und traumhafte Stellplätze inmitten der Natur. Am Rand des südlichen Changai-Gebirges stehen wir wie so oft unter dem freien Himmelszelt in einer einzigartigen Landschaftskulisse aus Dünen, Seen und imposanten Gebirgsketten.

Russischer Altai und Kasachstan (27. Juli – 7. August)

Mit der Ausreise aus der Mongolei ist das Abenteuer noch lange nicht vorbei. Wir finden uns im Land der die
Schamaninnen und Schamanen wieder. Für einige Tage erkunden wir die spektakuläre Bergwelt des russischen Altai. Hinter Barnaul fahren wir in stets südlicher Richtung mit Kurs auf die hohen Berge des Tian Shan. In Kasachstans größter Stadt Almaty verweilen wir für zwei Tage. Nur eine Fahretappe entfernt liegt der über 7000 Meter hohe Khan-Tengri-Gipfel genau im Dreiländereck Kasachstan-China-Kirgistan. Auf dem Weg nach Kirgistan druchfahren wir wieder weites Steppenland, das aber alles andere als langweilig ist. Inmitten der Steppe liegt der Sharyn-Canyon. Wir nächtigen direkt bei dessen imposanter Schluchtenlandschaft.

Mittelasiatische GUS (8. August – 13. September)

Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan – schon die Ländernamen klingen wie ein Märchen aus 1001-Nacht. Und so schön ist auch die Reise mit den eigenen Mobilen durch diese neuen Staaten Mittelasiens. Nach der Passage der kasachisch-kirgisischen Grenze sind wir für die nächsten 10 Tage in den Anden Asiens, der kirgisischen Bergwelt unterwegs. Der tiefste Gebirgssee der Welt, der wunderschöne Issyk Kul, verzaubert uns mit seinem tiefblauen, klaren und warmen Wasser, in dem sich die schneebedeckten Ausläufer des Tian Shan spiegeln. Über eine spektakuläre Streckenführung in wunderschöner Gebirgslandschaft arbeiten wir uns auf neuer asphaltierter Straße Richtung Osch vor, der südkirgisischen Handelsstadt mit ihren lebhaften und farbenfrohen Märkten, fernab allen touristischen Rummels.

Noch einige hundert Kilometer Strecke durch das Hochgebirge, dann lassen wir Berge, Schnee und malerische
Täler hinter uns. Wir reisen über das wunderschöne Ferghanatal ins benachbarte Usbekistan ein. Mit seinen
Städten Samarkand, Buchara und Chiwa werden wir tief zurück in die damalige orientalische Welt geführt.
Registan-Platz, Minarette, Koranschulen und Kuppelbasare lassen uns hautnah den Zauber des Handels entlang der Seidenstraße spüren.

Buchara und Chiwa liegen schon am Rande der beiden großen Wüsten Kysylkum (rote Wüste) und Karakum
(schwarze Wüste). Bei der Weiterreise nach Turkmenistan durchqueren wir diese Wüstengebiete. Und wir werden sehen, dass Wüste alles andere als eintönig ist. Von den steilen Sanddünen der Karakum und dem welteinmaligen Feuerkrater Darwasa noch tief beeindruckt, erreichen wir die turkmenische Hauptstadt Aschgabat, eine eigene Welt inmitten der Wüste. Wir werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Iran (14. September – 5. Oktober)

Keine Angst vor dem Iran! Das einstige Persien wird uns mit seinen überaus gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen, toller Architektur mit großartiger Geschichte einer Hochkultur und spektakulären Landschaften verzaubern. Nach dem Besuch des Pilgerzentrums Maschad mit seiner heiligen Goharshaad-Moschee führt der Weg durch karstige Gebirge und ausgedehnte Salzpfannen, durch Wüsten aus Sand und Steinen.

Zu unserer Reisezeit bleiben die Temperaturen angenehm. Kerman, Chak Chak und Yazd bilden die Stationen auf dem Weg zum Persischen Golf. Nun haben wir die aufgehende Sonne im Rücken. Wir reisen nach Westen über Shiraz und Persepolis ins weltbekannte Isfahan. Prachtbauten aus der Dynastie der Safawiden, der Königsplatz mit seinen prunkvollen Moscheen, die 33-Bogenbrücke – für einige Tage lassen wir uns von Isfahans unvergleichlich orientalischen Charme verführen.

Teheran ist das nächste Etappenziel. Die Megametropole am Fuß des Elbursgebirges wird uns manchmal den Atem rauben. Moderne und traditionelle Lebensformen treffen hier frontal aufeinander. Über den Elburspass reisen wir entlang des Kaspischen Meeres bis in die Region Ardabil und sind damit schon unterhalb des Kaukasus angelangt.

Armenien und Georgien (6. – 21. Oktober)

Wir reisen nach Armenien, der Wiege des Christentums, ein. Nach einer Reise durch den Orient sind wir nun wieder im Okzident angelangt. Eingeklemmt zwischen aserbaidschanischen Gebieten führt die Strecke durch wildes Gebirge mit malerisch gelegenen uralten Klöstern.

Schick gekleidete Frauen und westliche Geschäfte prägen das heutige Stadtbild der armenischen Hauptstadt Jerewan. Am Abend wollen wir uns ins reichhaltige kulturelle Angebot der neuen alten Stadt am Fuß der Berge Aragag und Ararat stürzen. Am riesigen Sevansee werden wir einen Tag auf der Klosterhalbinsel stehen, bevor wir Armenien verlassen und nach Georgien einreisen.

Das nahe Tiflis erreichen wir noch am gleichen Tag der Grenzpassage und erleben in den nächsten Tagen die schön ins Tal eingebettete Stadt.

Ob Thermalquellenbad oder Kneipenbummel durch die Altstadt – wir werden die georgische Stadt bei einer Probe der leckeren georgischen Weine in vollen Zügen genießen.

Das Laub der Bäume hat sich gelb und rot gefärbt, der Kaukasus erlebt seinen Indian Summer. Über die Höhlenklöster in der Varziaschlucht geht es in die subtropische Schwarzmeerstadt Batumi, wo wir einen stimmungsvollen Abschied feiern werden. Vom offiziellen Reiseende in Batumi aus, geht es dann entweder per Fähre über das Schwarze Meer Richtung Europa, oder per Landweg durch die Türkei stets Richtung Westen. Wer möchte, kann auch einen Teil des Heimwegs gemeinsam mit der Reiseleitung fahren.

Hinter uns liegt eine unvergessliche Tour, fernab ausgetretener touristischer Pfade. Gemeinsam blicken wir mit Stolz auf das, was hinter uns liegt und was wir allein kaum geschafft hätten: Das womöglich größte Reiseabenteuer unseres Lebens.

Während der Reise können sich Routen- und Programmänderungen ergeben, die evtl. sogar den Gesamtverlauf der Tour beeinträchtigen. Bei so einer langen Reise ist es nahezu unmöglich, alles auf den Tag genau zu planen. Daher sollten Sie zeitlich schon etwas Spielraum haben. Durch eine Verlängerung der Reise verteuert sich der Reisepreis nicht. Im Gegenzug reduziert er sich auch nicht, wenn die Tour etwas kürzer ausfällt.

Bedenken Sie, dass wir für viele der von uns ausgearbeiteten Routen Sondergenehmigungen der jeweiligen nationalen und lokalen Regierungen einholen müssen. Dank unserer hervorragenden Kontakte hat dies bisher immer geklappt. Der Rückweg von Batumi aus ist nicht mehr Teil der gebuchten Reise, Ihr Team vor Ort ist jedoch behilflich bei der Organisation der Rückfahrt.