NEU! Überwinterungstour inkl. Saudi-Arabien
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Weihrauchstraße
Griechenland, Türkei, Georgien, Aserbaidschan, Iran, Vereinigte Emirate, Sultanat Oman, Saudi-Arabien, Jordanien

Knapp 20 Jahre ist AbenteuerOsten Organisator in Kooperation mit SeaBridge-Tours und seit 2018 auch Veranstalter von Wohnmobil-Fernreisen, die es vorher so noch nicht gegeben hat. Dabei haben wir neue Maßstäbe gesetzt und Geschichte in der Reisemobiltouristik geschrieben.

Wir verfügen heute über einen großen Erfahrungsschatz und ein umfassendes Netzwerk auf allen  Kontinen-ten. Wir können schnell reagieren, haben immer Routenalternativen zur Hand und entwickeln Fernreisen ständig weiter.

Wir freuen uns darauf, diese Wohnmobilfernreise durch fremde Kulturen, atemberaubende Landschaften, hautnah an Land und Leuten auf oft noch unbekannten Routen nun zu realisieren. Durch die Öffnung Saudi-Arabiens können wir endlich einem Großteil der legendären Weihrauchroute mit den eigenen Reisemobilen folgen.

Die Tour Weihrauchstraße ist die ideale Reise, um den kalten und dunklen Tagen in Europa zu entfliehen. Wir reisen zu den besten Jahreszeiten. Die fast immer scheinende Sonne steht nicht sehr hoch, brüllende Hitze und stramme Kälte haben wir für die gesamte Reisezeit nicht zu befürchten. Zudem sind die Tagesetappen sehr gut zu bewältigen, die Straßen in gutem Zustand, die allgemeine Sicherheit sehr hoch und die Versor-gungslage hervorragend.

Zu Beginn und erneut am Ende der großen Reise treffen wir auf die Spuren der Antike, sind im alten Abend-land des Christentums unterwegs. Persien und die Arabische Halbinsel bringen uns den Orient zwischen Traditionen und Moderne nah.

Ostgriechenland und Türkei stellen einen idealen Startpunkt zum Warmlaufen auf die große Reise dar. Die kaukasischen Länder Georgien und Aserbaidschan, ihrerseits ein Teil der westlichen Seidenstraße, empfangen uns im Indian Summer mit einem reichhaltigen kulinarischen und kulturellen Angebot. Die Fahrt von Nord-west nach Südost durch Persien lässt uns tolle menschliche Begegnungen, orientalische Speisen, Wüsten, Steppen und Berge im milden Spätherbst erleben.

Die klassischen Wintermonate verbringen wir auf der Arabischen Halbinsel. Wir folgen dem Lauf der Weih-rauchstraße entlang der Küste des Golfs von Oman. Im Hinterland der Arabischen Halbinsel streifen wir die Ränder des Leeren Viertels und queren schließlich das riesige Saudi-Arabien bis zum Roten Meer. In Jordanien schließt sich der kulturelle Kreis – Muslime und Christen leben friedlich in dem Königreich.

Neben großartigen Landschaften und einem unaufhörlichen Urlaubsgefühl liegt ein Schwerpunkt der Reise auf den zahlreichen kulturellen Schätzen und historischen Orten.

Seit 2019 verschiffen wir unsere Fahrzeuge via Aqaba. Zudem kann individuell nach Israel eingereist werden und von dort ein RoRo-Schiff gewählt werden. Sollten sich andere Optionen der Heimreise ergeben, werden wir diese vorstellen.

Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise
  • Alle Übernachtungsarrangements (Camping-, Stell- und Naturplätze)
  • Mind. 14 x landestypische gemeinsame Essen
  • Mind. 18 x Stadtexkursionen (Istanbul, Batumi, Tiflis, Baku, Teheran, Isfahan, Yazd, Schiraz, Kermans-hah, Dubai, Abu Dhabi, Muskat, Salalah, Riad, Jeddah, Amman, Aqaba, Jerash)
  • Landeskundliche Exkursionen (z.B. Ephesos, Wadi Rum, Al Ula, Petra, Persepolis)
  • 2 x Bootsfahrt
  • Weinprobe in Georgien
  • Alle Eintritte in Museen u.ä. gemäß Programm, alle dazugehörigen Transfers
  • Wechselstube „an Bord“
  • lockere Gesprächsrunden mit der einheimischen Bevölkerung und unseren lokalen Guides für tiefe
    Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte
  • Deutschsprachiger Reiseleiter mit Begleitteam sowie meist einem lokalen Guide
  • Besuch von Tanz-/Folkloreaufführungen
  • Roadbook & Straßenkarten für alle bereisten Länder
  • Örtliche SIM-Kartenbesorgung & Einrichtung in allen Ländern (wenn möglich)
  • Visagebühren inkl. Einladung für den Iran und Aserbaidschan
  • administrative Aufgaben (Visabesorgung, Abwicklung der Grenzformalitäten)
  • Backup-Office in Deutschland während der gesamten Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile,Erkrankung, sonstige Aufgaben)
Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen
Griechenland/Türkei (1. bis 4. Woche)

Treffpunkt unserer Tour ist Alexandroupolis am Thrakischen Meer nahe der türkischen Grenze. Der Abschnitt Ägäis bis Antalya mit seinen klangvollen Namen Troja und Ephesos ist reich an antiken Bauwerken wie Tem-pelanlagen, Bibliotheken und Amphitheatern.

Nach Fahrt auf kleinen Gebirgsstraßen durch duftende Pinienwälder treffen wir bei Olympos auf Strand,  blaues und warmes Meer, Feuer und antike Relikte. Wir folgen der Küstenlinie der türkischen Riviera, bevor es ins Landesinnere geht.

Auf dem Weg durch Anatolien passieren wir Salz- und Stauseen, bis wir bei Nevsehir Kappadokien mit seinen welteinmaligen Felsformationen vulkanischen Ursprungs erreichen.

Die nächsten Etappen bleiben bergig, wir sind in Kurdistan unterwegs. Auf dem Weg gen Osten werden wir an den Königsgräbern des Berges Nemrut Dagi innehalten. Über Elazig und Bingöl erreichen wir den von  Vul-kanbergen umgebenen Vansee, einer der größten Gebirgsseen der Welt. Ein Bad im milchig blauen seifigen Wasser mit fantastischer Bergkulisse muss sein – zumal es im Spätsommer schön warm ist.

Die Hochebenen sind weit, die Spuren einst gewaltiger vulkanischer Aktivität nicht zu übersehen. Die Hänge des kleinen und großen Ararats sind mit Lavabrocken gespickt und zeugen von gewaltigen Explosionen.

Die Straße gen Norden führt uns an der Westseite des Ararats direkt durch diese wilde Mondlandschaft.

Wir reisen erst nahe der armenischen und später der georgischen Grenze, umfahren Bergseen, passieren alte Festungen und Burgen. Außer Trekkingtourismus gibt es hier nicht viel Infrastruktur – wir sind mit unseren  Privathotels auf Rädern unterwegs. Bevor wir das Schwarze Meer erreichen, müssen wir einmal über die dicht  bewaldeten Berge des Hatila Vadisi-Nationalparks. Wieder schrauben wir uns auf atemberaubender  Straßenführung bis auf die Passkuppe hoch. Die Wetterscheide ist erreicht, es geht in unzähligen Kurven nach  unten, das Klima wird milder, Hopa am Schwarzen Meer ist erreicht.

Ganz im Osten säumen Teeplantagen die gut ausgebaute Straße, die direkt zur Grenze durch Sarpi nach  Georgien und damit ans Westende der legendären Seidenstraße führt.

Georgien & Aserbaidschan (5. bis 7. Woche)

Die erste georgische Station führt uns in das Las Vegas des Kaukasus, Batumi. Neben Casinos, exklusiven  Shops und schicken Strandpromenaden lernen wir gleich die fantastische georgische Küche kennen. Abneh-men macht hier keinen Sinn! Zu lecker und abwechslungsreich ist das, was wir hier aufgetischt  bekommen, vom guten Wein ganz zu schweigen.

Die landschaftlichen Kontraste sind reich. Blaues Meer, sattgrüner Dschungel und schneebedeckte Berge im  Hintergrund, solange wir der Schwarzmeerküste folgen. Nach Ausflügen in die Bergwelt Swanetiens und die  Felsenklöster von Wardsia erreichen wir Tiflis. Georgiens Hauptstadt weist heute die Spuren seiner  verschiedensten Epochen auf: Ob Russen, Perser, Osmanen oder Europäer – alle haben ihren Beitrag zum Entstehen dieser multiethnischen Stadt geleistet. Ob Thermalquellenbad oder Kneipenbummel durch die  Altstadt – wir werden die georgische Stadt bei einer Probe der leckeren georgischen Weine in vollen Zügen  genießen.

Unser Weg durch den spätsommerlichen Kaukasus führt uns durch pittoreske Dörfer mit wahrlich urigen  Weinlokalen und spektakulärer Landschaftskulisse des großen Kaukasus. Wir kehren in Kachetiens Perle der  Region, Sighnaghi, ein und blicken dabei in die Weite Eurasiens, bereits 5.000 Kilometer von daheim entfernt. 

Auch wenn wir es locker noch länger in Georgien ausgehalten hätten, reisen wir zwischen großem und kleinen Kaukasus weiter gen Osten nach Aserbaidschan. Das im Westen des Landes gelegene Sheki ist uns wie damals  den Karawanen der Seidenstraße einen Halt in der Karawanserei wert.

Im Gobustan-Nationalpark am Kaspischen Meer sehen wir die größte Sammlung steinzeitlicher Felszeich-nungen weltweit. Die rund 6.000 Zeichnungen mit einem Alter von teilweise 10.000 Jahren sind auf etwa 20 Höhlen verteilt. Berühmt ist der Park zudem durch die große Anzahl der aktiven Schlamm- und Gasvulkane.

Wir besuchen die schöne Hauptstadt Aserbaidschans Baku und staunen über grandiose, hochmoderne Bauten  wie die Flammentürme, die nachts in faszinierender Beleuchtung erstrahlen, aber auch über die mittelalter-liche Festungsanlage, den Schirwanschah-Palast und den ehemaligen Feuertempel Ateschgah.

Iran (7. bis 10. Woche)

Nach langen Stunden der Grenzformalitäten sind wir endlich im einstigen Persischen Reich angekommen.  Überwältigend st vom ersten Moment der Reise durch Persien die landesweit anzutreffende Gastfreund-lichkeit.

An Ardabil vorbei, dem Zentrum der traditionellen Seidenund Teppichherstellung, folgen wir der Küste des  Kaspischen Meeres und überqueren das Elbursgebirge mit dem über 5.600 m hohen Damavand, bevor uns die  pulsierende Metropole Teheran empfängt. Des Schahs einstige Sommerresidenz Golestan und das  historische Museum erwarten uns in der Landeshauptstadt.

Südlich von Teheran gelegen erkunden wir das historische Bewässerungssystem von Schuschtar und das  Felsenrelief von Bisutun nahe Kermanschah.

Die Begegnungen mit Persepolis, den Felsgräbern Naqsche Rostam, Pasargade oder dem legendären Schah  Abbas in Isfahan sind bis heute unerlässlich für das Verständnis der persischen Kultur. Prachtbauten aus der  Dynastie der Safawiden, der Königsplatz mit seinen prunkvollen Moscheen, die 33-Bogenbrücke – für zwei  Tage lassen wir uns von Isfahans unvergleichlich orientalischem Charme verführen. Mit Schiraz, seinen  herr-lichen Moscheen, Dichtergärten und seinen nahen kulturellen Stätten, sind wir in der Wiege des Iran  ange-kommen.

Die nächsten Tage durchqueren wir, wie überall im Iran auf guten Straßen, den Süden der höchst abwechs-lungsreichen riesigen Steinwüste Kavir. Wir stehen mit unseren Reisemobilen nachts unter einem unfassbar klaren Himmelszelt – fernab von jeglichem Touristenrummel.

Es ist die Zeit der Pistazien- und Granatapfelernte. Oft beschenken uns die Perser spontan mit ihren Köstlich-keiten. Yazd ist Wüstenstadt und Kleinod am Rande der Wüste Kavir. Die Türme des Schweigens und  Feuer-tempel sind nur einige der Zeugen der zoroastrischen Kultur dieser ungewöhnlichen Stadt.

Wieder geht es südostwärts durch zerklüftete Berglandschaft, bis wir plötzlich zwischen Dattelpalmenhainen  fahren. Wir sind am Persischen Golf, dem südlichsten Punkt unserer Reise, angekommen und genießen das  wilde Campen entlang der Küstenlinie. In Bandar Abbas oder Bandar Lengeh hat Ihr Reiseleitungsteam bereits die Fährpassage (oder Verschiffung) über die Straße von Hormus vorbereitet. Dank der Vorbereitung und unserer guten Hafenkontakte dürfte die weitere Abwicklung recht zügig gehen.

Vereinigte Emirate (11. bis 12. Woche)

Auch in den Häfen der Vereinigten Emiraten sind wir gut aufgestellt und erledigen die noch ausstehenden  Zollformalitäten meist innerhalb von einem Tag. Unsere Reisemobile rollen nun für vier Monate auf der  Arabischen Halbinsel. Dubai, das bekannteste der sieben Emirate steht für die Mischung aus futuristischer  Kunstwelt und alten arabischen Bräuchen in der Stadt und entlang der Küste. Im schillernden Dubai dürfen  neben dem Erklimmen des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa, und einer Visite der pompösen  Emirates-Mall ein Besuch des Bastakia-Viertels und des Gewürzmarktes nicht fehlen. Ein kleiner Südost-schwenk führt uns durch die gewaltigen Dünenberge rund um die Liwaoase. Wir befinden uns am Nordrand  des leeren Viertels und blicken auf rote Sandformationen bis zum Horizont. Abu Dhabi ist nicht nur  Wolkenkratzerstadt, sondern auch größtes und reichstes Emirat des Staatenzusammenschlusses. Wir staunen über die prunkvolle weiße Moschee mit dem größten Kronleuchter der Welt, die kulturellen und weltoffenen  Angebote und die mondänen Bademöglichkeiten im Osten der Stadt.

Das Sultanat Oman (13. bis 17. Woche)

Muscat und Batinah

Im Sultanat Oman stehen wir abseits der Städte oft frei, genießen das milde Klima mit warmen 25 bis 30 Grad am Tag und angenehmer Kühle in den klaren Nächten.

Entlang der Küste über Sohar statten wir am Morgen  dem Fischmarkt in Barka einen Besuch ab.

Während in Maskat im Sommer eine Gluthitze herrscht, genießen und erkunden wir Altstadt, Festungen und Sultanspaläste im Winter des Orients ohne groß ins Schwitzen zu kommen. Ein Spaziergang entlang der Corniche und durch den Matrah-Souq mit seinen vielen Düften der Weihrauchbrenner wird uns so schnell  nicht aus den Sinnen gleiten. Übrigens riechen auch die modernen Einkaufszentren häufig nach parfümiertem  Weihrauch.

Beim Besuch der größten Moschee Omans, der Sultan Quabus-Moschee, treffen wir auf internationale Pilger,  die gerne ihre Geschichte erzählen.

Der Osten 

Die nächsten Etappen führen uns durch den Osten des Landes. Es erwartet uns eine abwechslungsreiche Landschaft mit Gebirgszügen, Sanddünen und malerischen Stränden, Fischerdörfern und Oasenstädten.  Kamel- und Viehmärkte mit den traditionellen Maskenfrauen und die wilden Kamelrennen samt stolzer  krummdolchtragender Omanis bieten unzählige Fotomotive.

Immer wieder pendeln wir zwischen Küstenlinie und Hinterland, stehen am Rande des Hadschargebirgszuges  oder direkt am Meer wie an Fins Korallenkieselstrand.

Zwei Nächte verbringen wir in einem Tal der Wahiba- Sands bei Beduinen und erklimmen bei einer spektakulären Geländewagenfahrt zum Sonnenuntergang die  höchsten Kämme der Dünen.

Der Weg zurück zur Küste führt uns vorbei an über 5.000 Jahre alten Siedlungsresten und Grabstätten. An der  Küste mit ihren traumhaften Sand- und Muschelstränden gehen wir nicht nur ausgiebig baden – wir  beobachten Delfine, Schildkröten und mit Glück auch die vor der omanischen Küste heimischen Buckelwale.

Wadis, Schluchten und Höhlen sowie reichhaltige Wildbestände in den hohen Bergen des östlichen Hadschar-  Massivs lassen uns wunderbare Wanderungen und Ausflüge unternehmen.

Für einige Tage lassen wir unsere  Seele an den schönen Stränden der Masira-Insel baumeln. Die größte Insel des Oman ist ein idealer  Lebensraum für Korallen, Fische und Schildkröten. Hier treffen der Golf von Oman und das Arabische Meer  aufeinander, was ein ideales mildes Mikroklima auf der Insel bedingt.

Weihrauchstraße und Dhofar

Wir reisen entlang der Küste gen Süden über Duqm und Mirbat und folgen der legendären Handelsroute  Weihrauchstraße. Immer wieder übernachten wir an herrlichen Naturplätzen im Hinterland oder direkt an  wilden Stränden.

Die Küstenstrecke im Südoman gilt als eine der schönsten der gesamten Arabischen Halbinsel. Unterwegs  bewundern wir, wie Beduinenfrauen aus Dattelpalmenblättern Körbe flechten. Baobab-Haine,  Elefanten-pflanzen und Drachenbäume sind lebendige Zeugnisse der einstigen Verbindung mit dem afrikanischen  Kontinent und Naturschätze der Region Dhofar.

Der alte Weihrauchhafen Salalahs, der südlichsten Stadt des Oman, zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.  Einige Tage verweilen wir in der Region, die in den Sommermonaten vom Monsum heimgesucht wird.

Südlich von Salalah erreichen wir die Standorte der knorrigen Weihrauchbäume und sind damit zurück auf  der legendären Weihrauchstraße. Die Einheimischen leben von Weihrauchsammel-Wirtschaft und Monsun-  Regenfeldbau. Kamelmelken zu beobachten oder gar selbst ein Kamel zu melken, wird zu einem  unvergess-lichen Erlebnis, das einen guten Einblick in das alltägliche Leben der Jebelis, der Bergnomaden des Südens,  verschafft.

Der innere Oman

Der Weg gen Nordwesten führt uns ins einstige Karawanenzentrum des antiken Weihrauchhandels nach  Sishr, wo Ubar, das versunkene Atlantis der Wüste liegt. Längst sind wir im Rub al-Khali, im Leeren Viertel –  der größten zusammenhängenden Sandwüste der Welt – angekommen. Einen Ausflug in die imposante  Dünen- und Geodenlandschaft des südlichen Leeren Viertels lassen wir uns nicht entgehen.

Die geschichtsträchtige Oase Nizwa mit ihren Palmenhainen, blaugoldenen Moscheekuppeln und der  mäch-tigen Festungsanlage ist ein beliebtes und absolut sehenswertes Ziel im Oman. Natürlich wollen wir auch den  größten Tiermarkt des Landes mit all unseren Sinnen erleben. Orient pur, wenn es hier zur Sache geht!

Die Erkundung der Gebirgswelt rund um den höchsten Berg des Oman, Jebel Akhdar, führt uns durch eine  spektakuläre Landschaftskulisse unserer Rundreise bis an die Abbruchkante zum kilometertiefen Canyon. Wer Mut hat, kann mit seinem eigenen Reisemobil bis auf das Hochplateau fahren.

Zum Ausklang des Omanaufenthaltes erkunden wir im Nordwesten des Landes die interessantesten geolo-gischen Formationen und besichtigen bei Al Ayn die uralten Bienenkorbgräber – Zeugen des 5.000 Jahre  alten Kulturaustauschs zwischen Zweistromland und Arabia Felix.

Saudi-Arabien (18. bis 23. Woche)

Der Nordosten

Die Einreise in das Königreich Saudi-Arabien erfolgt zum ersten Mal über den neuen Grenzübergang aus dem  Oman am Nordrand des Leeren Viertels. Seit der Öffnung des Königreichs ist viel möglich geworden, wir  werden in den nächsten Wochen das Land ausgiebig erkunden. In einem der Küstenresorts am Persischen  Golf bei Dammam erholen wir uns, bevor wir ins Landesinnere starten.

Eine Tagesetappe von Dammam entfernt entdecken wir Al Hofuf, ein schon seit langer Zeit wichtiges Zentrum  der Kultur Saudi-Arabiens. Das Fort Qasr Ibrahim und die Siedlungen in den Felsendomen der Oase  Al Asha erzählen von der türkischen Herrschaft vor 500 Jahren. Bald staunen wir über saudische Weiten, Wüste und Berge, Kamelüberführungen auf Autobahnen, uralte Baukunst und futuristische Städte.  Eine davon ist die Hauptstadt Riad. Allein der Blick vom Kingdom Centre Tower über die Stadt inmitten der  Weite der Wüste ist insbesondere ab Eintritt der Dunkelheit fantastisch.

Einige der historischen Lehmbauten stehen bereits im modernen Gebäudemeer der Millionenmetropole. Wir  nächtigen keine 20 Kilometer vor den Toren der Stadt und sind dabei schon wieder in der weiten Wüste. Krass  erscheint der Wechsel vom modernen Großstadttreiben zur vielfältigen Geschichte des Landes. Ushaigers Zentrum erzählt aus diesen alten Zeiten. Die alten traditionellen Lehmbauten und Brunnen wurden  schon vor Jahrhunderten von Pilgern aus den Nachbarländern aufgesucht. Heute werden sie für den  Tourismus aufwändig restauriert. Wobei es bisher kaum Tourismus gibt. Wir Reisemobilisten sind auch dabei  wieder mal Pioniere.

Weite und Berge: Von Riad über Abha zum Roten Meer

Die folgenden Wochen verlieren wir uns ganz beabsichtigt in der Weite des Landes. Über das Wadi Dasawir,  immer entlang des Leeren Viertels, reisen wir gen Südwesten. Gebirge, Stein- und Sandwüsten in kaum  besiedelten Gebieten garantieren uns unvergessliche Stellplätze mit magisch schönen Nächten am Lagerfeuer.  Das Sterneflüstern in der Weite des Landes fernab von Touristenrummel gehört eindeutig zu den Highlights der Überwinterung auf der Arabischen Halbinsel.

Die auf über 2.000 Metern gelegene Stadt Abha ist der südlichste Punkt unserer Route in Saudi-Arabien.  Ausflüge in die Welt des Asirgebirges, seine Städte Bischa und Bahah, zeigen eine den meisten Ausländern  völlig unbekannte Region. Wir sind hier seit der noch so frischen Öffnung des Landes zu wahrhaftigen  Reisemobilpionieren geworden.

Über die Nationalparks bei Taif passieren wir die heiligen Stätten und  erreichen das direkt am Roten Meer gelegene Jeddah. Die moderne Stadt mit schickem Hafen und der
Corniche trifft auf al Balad, die Altstadt mit ihren Traditionen und zahlreichen Soukhs, den typischen Märkten des arabischen Orients.

Weihrauchstraße entlang des Roten Meeres bis ins Reich der Nabatäer

Wir folgen weiter dem westlichen Teil der legendären Weihrauchstraße zwischen Küste und der Gebirgsland-  schaft Hedschas. Längst sind wir zu Nomaden der Neuzeit geworden, lediglich unser Transportmittel ist etwas  komfortabler und schneller als das Kamel. Manch ein Kamel- oder Pferderennen wird uns spontan zu  einem Stopp verleiten. Zur eher jüngeren Geschichte gehört die Mekkabahn, die einst Damaskus mit Medina  verbinden sollte. Sie verläuft parallel zur alten Weihrauchstraße und damit unserer Fahrroute. In Yanbu  lernen wir eine wohl bisher kaum bekannte Region des Roten Meeres kennen. Mit einer Bootsfahrt erkunden
wir die Küste. Wer möchte, ist herzlich zum ausgiebigen Schnorcheln in der einmaligen Unterwasserwelt des  Roten Meeres eingeladen.

Wir verlassen das Rote Meer und fahren nun wieder ins Landesinnere. In Buraida stürzen wir uns ins Getüm-mel von ganz besonderen Märkten. Datteln werden hier in großem Stil gehandelt, hunderte Pickups bieten  ihre Ware feil. Am Rand der Stadt liegt der größte Kamelmarkt des Landes – ein echt tierisches Erlebnis.  Zwischen rotem Sand und großen Felsen fahren wir auf tadellosem Asphalt zurück in die Vergangenheit des  Landes. Wir erreichen die Oase Al Ula. Nicht weit davon erkunden wir Mada‘in Salih, die in der Wüste  gelegene und sehr beeindruckende Gräberanlage der Nabatäer mit über 100 Monumentalgräbern. Bei Tabuk  finden sechs intensive und wahrlich beeindruckende Wochen im Landesinneren und auf der Weihrauchroute  in dem vor kurzem für Reisende geöffneten Königreich finden ihr Ende.

Jordanien (24. bis 26. Woche)

Auch Jordanien wartet gleich mit toller Landschaft auf. Per Geländewagen geht es ins Wadi Rum.  Natursteinbögen und uralte Petroglyphen zwischen rotgelben Felsen im roten Sand bieten unendlich viele  Fotomotive.

Es fühlt sich fast an wie die Rückkehr ins Abendland. Jordanien mit seinen klangvollen Namen und  histo-rischen Stätten der vorchristlichen Zeit will von uns erkundet werden. So sind wir in einem Teil von Dekapolis, den antiken römischen Siedlungen, unterwegs, ganz wie zu Anfang der Reise im Westen der Türkei. Der  Frühling hat im Norden Jordaniens Einkehr gehalten, alles blüht und grünt in Jerash. Ammans Altstadt,  Amphitheater und Zitadelle besuchen wir via Autobus – unsere Reisemobile bleiben am Stadtrand stehen.

Auf dem Weg zum Roten Meer und unserem geplanten Endpunkt der Reise liegen noch zwei große Highlights.  Das Tote Meer, übrigens tiefster Landpunkt der Erde, lädt zum Liegen und Lesen im Wasser ein –  dank des Auftriebs durch den hohen Salzgehalt ist es eine sehr ungewöhnliche Erfahrung. Erst aufwändiges  Abduschen lässt das Salz von der Haut herunterwaschen.

Es ist ein erhebendes Gefühl, ins Tal und dann die  Schluchtenlandschaften des einstigen Reichs der Nabatäer zu gelangen. Wir stehen mit unseren Reisemobilen vor den Toren der sagenumwobenen Stadt Petra. Die  Felsenstadt zählt zum UNESCO-Welterbe und ist eine der größten Sehenswürdigkeiten des gesamten Nahen  Ostens. Die Wanderung durch Petra bis zum Opferberg gehört mit zu den schönsten, die wir bisher auf allen  unseren Reisen erlebt haben.

Mit der Fahrt nach Aqaba am Roten Meer geht unsere Reise zu Ende. Wir bereiten unsere Fahrzeuge zur  RoRo-Verschiffung vor und geben sie mit Hilfe und echt professioneller Unterstützung schließlich im Hafen  ab. In Aqaba feiern wir mit einem tollen Farewelldinner den offiziellen Abschied von einer großartigen  Erfahrung, die einem nun keiner mehr nehmen kann: Die Reise entlang der Weihrauchstraße.

Optionen der individuellen Weiterreise

Wir sind beim Abholen der Reisemobile in Bremerhaven vor Ort und behilflich (ca. 3 Wochen nach Abfahrt  des Schiffes von Aqaba).

Es bietet sich an, einen Urlaub in Israel, Zypern oder der Türkei anzuschließen, während das eigene Fahrzeug  unterwegs ist. Eine Mitfahrt auf dem Schiff ist nicht möglich.

Es besteht die Möglichkeit, statt von Aqaba aus, individuell nach Israel weiterzufahren und von dort das  Fahrzeug selbst zu verschiffen. Die Einreise von Jordanien nach Israel ist derzeit möglich, kann aber  aufwändig sein. Die verkehrenden RoRo-Schiffe bieten auch die Möglichkeit, selbst mitzufahren. Die  Kabinenanzahl ist aber beschränkt.

Auch eine individuelle Weiterreise auf einer Transafrikaroute mit Verschiffung nach Afrika von Saudi-Arabien  aus kann möglich sein, wenn alle Grenzen im Sudan und Äthiopien wieder geöffnet werden.

Wir werden Sie über alle zusätzlichen Reisemöglichkeiten gerne informieren.

Besondere Hinweise:

Auch wenn wir eine ähnliche Tour in kürzerer Form und anderer Richtung 2021/2022 schon einmal durchgeführt haben, werden wir viele neue Strecken und Regelungen vor uns haben. Während der Reise  können sich Routen- und Programmänderungen ergeben, die evtl. sogar den Gesamtverlauf der Tour beeinträchtigen. Bei so einer langen Reise ist es nahezu unmöglich, alles auf den Tag genau zu planen. Daher sollten Sie zeitlich schon mindestens ein bis zwei Wochen Luft nach hinten haben.