Abenteuer Touren ALLRAD
Reisepreis

3.750,- € pro Person

5.620,- € Preis für Einzelfahrer


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4×4 Schluchten des wilden Balkans
Abenteuerliche Tour für Allradwohnmobile durch die Schluchten und über die Berge des Balkans
Wir machen uns auf zu einer Erkundung der neuen Balkanstaaten per Allradmobil. Keine Visa, keine Permits  – dafür jede Menge Abenteuer auf Pisten und ehemaligen Straßen, die besonders im Gebirge Fahrer und Auto fordern werden. Abstecher zu verschiedenen Nationalparks und kulturelle Highlights liegen zwischen diversen Allradfahretappen. Lernen Sie Land und Leute und die Wildheit Südosteuropas fernab der touristischen Routen kennen.
 
Auch wenn wir fast alle Strecken bereits kennen und vorab abgefahren sind, kann sich der Zustand und die  Befahrbarkeit je nach Witterungsverhältnissen jederzeit ändern.
 
Mit Abenteuer-Touren Allrad fährt – wer sich traut – ein bisschen tiefer in die abgelegenen Regionen, bewusst auf der Suche nach Abenteuer und mobilfunkfreien Gebieten. Zusätzlich zum Tourleiter ist ein erfahrenes  Technikteam mit einem Allrad-Fahrzeug stets dabei, um Mitreisende im Notfall aus misslichen Lagen befreien  oder abschleppen zu können.
 
Wir eröffnen immer wieder neue Fahrrouten und haben damit bereits mehrfach Geschichte in der Reisemobil- touristik geschrieben. Profitieren Sie von unserem Insiderwissen, dem umfangreichen Beziehungsnetz und  den Reiseerfahrungen unseres Teams.
Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Deutschsprachige, technisch versierte Reiseleitung, die die Gruppe mit einem Allradfahrzeug auf der Reise begleitet und beim notwendigen Frei- und Abschleppen behilflich ist.
  • Übernahme aller administrativen Aufgaben
  • Backup-office in Deutschland während der Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile,  Erkrankung etc.)
  • Alle Übernachtungsarrangements (Camping-, Stell- und Naturplätze)
  • Diverse Stadtexkursionen und Besichtigungen u.a. Jajce, Mostar, Sarajevo, Ohrid , Berat, Gjirokaster, Meteora Klöster
  • kleinere Wanderungen
  • Bootsfahrt auf dem Uvac Canyon (witterungsabhängig)
  • Eintritt in Museen und Sehenswürdigkeiten gemäß Programm
  • Mindestens 4 x gemeinsame Essen, landeskundlich indoor und rustikal outdoor
  • Roadbook mit detaillierter Streckenbeschreibung (Ausgabe und Erstellung erfolgt tagesaktuell)
  • Straßenkarten für die bereisten Balkanländer
  • Einrichtung und Freischaltung von länderspezifischen SIM-Karten mit Datenguthaben
Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen
Anreise und Treffpunkt

Die Anreise lässt sich über die Alpen oder am schnellsten über die EU-Staaten Österreich und Slowenien bis Kroatien gestalten. Vor Tourstart bietet sich auch ein eher touristisch geprägter Aufenthalt an der nahen kroa-tischen Mittelmeerküste an. Wildes Campen ist in Kroatien, wie in den meisten Ländern des Balkan, aber nicht erlaubt.

Treffpunkt ist ein Campingplatz oberhalb der Plitvicer Seen. Es lohnt sich, 1-2 Tage vorher anzureisen und den Nationalpark mit seiner einmaligen Landschaft aus unzähligen Seen und Wasserfällen zu erkunden.

Auftakt in Bosnien-Herzegowina

Wir verlassen die Europäische Union – das Abenteuer kann beginnen. In Bosnien und Herzegowina steht gleich die erste von noch vielen kurvigen Fahretappen an. Über Bihac folgen wir dem Lauf des Flusses Una und errei-chen bald den gleichnamigen Nationalpark. Ein Stopp lohnt sich: wunderbare Wasserfälle, glasklares Wasser, urige Restaurants und nur wenige Touristen. Auf schönen Nebenstrecken durch einsames und weites bosnisches Land erreichen wir das pittoreske Jajce mit Wasserläufen, Festung und Restaurants.

Dann ist Sarajevo erreicht, welch ein – wenn auch schöner – Kontrast zur gerade noch erlebten Einsamkeit. Die Altstadt versprüht mit Basar und Moscheen orientalisches Flair – wir sind mitten im Südosten Europas. Auch der Sarajevo-Tunnel, der während der Belagerung der Stadt als Flucht- und Versorgungstunnel diente, lässt uns staunen.

Nach einer durchaus anstrengenden aber landschaftlich umso schöneren Fahretappe erreichen wir Mostar. Seine Altstadt und die wieder aufgebaute Brücke sind UNESCO Welterbe und absolut sehenswert. Der Strecken-abschnitt zwischen Mostar und Sarajevo führt durch Ebenen, sanfte Berge, Wiesen und Wälder. Gelegentlich passieren wir verlassene Dörfer, die noch sichtbare Spuren des Balkankrieges des 90er Jahre zeigen. Die Weite und Freiheit mit einmaligen Aussichten fernab vom Touristenrummel ist es, nach der wir uns, aus dem dicht besiedelten Westen Europas kommend, so gesehnt haben. Das einzig Enge hier sind die Nebenstraßen und Pisten.

Montenegro

Das kleine Balkanland Montenegro ist erreicht. Wir fahren über die Berge mit üppig blühenden Bergwiesen, Almen und kleinen Dörfern. Die Schlucht an dem eiskalten Flüsschen Tara hat sich tief in die Felsen einge-schnitten und beschert uns einmalige Aussichten. Ein Tag Pause mit der Möglichkeit für eine schöne Bergwan-derung oder eine Quad- oder Kajaktour kommt uns hier in dieser schönen und ursprünglichen Landschaft gerade recht.

Serbien

Serbien, ein Land mit Naturschönheiten, die in Mitteleuropa kaum bekannt sind, ist unser nächstes Ziel. Viele der schönen Plätze sind nur über Allradstrecken zu erreichen und so vor Bus- und Massentourismus sicher.

Die nächsten Tagesetappen in Serbien folgen Flussläufen und schlängeln sich durch dichte Nadelwälder, bis zum in Südserbien gelegenen Uvac Canyon.

Eine Flusslandschaft wie aus dem Bilderbuch erwartet uns und wir haben von unserem Stellplatz den perfekten Blick darauf. Auch bei einer Bootsfahrt wollen wir den Uvac-Canyon erkunden und über die Geier staunen, die über unseren Köpfen Kreise ziehen.

Entlang des Canyons fahren wir über schmale unbefestigte Wege zu Aussichtspunkten bevor wir wieder geteerte Straßen erreichen. Weiter geht es über mehrere Pässe in Richtung Ost-Serbien. Die tollen Aussichten, das satte Grün der Wälder und die bunten Wiesen entschädigen für die sehr kuvenreichen Strecken.

Östlich von Nis erreichen wir eine Region entlang der bulgarischen Grenze, die ursprünglicher und natur-belassener nicht sein könnte und uns eine herausfordernde Offroad Strecken beschert.

Nordmazedonien

Das kleine Nordmazedonien empfängt uns mit wunderschönen Strecken entlang von Flüssen und Stauseen.

Im Wintersportort Mavrovo machen wir Station. Es gilt auch weiterhin noch viele Kurven zu durchlenken und geduldig Pässe auf und ab zu klettern. Die Landschaft ist, wie vom ersten Tag an, immer abwechselnd, der Genuss und das Abenteuer der Strecke, wie auf der gesamten Tour, das Ziel. Am Ohrid, einem der größten Seen des Balkans, angekommen, lassen wir die Seele baumeln und machen einen Tag Urlaub vom Reisen. Wer Luft hat, kann hier noch einen Offroad-Abstecher über die Berge mit phantastischer Sicht auf Orhid- und den Prespasee machen.

Albanien

Auf generell engen und kleinen Straßen durch eine schroffe und manchmal surreal wirkende Bergwelt arbeiten wir uns gen Süden vor. Meist nachmittags erreichen wir unsere Stellplätze, die in der freien und einsamen Natur und somit einfach wild liegen.

Märchenhaft schön ist Berat, das Dorf der tausend Fenster, direkt entlang unserer Route gelegen. Der Abstecher in die Bergwelt des Qark Elbasan führt uns in eine unbekannte paradiesisch schöne Welt der albanischen Alpen. Hier wird es fahrtechnisch noch einmal etwas anspruchsvoller, die Pässe sind steil, eng und schmal. Entlohnt werden wir durch fantastische Ausblicke auf Täler und Canyons, ein Augenschmaus für jeden Fotografen.

Ausklang des Abenteuers in Griechenland

Der letzte Etappenabschnitt führt uns raus aus Albanien und noch einmal durch eine wilde Gebirgsstrecke und Seenlandschaft bis nach Kalambaka in Griechenland. Die sich hier befindenden weltberühmten Klöster, die in luftiger Höhe auf Sandsteinformationen errichtet sind, besichtigen wir bei einem gemeinsamen Ausflug.

In dem kleinen Ort Glyki am Fluss Acharon nehmen wir Abschied von Spielereien mit und ohne Auto in Bergen und Schluchten. Wenn der Wasserstand passt, kann man hier eine aufregend erfrischende Canyon-Wanderung durch das kühle Nass machen, bevor wir hier am Ufer des Acharon unser bestandenes Abenteuer feiern.

Wer möchte und Zeit dazu hat, kann noch entlang der griechischen Küste weiterfahren, oder gar ein Insel-hopping im Mittelmeer anschließen.

Die schnellsten Heimfahrtrouten führen über den nördlichen Balkan oder bequem mit der Fähre ab Igoumentisa nach Ancona, Bari, Brindisi oder Venedig und von dort rasch wieder nach Hause.

Diese Reise haben wir bereits mehrfach durchgeführt. Trotzdem kann es sein, dass geplante Streckenverläufe zum Teil größere Abweichungen durch externe Ereignisse (politisch, wetterbedingt, Baumaßnahmen usw.) er-fahren. Die Route könnte auch gelegentlich leicht abweichen, um neue und malerische Streckenabschnitte in unsere Reise einzubeziehen. Da wir möglichst große Straßen und dicht besiedelte Gebiete meiden wollen, haben wir es immer wieder mit schlechten Straßenabschnitten und vor allem sehr engen Straßenführungen zu tun.

Wie der Titel der Reise schon verrät, sind wir meist in gebirgiger Landschaft unterwegs. Es gibt Strecken, die ohne Leitplanken oder sonstige Warnbeschilderung auskommen, oder an denen Äste in die Fahrwege ragen. Je größer das Fahrzeug ist, umso anspruchsvoller wird es sein diese Tour zu fahren. Allerdings sind ja auch ein-heimische LKW und Busse auf diesen Straßen und Wegen unterwegs.

Besonderheiten der Allradtour

Ihr Fahrzeug muss über einen hohen Grad an Autarkie verfügen. Wir stehen, wo es erlaubt ist, in der freien  Natur und genießen gemeinsame Abende mit Lagerfeuer und leckeren Schaschlik Spießen auf dem Grill.  Allerdings ist wild stehen auch in den Balkanstaaten nur noch in Serbien und Albanien erlaubt, in den anderen  von uns bereisten Ländern müssen wir auf Campingplätzen übernachten.

Wir wollen keine stressige Rallye veranstalten. Im Vordergrund stehen Spaß am Fahren in unwegsamem Gelände über abenteuerliche Allrad-Strecken, fernab von Tourismus, Kommerz und Internet sowie ein intensives Naturerlebnis.

Dabei  pflügen wir nicht durch Wälder und beschädigen die Natur, sondern halten uns an vorhandene Forst- und sonstige bereits bestehende Wege und Pisten.

Kulturelle Besichtigungen stehen bei dieser Reise an zweiter Stelle.