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Die Anreise lässt sich über Frankreich angenehm gestalten. Wer genügend Zeit hat, kann hier bereits viele schöne Regionen erkunden oder vor dem Tourstart einen Badeaufenthalt an der Mittelmeerküste einlegen.
Treffpunkt ist ein Campingplatz im Norden der Provinz Aragon, im kleinen Dorf La Puebla de Roda. Es liegt in einer der schönsten Landschaften der Pyrenäen, eingebettet in die umliegenden Berge mit ihren zackigen Gipfelkämmen, Seen und Flusstälern. Der Weg dorthin führt entweder über die Pyrenäengipfel und Andorra oder über die Küstenautobahn und dann weiter nach Westen Richtung Lleida.
Hier, in der grandiosen Bergwelt Nordspaniens, begeben wir uns auf unsere ersten offroad-Runden. Über Pisten erklimmen wir einige der umliegenden Berge mit herrlichen Ausblicken auf die Gipfel der Pyrenäen, vorbei an halb verfallenen unbewohnten Dörfern und Burgruinen. Dies ist die Region der Geier und Steinadler, mit etwas Glück werden wir einige von ihnen sehen.
Das Castillo de Loarre mit seinen vielen Türmen erhebt sich über dem Dorf Loarre, wo wir auf dem Camping-platz übernachten. Von hier aus queren wir die Berge offroad in Richtung Westen. Auf unserem Weg liegt das kleine Städtchen Sos del Rey Católico, das heute fast noch so aussieht wie im 15. Jahrhundert. Sein Gassen-labyrinth ist gesäumt mit blumenverzierten Steinhäusern.
Wir übernachten neben dem Flusslauf des kleinen Rio Arba und genießen es, nach einem Fahrtag im „Pozo Pigallo“, wo sich der Fluss in ein Wasserbecken ergießt, ein erfrischendes Bad zu nehmen. Über einen mit vielen Windrädern bestückten Bergrücken erreichen wir den Naturpark der Halbwüste „Bardenas Reales“. Auf einem ungeteerten Rundkurs fährt man hier vorbei an den charakteristischen bizarren Landschaften aus ocker-farbenem Lehm. Durch Erosion bildeten sich hier die typischen Barrancos (ausgetrocknete Flussbetten) und bizarre Bergformen heraus.
Vorbei an Saragossa machen wir nun eine größere Etappe in Richtung Osten nach Alcañiz. Auf kleinen Nebenstraßen mit wenig Verkehr durchstreifen wir die schöne Region zwischen Alcañiz und Teruel. Viele kleine malerische Dörfer und Städtchen mit mittelalterlichen Stadtkernen, wie Mirambel, Morella oder Aliaga, säumen unseren Weg. In Valderrobles, an der Grenze zu Katalonien gelegen, lohnt die Besichtigung des bestens renovierten Castillos und der daneben liegenden Kirche.
Wir fahren durch den „Geopark Aliaga“ und staunen immer wieder über die durch Naturgewalten geformten Felsschichtungen und gezackten Bergkämme.
Auf einem Felssporn, hoch über dem Rio Guadalaviar, liegt das Städtchen Albarracin mit windschiefen, alten rosafarbenen Häusern, mittelalterlichen Wachtürmen und Holzbalkonen.
Die Region ist bekannt für ihre fruchtbaren Landstriche mit Weinbergen und Olivenhainen, dem Manchego- Käse und der Geschichte des Don Quichote. Aber auch Seen, Bergschlösser und Schluchten gehören zum Landschaftsbild.
Wir durchqueren die Region auf unserem Weg nach Süden. Bevor wir in die Stadt Cuenca kommen, stoppen wir am Steingarten „Ciudad Encantada“. Beim Wandern durch den Kiefernwald staunt man über die bizarren Formen, zu denen der Kalkstein durch die Erosion verwittert ist.
Die Altstadt von Cuenca drängt sich auf einem steilen Felsrücken, der zu beiden Seiten fast senkrecht abfällt, und ist vor allem bekannt für seine „hängenden Häuser“. Bei einem Spaziergang durch diese alten Gassen fühlen wir uns wie in eine alte Zeit zurückversetzt.
Die Sierra de Segura und der Cazorla Nationalpark sind unser nächstes Ziel. Mit ihren bewaldeten und bis zu 2000 Meter hohen Bergen, ihrer reichen Fauna und Flora und dem großen Stausee nimmt einem die Region schier den Atem. Die Wanderung entlang des Rio Baroso auf immer schmaler werdenden Wegen, die schließ-lich auf Holzstegen direkt am Fels entlangführt, gehört sicher zu einem der Höhepunkte dieser Reise.
In vielen engen Kurven und auf schmaler Straße fahren wir hinunter in den Ort Cazorla, der von zwei Burgen überragt wird und eingebettet in viele Olivenhaine liegt.
Andalusien – das sind einsame rustikale Bergdörfer umgeben von Bergregionen in herausragender natürlicher Schönheit, Badevergnügen an Sandstränden und einem reichhaltigen maurischen Erbe.
Beim Stausee „Embalse del Negratin” haben wir die Provinz Andalusien erreicht. Von hier aus machen wir einen spannenden Offroad-Ausflug zur Halbwüste Gorafe, auch „Badlands“ genannt. Die Natur hat hier eine stark zerklüftete Landschaft mit Furchen und Canyons in wechselnden Farben geschaffen. Auch Überreste prähistorischer Dolmen gibt es hier zu bewundern.
Über die Sierra de Baza, durch lichte Wälder und auf einfach zu fahrenden Bergpisten onroad und offroad erreichen wir die nächste Halbwüste, die „Tabernas“. Hier wurden früher viele Western gedreht, man kann heute noch einige der Filmsets besuchen. Von unserem Standort-Campingplatz aus machen wir nicht nur einen Offroad-Ausflug, sondern auch eine Runde über die Sierra da Gador. Über Stock und Stein erklimmen wir einen Gipfel und genießen den herrlichen Blick auf die gegenüberliegenden Bergkämme der Sierra Nevada. Bei der Talfahrt auf der anderen Seite sieht man in der Ferne das Mittelmeer blau blitzen. Wer es lieber gemütlich mag, bleibt einfach am Campingplatz und genießt die Annehmlichkeit des Pools und schlürft eine köstliche Sangria. Abenteuerlustige haben die Möglichkeit die nahe gelegene Höhle von Sorbas auf einer geführten Höhlentour mit Helm und Taschenlampe zu erkunden.
Nun neigt sich unsere Reise langsam dem Ende, aber auch einem kulturellen Höhepunkt zu. Auf einer kurvenreichen Landstraße fahren wir auf wunderschöner Strecke entlang der Gipfelkette der Sierra Nevada in Richtung Westen und erreichen schließlich die Region um Granada selbst.
Unser Übernachtungsplatz liegt landschaftlich wunderschön gelegen in den nahen Bergen. Von hier aus erkunden wir die Stadt bei einem Busausflug und lassen uns durch die Gärten der „Alhambra“ führen. Bei einem gemeinsamen Abschluss-Essen lassen wir das Erlebte Revue passieren und werden begeistert sein über die wunderschönen Regionen, die wir in diesem Land kennengelernt haben.
Wer noch Zeit zur Verfügung hat, kann von Granada aus einige weitere Erkundungen im Süden Spaniens machen oder noch einen Badeurlaub an der Küste im noch milden Klima einlegen.
Auch wenn wir fast alle Strecken bereits kennen und vorab abgefahren sind, kann sich der Zustand und die Befahrbarkeit je nach Witterungsverhältnissen jederzeit ändern oder das Befahren einer zuvor freien Strecke kurzfristig verboten sein. Es kann vorkommen, dass geplante Streckenverläufe zum Teil größere Abweichungen durch externe Ereignisse (politisch, wetterbedingt, Baumaßnahmen, Holz-Fällarbeiten usw.) erfahren.
Da wir möglichst stark befahrene Straßen und dicht besiedelte Gebiete meiden wollen und meist in gebirgigen Landschaften unterwegs sind, haben wir es immer wieder mit sehr engen Straßenführungen und Serpentinen zu tun.
Es gibt Strecken, die ohne Leitplanken oder sonstige Warnbeschilderung auskommen, oder an denen Äste in die Fahrwege ragen. Je größer das Fahrzeug ist, umso anspruchsvoller wird es sein, diese Tour zu fahren. Allerdings sind auch einheimische LKW und Busse auf diesen Straßen und Wegen unterwegs.
