Zu den Traumstraßen der Welt



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Mongolei & Mittelasien

Abenteuer Osten pur auf einer 112-Tage-Reisemobil-Expedition


Unsere Welt verändert sich rasant – die infrastrukturelle Lage hat sich besonders in Asien im letzten Jahrzehnt spürbar verbessert. Wo früher Pisten waren, sind nun asphaltierte Straßen, Tankstellen sind wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Die Sicherheitslage der Staaten auf unserer Strecke hat sich für Reisende generell positiv entwickelt. Auch die Versorgungslage ist viel besser geworden und nicht mehr mit der in früheren Jahren zu vergleichen.

Zudem hat der technische Fortschritt besonders im Bereich der Kommunikation in fast allen Regionen Mittelasiens Einzug gehalten. Trotzdem ist noch genügend Abenteuer geblieben, um eine wahrhaftige Reisemobilexpedition umzusetzen.

Reiseorganisation · Konstantin Abert & Arthur Sebazungu
seit 2016 - 3x durchgeführt

Reisetermin

Donnerstag, 30. Mai 2019
Treffen in Riga, Lettland

18.000 km Abenteuer Osten

Mittwoch, 18. September 2019
Reiseende in Krakau, Polen

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person7.980,- €

Einzelfahrer auf Anfrage

Reiseleistungen

  • Teilnehmerbesprechungen und organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise

  • Deutschsprachige Reiseleitung, welche die Gruppe mit ihrem Fahrzeug auf der gesamten Reise begleitet

  • GUS- und Mongoleibegleitteam mit Übersetzer/Helfer; ein zusätzlicher Fahrer mit eigenem Geländefahrzeug für die Passage der Westmongolei

  • Backup-Office in Deutschland während der ganzen Reise für Betreuung und Abwicklung logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)

  • alle Camping- und Übernachtungsgebühren

  • Besuch einer Theater-/Ballettaufführung in Russland

  • Ausflug zum Baikalsee/Olchon, Boots- und Busausflug auf Olchon

  • Eintrittsgelder Naadam-Fest in der Mongolei

  • Exkursionen zu mit dem eigenen Fahrzeug nicht erreichbaren Sehenswürdigkeiten

  • Landeskundliche Expertenrunden/Exkursionen/Vorträge

  • Mindestens 15 x Stadtexkursionen

  • Eintritt in Museen und Sehenswürdigkeiten gemäß Programm

  • 10 x landestypische Essen

  • Farewell Dinner in Georgien

  • Road-Book für die Fahretappen

  • Ausführliches Straßenkartenmaterial für Russland, die GUS, die Mongolei

  • Örtliche Telefonkarten- und ggf. Handybesorgung und Einrichtung in allen Ländern (sofern möglich)

  • Wechselstube on Bord (sofern möglich)

  • Insolvenz-Versicherung

Diese außergewöhnliche Reise verfolgt gleich mehrere Ziele!

  • Wir besichtigen die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.
  • Wir kommen hautnah in Kontakt mit den Menschen und ihren Lebensweisen.
  • Durch lockere Gesprächsrunden - oft mit der einheimischen Bevölkerung - bekommen Sie tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte.
  • Wir sind oft auf touristisch unerschlossenen Routen unterwegs und übernachten in besonderer Umgebung.
  • Wir verbinden Völker mit einem einmaligen Reiseprojekt mit großem Wirkungsgrad.
  • Im Format der Gruppenreise sind wir einfach unschlagbar; Das Reisen durch die große unbekannte Welt ist so sicherer und vor allem viel schöner als alleine.

30. - 31. Mai 2019 Baltikum
Reisebeginn ist in Lettlands Hauptstadt Riga mit seiner wunderschönen Altstadt. Einige Tage vorher anreisen lohnt sich. Riga steht unter dem Schutz des Weltkulterbes der UNESCO. Sie erhalten etwa zwei Monate vor Reisebeginn Informationen über sinnvolle Anreisemöglichkeiten.

1. Juni – 7. Juli Russland
Am 1. Juni reisen wir planmäßig nach Russland ein und erreichen schon bald die Hauptstadt des einstigen Zarenreichs. Innerhalb von 5 Wochen wollen wir nun das mit mehr als 17 Millionen Quadratkilometern größte Land der Welt mit unseren eigenen Fahrzeugen von West nach Ost durchqueren, um Ende Juni am Baikalsee zu stehen. Einen russischen Katzensprung von Moskau entfernt liegt der Goldene Ring. Wir lassen uns von pittoresken Kirchen in Wladimir und Susdal in die Vergangenheit des Zarenreiches versetzen.
Bei Nizhny Nowgorod treffen wir auf die Wolga und folgen ihrem Lauf bis Kasan, der Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan. Auf der südlichen Route der Transkontinentalen durchfahren wir Baschkortastan und verlassen bei Miass den europäischen Kontinent. Die nächsten Tage reisen wir durch schlafendes Land (die Übersetzung von Sibirien) entlang nicht enden wollender Birkenwälder, Wiesen und Sümpfe. Es ist Frühling, alles grünt und blüht. Ein wahres Feuerwerk der Natur. Wir übernachten in der Einsamkeit oder in Dörfern, kommen mit der Bevölkerung in Kontakt und werden stimmungsvolle gemeinsame und spontane Abende erleben.
Nowosibirsk – Krasnojarsk – Irkutsk – und jedes Mal liegen 1.000 Kilometer Einsamkeit dazwischen. Aber wir sind schon längst an die sibirischen Dimensionen gewöhnt.
Nun haben wir uns Erholung verdient. Wir lassen für eine Woche den Ozean Sibiriens, den glasklaren Baikalsee und die fantastische Natur in seiner Umgebung, auf uns wirken.
Das östliche Ufer des Baikal gehört schon den Burjaten, einem Volk mit buddhistischem Glauben. Ulan-Ude ist die Hauptstadt der Teilrepublik Burjatiens. Hier werden wir die heiligsten Stätten der Mönche kennen lernen. Die Mongolei ist zum Greifen nahe, unser nächstes großes Etappenziel.

8. Juli – 28. Juli Mongolei
Nach dem Grenzübertritt erreichen wir die Hauptstadt Ulan-Baator, in der wir über typisch mongolische Traditionen genauso wie über Modernes aus dem Westen staunen werden. Höhepunkt des Aufenthaltes in der Landeshauptstadt ist das fulminante Naadam-Fest voller mongolischer Lebensfreude mit tollen Reiterdarbietungen, Wrestling-Wettkämpfen und vielen originellen und skurrilen Momenten rund um das Fest.
Grüne Steppen, wilde Pferdeherden, packende Begegnungen mit Hirten unter einem mit abertausend Sternen überzogenen Himmel – die nächsten zwei Wochen wird uns das Land der Nomaden in seinen Bann ziehen. Allerdings stellt die Fahrt von Ulan Baator bis zur Westgrenze die voraussichtlich größte Herausforderung der gesamten Reise dar. Bei starken Regenfällen können Teile dieser Strecke kurzzeitig nicht passierbar sein und uns zu Wartezeiten zwingen.
Nach der Exkursion zum Khustayn-Nationalpark und dem einstigen Machtzentrum der Mongolen, Karakorum, beginnt das Abenteuer erst richtig. Wir müssen uns ca. 1.500 Kilometer auf den Pisten der Südwestpassage bis ans westliche Landesende vorarbeiten. Unterwegs werden wir für unseren Mut und unsere Abenteuerlust belohnt: Am Rand des südlichen Changai-Gebirges stehen wir unter dem freien Himmelszelt in einer einzigartigen Landschaftskulisse aus Dünen, Seen und imposanten Gebirgsketten.

28. Juli – 30. August Mittelasiatische GUS
Mit der Passage der Mongolei ist das Abenteuer noch lange nicht vorbei. Wir finden uns im Land der Schamanen wieder, reisen durch die spektakuläre Bergwelt des russischen Altai. Hinter Barnaul fahren wir in stets südlicher Richtung mit Kurs auf die Berge des Tienshan. In Kasachstans größter Stadt Almaty verweilen wir für zwei Tage. Gerade eine Tagesreise davon entfernt lädt uns der Sharyn-Canyon ein, in der imposanten Schluchtenlandschaft zu übernachten. Wir klettern nun beständig nach oben und erreichen die Hochebenentäler des Tien Shan, den Anden Mittelasiens. Der in Kirgistan gelegene tiefste Gebirgssee der Welt, der wunderschöne Issykul-See, verzaubert uns mit seinem tiefblauen und warmen Wasser, in dem sich die schneebedeckten Ausläufer des Tien Shan spiegeln. Über eine mit Serpentinen gespickte Streckenführung in wunderschöner Gebirgslandschaft arbeiten wir uns auf neuer asphaltierter Straße Richtung Osch vor, der südkirgisischen Handelsstadt mit ihren lebhaften farbenfrohen Märkten, fernab allen touristischen Rummels. Noch einige hundert Kilometer Strecke durch das Hochgebirge, dann lassen wir Berge, Schnee und malerische Täler hinter uns. Wir reisen über das wunderschöne Ferganatal ins benachbarte Usbekistan ein. Mit seinen Städten Samarkand, Buchara und Chiwa werden wir tief zurück in die damalige orientalische Welt geführt. Registan-Platz, Minarette, Koranschulen und Kuppelbasare lassen hautnah den Zauber des Handels entlang der Seidenstraße spüren. Buchara und Chiwa liegen schon am Rande der beiden großen Wüsten Kysylkum (rote Wüste) und Karakum (schwarze Wüste). Wir wählen nun die nördlichste aller Seidenstraßenrouten über Nukus und Beyneu bis in die kaspische Senke.

31. August – 18. September Wolgadelta, Kalmückien, Kaukasus, Ukraine
Immer wieder überqueren wir Arme der Wolga, die in einem riesigen Delta auf 150 Kilometer Breite sich ins Kaspische Meer ergießt. Wir sind wieder in Russland, nehmen nun von Astrakhan den direkten Weg quer durch die Kalmückensteppe, deren buddhistische Bevölkerung auf die Eroberungszüge der Goldenen Horde der Mongolen zurückgeht. Sie sind damals geritten, wir sind es gefahren und stehen nun mit Stolz vor den Nordhängen des Kaukasus. Um nach Georgien zu kommen, müssen wir über die Berge – der Kreuzpass auf der alten Heerstraße führt uns in das junge Land mit seiner uralten Geschichte. Tiflis und Batumi mit seiner subtropischen Schwarzmeerküste stehen stellvertretend für ein sauberes, modernes Land mit wunderschönen Landschaften am Ostrand Europas. Noch einmal reisen wir nach Russland ein und durchqueren den Kuban, die Schwarzmeerregion von Tuapse bis Rostow am Don. Trotz der politischen Spannungen zwischen den Ländern ist die Einreise von Russland in die Westukraine problemlos. Die ukrainische Hauptstadt Kiew wird uns mit ihren 100 goldenen Kuppeln, Prachtgebäuden, Straßen und Plätzen verzaubern, bevor wir über ukrainisches Land auf guten Straßen ins altehrwürdige Lemberg gelangen. Nach ausgiebiger Erkundung der schönen und völlig anderen Stadt lassen wir hier das große Abenteuer bei zünftigen ukrainischen Spezialitäten mit einem Farewelldinner stimmungsvoll ausklingen. Wer möchte, kann gemeinsam mit der Reiseleitung über die ukrainisch-polnische Grenze ausreisen und bis ins schöne Krakau reisen.

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