Abenteuer Touren ALLRAD
Reisepreis

6.390,- € pro Person

9.580,- € Preis für Einzelfahrer


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4×4 Mauretanien
Mit Allradwohnmobilen zum Auge der Sahara
  • Beginn der ReiseDienstag, 20. Oktober 2026
    Treffen in Zagora, Marokko
  • Ende der ReiseSamstag, 5. Dezember 2026
    Reiseende in Agadir, Marokko
  • Dauer47 Tage
  • Streckeca. 8.000 Kilometer
  • Historieseid 2025 1 x durchgeführt
  • FahrzeugEigenes Wohnmobil
  • SchlagwörterNeu
Mauretanien vereint Einflüsse des arabisch geprägten Nordafrikas mit denen des subsaharischen Westafrikas. Die Regionen im Norden und Osten des Landes sind ein Eldorado für Allradfans und bieten uns immer wieder schöne und spannende Offroad-Etappen quer durch die Dünenfelder der Sahara.
 
Gerade mit unseren Allradfahrzeugen wollen wir den großen Vorteil nutzen, fernab der üblichen Routen unterwegs zu sein. Sehr oft werden wir unter freiem Himmelszelt in beeindruckenden Sand- und Steinwüsten-landschaften stehen und den Blick in den Sternenhimmel genießen.
Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Deutschsprachige Reiseleitung, die die Gruppe auf der Reise begleitet
  • Technisch versiertes Begleitteam mit Allradfahrzeug für notwendige Reparaturhilfen sowie Frei- und Abschleppen
  • Einheimische/r Betreuer/in in Mauretanien
  • Übernahme aller administrativen Aufgaben (präsenzfreie Einladungs- und Visabesorgung,  Registrierungen, Begleitung und Moderation aller Grenzformalitäten)
  • Backup-office in Deutschland während der Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile,  Erkrankung etc.)
  • Alle Übernachtungsarrangements (Camping-, Stell- und Naturplätze)
  • Landeskundliche Exkursionen und Informationsrunden
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgebühren lt. Programm 
  • Mindestens 2 gemeinsame Essen in Restaurants oder Outdoor
  • Roadbook für alle Reisetage mit Streckenbeschreibung
  • Straßenkarten für Marokko und Mauretanien
  • Einrichtung und Freischaltung lokaler SIM-Karten mit Datenguthaben, soweit möglich
  • Organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise

In der Regel liegen die tatsächlich erbrachten über den angegebenen Leistungen.

Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen
Anreise und Reisestart in Marokko

Für die Anreise nach Marokko gibt es zwei Optionen: gemütlich über das spanische Festland bis nach Tarifa oder Algeciras zu reisen und von dort mit der Fähre nach Tanger überzusetzen – oder direkt ab Barcelona bzw. Genua die Fähre nach Tanger zu nehmen.

Wir treffen uns in Zagora, einer Stadt am Rande der Wüste im Süden Marokkos. Wer Zeit und Lust hat, kann die Tage vor dem Treffen nutzen, um die schönen Königsstädte Marokkos zu erkunden oder das Hinterland mit seinen vielen Kasbahs und Oasen zu durchfahren.

Nach dem ersten Meeting bei Zagora fahren wir in den kommenden Tagen in unsere ersten Offroadstrecken. Pisten, Sand, Verschränkungen und Fuhrten – wann fährt man mit welchem Luftdruck, wie kommt man aus dem tiefen Sand wieder raus, wenn man sich eingebuddelt hat… hier ist unser Trainingscamp für alle Mitreisenden, die bisher wenig Erfahrung mit Sand und Wüste haben.

Über das schöne Städtchen Tafraoute geht es schließlich ab Guelmin zügig nach Süden durch die Westsahara. Die mauretanische Grenze ist von Dakhla noch etwa eine Tagesetappe entfernt. Die mauretanische Grenze ist von Dakhla noch etwa eine Tagesetappe entfernt.

Mauretanien 

Auf der mauretanischen Seite der Grenze werden wir bereits von unserem Guide-Team erwartet, das uns auch bei der Grenzabfertigung behilflich sein wird. Diese kann durchaus langwierig sein – ist sie jedoch geschafft, steht dem Wüstenabenteuer nichts mehr im Wege.

Nun verlassen wir die Küste und fahren ins Landesinnere, über Akjoujt hinein in die Wüste. Bei Choum treffen wir auf den legendären Erz-Zug. Er transportiert auf über 700 Kilometern – mit vier Lokomotiven und bis zu 250 Waggons – Eisenerz von F’dérik und Zouérat zur Küste. In der Nähe von Ben Amera, dem drittgrößten Monolithen der Welt, schlagen wir unser Nachtlager auf. Es geht durch schöne Canyons, über Berge und Wadis die uns die ersten Offroad Strecken bieten.

Nord- und Zentralmauretanien bestehen aus Sand- und Geröllwüste sowie steinigen Plateaus. Besonders beein-druckend ist das Adrar-Plateau mit seinen schroffen Felsen, Schluchten und Wanderdünen. Hier gibt es zahlrei-che Wadis und Oasen mit Dattelpalmen sowie prähistorische Felsmalereien aus der Zeit von 10.000 bis 6.000 v. Chr. mit Darstellungen von Giraffen, Rindern und Menschen in blühenden Landschaften.

Dünen in allen Farbtönen – von Weiß über Grau, Ocker bis Rot – umgeben uns. Eine Pause im Schatten ver-streuter Akazien- oder Palmenhaine zu genießen – das ist Wüstengenuss pur!

Wir machen Halt in Atar, dem Hauptort der Adrar-Region, wo wir unsere Vorräte auffüllen können. Atar gilt als geographischer und kultureller Mittelpunkt des „weißen“ arabisch-berberischen Mauretaniens. Von hier aus fahren wir weiter Richtung Chinguetti. Auf dem Weg passieren wir eindrucksvolle Felsformationen, die Film-kulisse von Fort Saganne sowie Felszeichnungen.

Chinguetti ist eine alte Karawanenstadt und eine der sieben heiligen Städte des Islam. Hier können alte Biblio-theken besichtigt werden, die uralte Manuskripte von unschätzbarem Wert beherbergen. Das Natursteinminarett der Moschee überragt die ebenfalls aus Stein gebauten Häuser der Altstadt. Etwa die Hälfte Chinguettis ist heute vom umgebenden Sandmeer verschüttet.

Durch die Wüste geht es weiter nach Ouadane, einer weiteren historischen Wüstenstadt. In den engen Gassen sind noch viele traditionelle Lehm- und Steinhäuser zu sehen – viele davon allerdings dem Verfall preisgegeben.
Wir fahren weiter in ein menschenleeres Gebiet zum „Guelb er Richat“, dem sogenannten „Auge der Sahara“. Diese geologische Struktur mit ihren konzentrischen Ringwällen hat einen Durchmesser von 45 Kilometern und ist sogar aus dem All sichtbar.

In den folgenden Tagen durchqueren wir das Erg Ouarane bis nach Tichit. Wir folgen dem Lauf eines Wadis, passieren die Schlucht Chouayl mit sandigen und steinigen Abschnitten, und erreichen schließlich ein Lehmpla-teau mit Blick auf die Felskanten vor Tichit. Nach einer letzten, steilen Passage erreichen wir die Ebene der Oase Tichit. Breite Wadis, bizarre Gesteinsformationen und grüne Oasen wechseln sich ab. Die sternenklaren Nächte in unserem „1000-Sterne-Hotel“ zählen zu den besonderen Erlebnissen der Tour.

Auch Tichit, im 12. Jahrhundert von den Almoraviden gegründet, ist UNESCO-Weltkulturerbe und war einst ein bedeutender Handelsplatz. Mit etwas Glück treffen wir auf eine der traditionellen Salzkarawanen, die Salzsäcke von Tichit bis nach Ayoun El Atrous transportieren. In dieser Region leben viele Nomaden mit ihren Viehherden. In den Ortschaften werden wir öfters von Ihren Kindern umringt sein.

Wir folgen der „Straße der Hoffnung“ nach Westen – eine wenig befahrene, teils schlechte Asphaltstraße durch abwechslungsreiche Wüstenlandschaften. Kurz vor Matmata biegen wir ab und erreichen die Wasserbecken von Metrewgha. In den Feuchtgebieten leben hier noch Wüstenkrokodile – mit etwas Glück bekommen wir einige zu Gesicht.

Unsere Reise führt weiter durch die Wüste und das Sahel-Gebiet Richtung Aleg. Die Landschaft wird zunehmend subtropischer mit mehr Vegetation. Die Ortschaften sind von sesshaft gewordenen Nomaden geprägt – oft eine Mischung aus Zelten, Hütten und provisorischen Bauten.

Die Infrastruktur ist einfach, Müll ein verbreitetes Problem. Daher verbringen wir dort nur kurze Zeit zur Versor-gung und schlagen unsere Nachtlager lieber in der Natur auf – in schönen Wadis und Dünen. Am Ende der Rundreise erreichen wir Nouakchott, die lebendige und etwas chaotische Hauptstadt Mauretaniens. Wir planen, außerhalb der Stadt in einem Camp am Meer zu übernachten. Per Bus oder Taxi wird es an einem Stehtag die Möglichkeit geben, den Fischereihafen mit seinen bunten Pirogen, den Markt und eine Handwerkskooperative zu besuchen. Auch für die Lebensmittelversorgung bietet Nouakchott gute Möglichkeiten. Unser nächstes Ziel ist der Nationalpark Banc d’Arguin – ein bedeutendes Überwinterungsgebiet für zahlreiche Zugvögel und seit 1989 UNESCO-Weltnaturerbe. Der Park erstreckt sich über rund 200 km entlang des Atlantiks.

Auf der Strecke nach Norden übernachten wir nochmals in der Wüste, in unmittelbarer Nähe zu den Schienen des Erzzuges, den man hier bestens beobachten und fotografieren kann.

Rückreise: über Atlantikküste nach Tafraoute/Marokko 

Über Nouadhibou erreichen wir wieder die Grenze zu Marokko.

Von hier reisen wir durch dünn besiedelte Regionen weiter Richtung Norden bis wir über Sidi Ifni schließlich in Agadir ankommen. Nördlich von Agadir stehen wir auf einem Campingplatz und feiern dort gemeinsam den Abschluss unseres Wüsten-Abenteuers.

Ab Agadir trennen sich unsere Wege. Wer noch Zeit und Lust hat, kann individuell weiter durch Marokko reisen, neue Pisten erkunden oder sich durch die quirligen Souks treiben lassen.

Wer es eilig hat, kann in 2–3 Tagen Tanger erreichen und die Fähre zurück nach Europa nehmen.