18.590,- € pro Person
27.885,- € für Einzelfahrer
Gerne senden wir Ihnen unser Tourbuch mit ausführlicher Reise- und Leistungsbeschreibung.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören.
+ 49 211 / 210 8083
tours@sea-bridge.de
Die Zeit ist gekommen, die von der Afrikaexpertin Renate Leonhards bereits organisierte und erfolgreich gefahrene Transafrikaroute in 2023 aufzulegen. Begeben Sie sich auf eine wahrhaftig großartige Reise über Vorderasien, den Mittleren Osten und quer durch den gesamten Osten Afrikas bis Kapstadt – und das alles mit dem eigenen Reisemobil.
Der Schwerpunkt dieser Reise liegt auf dem afrikanischen Kontinent, die Anreise erfolgt Dank der Öffnung Saudi-Arabiens und einer verbesserten Sicherheitslage über die Türkei, den Südirak, Jordanien und Saudi-Arabien.
Afrika ist der unergründliche Kontinent, Traum von Forschern, Abenteurern und Großwildjägern. Wir durchstreifen endlose Wüsten, tropische Dschungel, weite Savannen und karge Berglandschaften, queren gewaltige Flusstäler und lernen Menschen unterschiedlichster Ethnien kennen. Gnus, Gazellen, Zebras, Büffel, Giraffen, Elefanten und Löwen sind ab Kenia unsere Begleiter.
Am Ende der Tour können Sie das Fahrzeug entweder in Namibia/Südafrika für weitere Reisen zwischenparken oder die Reise in Durban mit der Rückverschiffung beenden.
Auf dieser Expeditionsreise kann und wird manches nicht vorhergeplant werden. Die Straßenverhältnisse können sich von einer Regenzeit zur nächsten ändern und regelmäßige Campingplätze gibt es erst im südlichen Afrika. Wir lassen uns Zeit, sind flexibel und genießen die ursprünglichen Landschaften und gastfreundlichen Menschen auf dieser ganz und gar nicht alltäglichen Reise.
Afrika wird Sie in seinen Bann ziehen und lässt Ihr Herz für diesen einzigartigen Kontinent schlagen.
Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.
Die Türkei ist das erste von über 15 Ländern auf unserem Weg von Konstantinopel bis nach Kapstadt. Treffpunkt zum Auftakt ist Göreme im Zentrum Kappadokiens. In wenigen Etappen passieren wir Anatolien bis in den Süden Kurdistans. Im Zweistromland Irak erleben wir die kaum bekannten Gebirgs- und Canyonlandschaften Kurdistans.
Nach dem beeindruckenden Besuch von Bagdad und Babylon verlassen wir Mesopotamien und rollen auf jordanischen Straßen immer gen Süden. Die antiken Stätten Dekapolis, die durch bunte Sandsteinfelsen geschützte einstige Siedlung der Nabatäer Petra und die Wüste Wadi Rum sind allein schon eine Reise wert – viel zu schön, um einfach darüber hinwegzufliegen. Es sind einige der vielen Highlights, die wir auf 195 Tagen packender Reise erleben werden.
Der Weg in Saudi-Arabien führt uns im Zickzackkurs entlang des Asirgebirges, garniert mit Abstechern nach Wadi Al Disah oder in die alte Oasenstadt Al Ula. Mada‘in Saleh ist die Hauptstadt des einstigen Reichs der Nabatäer und liegt an der legendären Weihrauchstraße. Wir stehen vor einigen der monumentalen Felsen-gräber in einer einmaligen Landschaft aus Sand und Felsen und staunen. Manche Nachtplätze liegen in der fantastischen Einsamkeit der Berg- und Wüstenwelt. Während wir die Altstadt und Corniche von Jeddah besichtigen, wird parallel im Hafen die Verschiffung nach Dschibuti vorbereitet.
Die Dreitagesfahrt nach Dschibuti sowie die Abfertigung in Abfahrt- und Zielhafen nutzen wir im Charterbus und zu ausgewählten Hotelübernachtungen mit einer ausgiebigen Erkundung des südlichen Teils der Gebirge Saudi-Arabiens von Taif bis Abha. Per Flieger geht es rüber nach Dschibuti, wo wir je nach Fahrplan des RoRo-Schiffes für einige Tage den touristisch noch kaum erschlossenen Staat am Horn von Afrika mit gemieteten Geländewagen oder unseren eigenen Reisemobilen erkunden. Canyons mit Trekkingoptionen, der Salzsee Assal, die Lavagebirge beim Ardoukoba-Vulkan und jenseits von Tadjoura die weiten Strände und Lagunen mit schönen Bademöglichkeiten sind auch unter erfahrenen Afrikareisenden noch ein echter Geheimtipp.
Nach dem schwülen Klima in Dschibuti-Stadt sind wir froh, in eine völlig neue Klimazone mit gemäßigten Temperaturen zu kommen. Steppenartig präsentiert sich der erste Abschnitt in Äthiopien, bevor es am Ostrand des äthiopischen Hochlandes in die grünen Berge nach Harar geht, an einen wichtigsten Orte der islamischen Welt. Verkehrstechnnisch geht es richtig rund: Tuk Tuks, Träger, Esel, Weidevieh und Straßen-märkte voller Leben – wir sind tief in Afrika.
Äthiopien blickt auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück und gilt als Wiege der Menschheit. In Lalibela besuchen wir die in roten Tuffstein gemeißelten weltberühmten Kirchen. In Gondor lassen wir uns durch die auf 2.000 Metern gelegene alte Kaiserstadt Gonder führen. Zwischen unseren Zielen überqueren wir auf atemberaubenden Panoramastrecken Bergpässe durch sattgrünes Land.
Addis Abeba, Hauptstadt Äthiopiens in luftigen 2.400 Metern Höhe gelegen, erkunden wir ausgiebig. Ab Addis Abeba wandeln sich die Landschaft und die Gesichter der Menschen. Der Menschentyp wechselt von arabisch anmutenden zu anderen Ethnien. Wir gelangen in das Gebiet der Oromo, welches sich bis zum Norden Kenias erstreckt. In Turmi kommen Menschen der verschiedensten Volksstämme zusammen, um Handel zu treiben. Auffällig ist in dieser ganzen Region die Körperkunst der Einwohner, die sich in bemerkenswerten Frisuren, Bemalungen und Schmucknarben manifestiert.
Wir überqueren die Grenze nach Kenia und folgen der neuen Teerstraße nach Südwesten via Marsabit. Zum ersten Mal haben wir die Möglichkeit zu tollen Safaries in Kenias Nationalparks. Weiter geht es zum Thomson‘s Wasserfall, dann durch das trockene Nordkenia zum Lake Baringo. Umgeben vom imposanten Steilhang Laikipia Escarpement und den Tugen Hills präsentiert sich der 120 Quadratkilometer große See in einer majestätischen Landschaft – ein Paradies nicht nur für Ornithologen. Via Eldoret geht‘s an die Grenze zu Uganda.
Uganda ist das Land des Wassers, der Seen und der Hügel, zudem Heimat von Gorillas und Schimpansen. Regenwälder, Savannen, Teeplantagen, Vulkane und ein angenehmes Klima heißen uns willkommen. Erstes Ziel in Uganda sind die Bujagali-Fälle. In Reihen von Wasserfällen, Stromschnellen und Katarakten entspringt hier der Viktoria-Nil aus dem Viktoriasee. Bald sind wir im Norden des Murchison Falls- Nationalparks unterwegs, wo sich der Viktoria-Nil mit donnerndem Gebrüll durch eine nur 7 Meter breite Schlucht zwängt und anschließend über 40 Meter in die Tiefe stürzt. Mit einem Boot kann man flussaufwärts zu den Fällen gelangen, begleitet von zahlreichen Wasservögeln, vorbei an Sandbänken mit unzähligen, in der Sonne dösenden Krokodilen und Herden von Flusspferden.
Nun tritt das englische Königshaus auf den Plan: Wir passieren Lake Albert, Fort Portal, Lake George und Lake Edward, durchfahren Täler des zentralafrikanischen Grabenbruchs. Der Äquator wird überquert! Vom Lake Bunyonyi aus lässt sich eine anspruchsvolle Gorilla-Trekking-Tour im nahen Bwindi-Nationalpark organisieren.
Das kleine Land Ruanda besteht aus hügeligen Hochebenen und Gebirgsketten – den Virunga-Vulkanen. Wir fahren den Kongo-Nil-Trail entlang des Kivu-Sees. Nil und Kongo, die größten Flüsse der Welt, haben in Ruanda ihren Ursprung. Gerne verweilen wir in der Hauptstadt Kigali mit ihrem milden Klima.
Es sind große Distanzen, die wir in Tansania von Nord nach Süd zurücklegen. Die Strecke vom Kilimanjaro zum Indischen Ozean und von dort bis zu den Hochplateaus mit Tee- und Kaffeeplantagen im Süden ist hoch abwechslungsreich. Die erste größere Stadt in Tansania ist Mwanza am Victoria-See. Wir frischen unsere Vorräte auf und erreichen die Savannen der Serengeti.
Nun geht es nach Arusha, dem Touristenzentrum am südlichen Fuß des Kilimanjaro. Mit dem nahezu 6.000 Meter hohen Kilimanjaro stets in Sicht, fahren wir durch hügelige dichtbewaldete Landschaft und weiter entlang der 2.000 Meter hohen Usambara-Berge bis zum Indischem Ozean.
In diesen Wochen erleben wir Tansania pur. Sisal- und Baumwollfelder, Wälder und Kaffeeplantagen säumen unseren Weg, Obst und Gemüse wird am Straßenrand verkauft. Am Indischen Ozean übernachten wir in der historischen Hafenstadt Bagamoyo. Weiter entlang der Küste gelangen wir in die quirlige Hafenstadt Dar es Salaam! Freuen Sie sich auf den viertägigen Ausflug zur sagenhaften Insel Sansibar, wo uns, wie in Sindbads Zeiten, der Duft von Nelken, Zimt und Kardamom umweht.
Ausgeruht geht es weiter auf Afrikas Straßen entlang gewaltiger Baobab-Bäume, Flusstäler, Wälder und Hügelketten. Farmen beherbergen uns, bevor wir mit Malawi ein weiteres Land auf unserer Reise durch Afrika erreichen.
Wir überqueren die Grenze nach Malawi, einem kleinen Staat am 500 Kilometer langen gleichnamigen See. Die Märkte sind lebhaft, die Menschen ausgesprochen freundlich, die Holzschnitzkunst hervorragend. Was ist es für ein Glück, mit den eigenen Fahrzeugen direkt am See übernachten zu dürfen.
Wir statten der Großstadt Lilongwe einen Besuch ab und machen uns dann auf den Weg nach Sambia. Die Straße führt parallel zum Sambesi direkt nach Lusaka, der modernen Hauptstadt Sambias.
Nun ist es so weit: die Viktoria-Falls sind erreicht. Auf einer Länge von 1,7 Kilometern stürzt der gewaltige Sambesi über 100 Meter in die Tiefe. Die legendäre „Victoria-Falls-Bridge“ über den Sambesi verbindet Sambia und Simbabwe in der Gischt der unglaublichen Wasserfälle. Wir rollen auf eigenen Rädern hinüber und erleben so beide Seiten der Vic-Falls.
Weiter geht es im Westen Simbabwes zu den außergewöhnlichen Granitfelsen des Matopo-Nationalparks, einem UNESCO Weltkulturerbe. Von dort ist es nicht weit zur Grenze Botswanas und der Stadt Francistown.
Zwei Nächte verbringen wir unter gewaltigen Baobab-Bäumen mit der Gelegenheit zum Ausflug in die legendären Salzpfannen. Bei Maun liegt das Okavango Delta, ein Naturwunder ohnegleichen. Der Okavango ist ein gewaltiger Fluss, der nicht im Meer mündet, sondern mit seinem riesigen Delta in der Kalahari versickert und verdunstet.
Wir folgen dem Okavango flussaufwärts und dürfen wieder an traumhaften Stellplätzen direkt am Ufer nächtigen. Vier Tage sind wir auf Pirschfahrt im eigenen Fahrzeug durch den Etosha National Park, der auch nach den großartigen Tiererlebnissen in der Savanne Ostafrikas noch zu begeistern weiß.
Namibia bietet uns ein völlig anderes Landschafts- und Kulturerlebnis. Im ehemaligen Deutsch-Südwest-afrika treffen wir noch auf Relikte der Kaiserzeit. Die Silhouette der Spitzkoppe begleitet uns auf unserem Weg nach Swakopmund.
Nach so langer Fahrt gibt es wieder Apfelkuchen und Fachwerkhäuser, deutsche Küche und die kühle Meeresbrise des Atlantiks! Vertraute Straßennamen, Restaurants und Cafés erwecken heimatliche Gefühle. Die Hauptstadt Windhoek präsentiert sich mit teils altdeutschen Straßennamen, deutschen Restaurants und Gebäuden.
Im Süden des Landes erkunden wir die bunte Sandwüste Namib mit den flammend roten und höchsten Sanddünen der Welt. Schloss Duwisib, Helmeringhausen und die Hafenstadt Lüderitz sind weitere Zeugen der deutschen Kolonialzeit. Krönender Abschluss der Reise durch Namibia ist der Fish River Canyon – der Grand Canyon Afrikas.
Der Oranje-Fluss markiert die Grenze zwischen Namibia und Südafrika – das letzte Land unserer Afrika- Durchquerung ist erreicht! Wir nähern uns wieder dem Atlantik und endlich taucht aus dem Dunst eine markante Silhouette auf – der Tafelberg kündigt das Ziel unserer Transafrika Expedition an: Kapstadt.
Cool, wir sind tatsächlich selbst quer über den Kontinent gefahren. Cheers am Kap der Guten Hoffnung!
Knapp 25.000 Kilometer erlebnisreiche Fahrt von der Heimat über Vorderasien, die Arabische Halbinsel und durch den Afrikanischen Kontinent von Nord nach Süd: Schwarzes Meer, Persischer Golf, Rotes Meer, Indischer Ozean, Atlantik – und viele Länder, Landschaften, unterschiedlichste Menschen, Flora und Fauna dazwischen. Eine Reise voller unvergesslicher Eindrücke ist zu Ende. Es heißt Abschied nehmen – und das Fahrzeug wieder Richtung Heimat zu bringen.
Hinweise:
Das Tourbuch ist auf dem Stand von Juli 2023. Bei besseren Alternativen als im Tourbuch ausgeschrieben (insbesondere ab Uganda, da zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Tourbuchs ab Uganda noch keine aktuellen Erfahrungswerte aus der Transafrikatour 2023 einfließen konnten), werden ggf. Route und Programm angepasst.
Die Reisedauer ist auf 195 Tage angesetzt. Bei so einer langen Reise ist es nahezu unmöglich, alles auf den Tag genau zu planen. Allein durch Fahrplanverschiebungen der Schiffe, meteorologische Ereignisse, technische Probleme etc. können sich ggf. die Reisedaten ändern. Daher sollten Sie zeitlich schon etwas Spielraum haben. Halten Sie unbedingt die Flugtermine flexibel: Tickets umbuchbar und stornierbar buchen! Durch eine Verlängerung der Reise (um einige Tage) verteuert sich der Reisepreis nicht; im Gegenzug reduziert er sich auch nicht, wenn die Tour etwas kürzer ausfällt.
Während der Reise können sich Routen und Programmänderungen ergeben, die jedoch den Gesamtverlauf der Tour nicht wesentlich beeinträchtigen.
Selbstverständlich können Sie die Reise individuell verlängern. Entweder können Sie direkt im Südlichen Afrika bleiben oder Sie stellen das Fahrzeug unter, fliegen nach Hause und genießen später einen zweiten Afrikaaufenthalt.