Abenteuer Touren ALLRAD
Reisepreis

15.990,- € pro Person

23.985,- € Preis für Einzelfahrer


Tourbuchanfrage

Gerne senden wir Ihnen unser Tourbuch mit ausführlicher Reise- und Leistungsbeschreibung.

4×4 Wüsten des Orients
4x4 Abenteuertour auf die Arabische Halbinsel
Seit knapp 20 Jahre ist Abenteuer-Touren Organisator in Kooperation mit SeaBridge-Tours und Veranstalter von Wohnmobil-Fernreisen, die es vorher so noch nicht gegeben hat. Dabei haben wir neue Maßstäbe gesetzt und Geschichte in der Reisemobiltouristik geschrieben.
 
Heute steht uns eine große Erfahrungsschatz und ein umfassendes Netzwerk auf allen Kontinenten zu Verfügung. Wir können schnell reagieren, haben immer Routenalternativen zur Hand und entwickeln Fernreisen ständig weiter.
Es macht uns Freude, diese abenteuerliche Allradtour mit Wohnmobilen durch fremde Kulturen, atemberau-bende Landschaften, immer hautnah an Land und Leuten, nach der ersten Durchführung 2021/22 nun wieder aufleben zu lassen.
 
Die Allrad-Tour Wüsten des Orients ist die ideale Reise, um den kalten und dunklen Tagen in Europa zu entfliehen. Wir reisen zur besten Jahreszeit und wollen uns, angekommen im milden Klima der Arabischen Halbinsel, viel Zeit lassen um vor allem die beiden Länder Saudi-Arabien und den Oman intensiv kennen zu lernen und viele spannende Offroad-Strecken zu erfahren.
 
Die allgemeine Sicherheit in diesen Ländern ist sehr hoch, die Infrastruktur ausgezeichnet und die
Versorgungslage hervorragend.
Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Vorbereitungstreffen (ohne Verpflegung)
  • Deutschsprachige Reiseleitung, die die Gruppe mit auf der Reise begleitet
  • Technisch versiertes Begleitteam mit Allradfahrzeug für notwendige Reparaturhilfen sowie Frei- und
    Abschleppen
  • Einheimische Betreung in allen Ländern welche der Gruppe stets für organisatorische Fragen zur Verfügung steht
  • Alle Übernachtungsarrangements (Camping-, Stell- und Naturplätze)
  • mind. 9 landestypische gemeinsame Essen in Restaurants oder outdoor
  • Stadtexkursionen inkl. Eintrittsgebühren sowie Transport lt. Programm (z.B. Erbil, Jeddah, Riad, Salalah, Muskat, Kuwait City, Bagdad)
  • Landeskundliche und kulturelle Exkursionen inkl. Eintrittsgebühren sowie Transport (u.a. Jerash, Petra,
    Wadi Rum, al-‘Ula, Jubbah, Buraidah, Uschaiqir, Al Hufuf, Babylon, Ur, Nemrut Dagi, Göreme)
  • 2 x Bootsfahrten
  • Jordan Pass (für fakultative Besichtigungen in Jordanien)
  • Übernahme aller administrativen Aufgaben (präsenzfreie Einladungs- und Visabesorgung, Registrierungen, Begleitung und Moderation aller Grenzformalitäten)
  • Backup-office in Deutschland während der Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung etc.)
  • Alle Bewilligungen für die Offroad Strecken
  • Wechselstube „an Bord“ (kein komplizierter Geldtausch von Euro in Landeswährungen)
  • Lockere Gesprächsrunden mit unseren lokalen Guides für tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte
  • Roadbook für alle Reisetage mit Streckenbeschreibung
  • Straßenkarten für bereiste Länder
  • Einrichtung und Freischaltung lokaler SIM-Karten mit Datenguthaben, soweit möglich 
Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen
Türkei (1. Woche)

Treffpunkt zu unserer Tour ist Göreme im schönen Kappadokien. Die weltweit einmaligen Felsformationen vulkanischen Ursprungs in Kappadokien mit den Felsenkirchen, unterirdischen Städten und Tuffsteinkegeln werden wir ausführlich am Ende der Reise besichtigen können. In Sanliurfa schlendern wir durch die orienta-lische Altstadt und erholen uns am heiligen Fischteich Balıklıgöl. Da wir dem Winter entfliehen wollen, fahren wir von hier aus zügig über Mardin zur türkisch-irakischen Grenze, um bald in den wärmeren Süden zu kommen.

Kurdistan – Irak (2. Woche)

Nach langen Stunden der Grenzformalitäten sind wir endlich im kurdischen Teil des Irak angekommen. Auf dem
Weg ins nahe gelegene Dohuk staunen wir über die moderne Infrastruktur. Ist das wirklich der Irak? In Erbil,
der Hauptstadt des autonomen Gebietes Irakisch-Kurdistan, besuchen wir die Zitadelle, die als eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Siedlungen der Welt gilt. Wir schlendern über den Basar, erleben die gastfreundlichen Menschen im Teehaus und bewundern schicke Restaurants und Geschäfte – Willkommen im Irak.

Wir verlassen das autonome Gebiet Kurdistan und sind die nächsten 2-3 Tage im Zentralirak unterwegs, wo es nicht mehr so modern zugeht, wie in den Tagen zuvor. Auch treffen wir auf Checkpoints, die wir aber meist schnell passieren können. Im flachen Land reisen wir in südöstlicher Richtung bis ins einstige Zentrum von Mesopotamien.

Wir lassen die Metropole Bagdad links liegen und machen uns auf, die lange Strecke zur irakisch-jordanischen Grenze zu passieren. Ob wir auf dieser Strecke von staatlicher Seite eventuell eine Konvoi-Pflicht in einigen Regionen auferlegt bekommen, ist noch nicht absehbar.

Die Arabische Halbinsel ist nun zum Greifen nahe.

Jordanien (2. – 3. Woche)

Die Grenzformalitäten werden sicherlich wieder recht zeitaufwendig sein. Mit Hilfe unserer irakischen und jordanischen Partner sollten wir dies aber gut meistern.

Wir sind in Jordanien angekommen, mit seinen klangvollen Namen und historischen Stätten der vorchristlichen Zeit. Die beeindruckenden, antiken Stätten von Jerash lassen wir uns nicht entgehen. Von hier aus reisen wir entlang des Toten Meeres, dem tiefsten Landpunkt der Erde, in Richtung Süden.

Es ist ein erhebendes Gefühl, ins Tal und dann in die Schluchtenlandschaften des einstigen Reichs der Nabatäer zu gelangen. Wir stehen mit unseren Reisemobilen vor den Toren der sagenumwobenen Stadt Petra. Die Felsenstadt zählt zum UNESCO-Welterbe und ist eine der größten Sehenswürdigkeiten des gesamten Nahen Ostens. Die Wanderung durch Petra bis zum Opferberg gehört zu den schönsten, die wir bisher auf allen unseren Reisen erlebt haben.

Und nun auf ins Wadi Rum, unserem ersten Offroad-Abenteuer auf dieser Reise. Natursteinbögen und uralte
Petroglyphen zwischen rotgelben Felsen im roten Sand bieten neben Fahrspaß auch unendlich viele einzigartige
Fotomotive.

Rechtzeitig zu Weihnachten wollen wir am Roten Meer in Akaba sein, wo wir bei einem Resort am Strand stehen. Inzwischen haben wir das milde Klima des Südens erreicht. Wenn das Wetter passt, planen wir einen Bootsausflug und an den Weihnachtsfeiertagen wollen wir es hier gemütlich angehen lassen und ein gemeinsames Festtagsdinner genießen.

Saudi-Arabien (4. bis 7. Woche)

Die Grenzprozedur ist zäh, es braucht Geduld. Das Meiste erledigt dabei das Reiseleitungsteam. Bald rollen wir auf saudischem Asphalt und folgen der Küstenlinie des Roten Meeres. Seit der Öffnung des Königreichs ist viel möglich geworden, wir werden in den nächsten Wochen das Landausgiebig erkunden. Viele Araber freuen sich über unsere Anwesenheit und laden uns gerne spontan zu einem arabischen Kaffee oder sogar einem Essen ein. Gastfreundschaft wird großgeschrieben in Arabien.

Schon bald nach dem Grenzort biegen wir mit unseren Allradwohnmobilen ab in die faszinierenden Sand-, Canyonund Felslandschaften zwischen Tabuk und al-‘Ula auf dem Hisma-Plateau. Einige Tage sind wir hier in diesen traumhaften Landschaften offroad unterwegs.

Wir erreichen die Oase al-‘Ula und werden in dieser Region mehrere Tage bleiben. Rund um die inzwischen touristisch gut erschlossene Stadt gibt es eine ganze Reihe offroad-Tracks, die uns durch grandiose Felsland-schaften führen werden. Nicht weit von al-‘Ula erkunden wir Mada‘in Salih, die in der Wüste gelegene und sehr beeindruckende Gräberanlage der Nabatäer mit über 100 Monumentalgräbern.

Mit etwas Glück sind wir zur rechten Zeit am rechten Ort und können bei einer Etappe der legendären Wüsten-Rallye „Dakar“ als Zuschauer hautnah dabei sein, wenn Motorräder, Geländewagen und Trucks durch die Wüste jagen.

In der Küstenstadt Yanbu lernen wir eine wohl bisher kaum bekannte Region des Roten Meeres kennen. Der Fischmarkt ist unbedingt einen Besuch wert. Auf einer Bootsfahrt kann man schnorchelnd die Unterwasserwelt des Roten Meeres erleben.

Südlich von Yanbu erleben wir das direkt am Roten Meer gelegene Jeddah, das wir gemeinsam besichtigen. Die
moderne Stadt mit ihrem schicken Hafen und der Corniche trifft auf al Balad, die Altstadt mit ihren Traditionen und zahlreichen Souks, den typischen Märkten des arabischen Orients.

Wir verlassen das Rote Meer und fahren nun wieder ins Landesinnere, vorbei an Medina. Nun gilt es wieder einige spannende und landschaftlich äußerst abwechslungsreiche Offroad-Strecken zu erkunden. Die folgenden Tage verlieren wir uns ganz beabsichtigt in der Weite des Landes. Gebirge, Stein- und Sandwüsten in kaum besiedelten Gebieten garantieren uns unvergessliche Stellplätze mit magisch schönen Nächten am Lagerfeuer. Das Sterneflüstern in der Weite des Landes fernab von Touristenrummel gehört eindeutig zu den Highlights der Überwinterung auf der Arabischen Halbinsel.

Die Felszeichnungen und Petroglyphen von Jubbah, Vulkankrater und Felsnadeln, antike Ortschaften mit
Lehmbauten liegen auf unserem Weg Richtung Buraydah.

In Buraydah stürzen wir uns ins Getümmel der ganz besonderen Märkte. Datteln werden hier im großen Stil gehandelt, von Hunderten Pickups werden Waren feilgeboten. Am Rand der Stadt liegt der größte Kamelmarkt des Landes – ein echt tierisches Erlebnis.

Wir nehmen Kurs in Richtung Riad. Die Hauptstadt des Königreichs Saudi-Arabiens bietet zahlreiche Sehens-würdigkeiten. Lehmbauten, Zitadelle, aber auch Futuristisches wie der Kingstower mit spektakulärer Aussichts-brücke on Top. Ein absolutes Muss ist der Besuch der Geburtsstätte Saudi-Arabiens – Diriyah. Ganz in der Nähe
bietet die Edge of Ammariya einen krassen Gegensatz zur Großstadt. Wir stehen dabei – wer will – nahe an der Kante und lassen uns vom Ausblick berauschen.

Langsam finden vier intensive und wahrlich beeindruckende Wochen im Landesinneren des erst seit wenigen Jahren für Reisende geöffneten Königreichs Saudi-Arabien vorerst ihr Ende. Die Einreise aus dem Königreich Saudi-Arabien in den Oman erfolgt über den neuen Grenzübergang am Ostrand des Leeren Viertels.

Oman (8. – 14. Woche)

Im Sultanat Oman stehen wir abseits der Städte meist frei, genießen das milde Klima mit warmen 25 bis 30 Grad am Tag und angenehmer Kühle in den klaren Nächten.

Die Erkundung der Gebirgswelt rund um den höchsten Berg des Oman, Jebel Akhdar, führt uns durch eine spektakuläre Landschaftskulisse bis an die Abbruchkante zum kilometertiefen Canyon. Den Weg hierhin wollen wir über eine neu zu erkundende Offroadstrecke suchen.

Die geschichtsträchtige Oase Nizwa mit ihren Palmenhainen, blaugoldenen Moscheekuppeln und der mächtigen
Festungsanlage ist ein beliebtes und absolut sehenswertes Ziel im Oman.

Wir biegen ab zur Wüste Wahiba Sands, deren große Dünen in Nord-Süd-Richtung verlaufen. Wenn unser Abenteuer gelingt, werden wir die 180km lange Wüste von Nord nach Süd durchqueren.

Nach so viel Sand ist es berauschend, wieder an der Küste zu sein. An ihren traumhaften Sand- und  Muschel-stränden gehen wir nicht nur baden – wir beobachten Delfine, Schildkröten und mit Glück auch die vor der omanischen Küste heimischen Buckelwale.

Immer wieder pendeln wir zwischen Küstenlinie und Hinterland, stehen am Rande des Hadschargebirgszuges
oder direkt am Meer. Wadis, Schluchten und Höhlen sowie reichhaltige Wildbestände in den hohen Bergen
des östlichen Hadschar-Massivs lassen uns wunderbare Wanderungen und Ausflüge unternehmen.

Wir reisen entlang der Küste südwärts über Duqm und Mirbat und folgen der legendären Handelsroute der
Weihrauchstraße. Wenn das Wetter passt, können wir hier auch einen Tauch- und Badeausflug einplanen. Immer wieder übernachten wir an herrlichen Naturplätzen im Hinterland oder direkt an wilden Stränden. Gelegentlich bieten sich uns Offroad-Abstecher entlang der Küstenlinie in Wadis oder entlang der Strände an.

Die Küstenstrecke in den Südoman gilt als eine der schönsten der gesamten Arabischen Halbinsel. Unterwegs bewundern wir, wie Beduinenfrauen aus Dattelpalmenblättern Körbe flechten. Baobab-Haine, Elefantenpflanzen und Drachenbäume sind lebendige Zeugnisse der einstigen Verbindung mit dem afrikanischen Kontinent und
Naturschätze der Region Dhofar. Kamel- und Viehmärkte mit den traditionellen Maskenfrauen und die wilden
Kamelrennen samt stolzer krummdolchtragender Omanis bieten unzählige Fotomotive.

Nun haben wir den Süden Omans und die klimatisch einzigartige Region um Salalah erreicht. Die Einheimischen
leben von Weihrauchsammel-Wirtschaft und Monsun-Regenfeldbau. Der alte Weihrauchhafen Salalahs, der südlichsten Stadt des Oman, zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der lange Weg durch das Landesinnere Richtung Norden führt uns zur Wüste Rub al-Khali, dem leeren Viertel. Die auf der Welt größte zusammenhängende Wüste bedeckt ein Viertel der arabischen Halbinsel. Diese Gelegen-heit lassen wir uns keinesfalls entgehen und biegen ab, um einige Tage quer durch die Rub al-Khali offroad unterwegs zu sein, Dünen zu queren und unseren Weg im Sandlabyrinth zu suchen.

Für einige Tage lassen wir unsere Seele an den schönen Stränden von Masirah-Island baumeln und machen Urlaub vom Reisen. Die größte Insel des Oman ist ein idealer Lebensraum für Korallen, Fische und Schildkröten. Hier treffen der Golf von Oman und das Arabische Meer aufeinander, was ein angenehmes, mildes Mikroklima auf der Insel bedingt.

Über die Hafenstadt Sur und das Naturreservat Ras al Hadd, wo wir mit etwas Glück Schildkröten bei der Eiablage beobachten können, kommen wir nach Fins Beach. Eine Wadi-Wanderung und ein spannender Offroad-Abstecher auf das Sayma Plateau stehen hier auf dem Programm.

Die sympathische Hauptstadt des Landes, Maskat, ist erreicht. Bei einer Stadtrundfahrt genießen und erkunden
wir Altstadt, Festungen und Sultanspaläste. Ein Spaziergang entlang der Corniche und durch den Mutrah Souq mit seinen vielen Düften der Weihrauchbrenner wird uns unvergesslich bleiben. Beim Besuch der größten Moschee des Omans, der Sultan-Qabus-Moschee, treffen wir auf internationale Pilger.

Zum Ausklang des Omanaufenthaltes erkunden wir im Nordwesten des Landes die interessantesten geolo-gischen Formationen und besichtigen bei Al-Ayn die uralten Bienenkorbgräber – Zeugen des 5000 Jahre alten
Kulturaustauschs zwischen dem Zweistromland und Arabia Felix.

Nach 7 fantastischen Wochen im gastfreundlichen und so entspannten Oman heißt es Abschied nehmen. Über den uns bereits bekannten Grenzübergang im Leeren Viertel reisen wir ein zweites Mal in das Königreich Saudi-Arabien ein.

Saudi-Arabien (15. Woche)

Die zweite Einreise nach Saudi-Arabien sollte nicht allzu lange dauern. Wieder fahren wir auf einer langen Teerstraße quer durch das Leere Viertel, bis wir schließlich Al Hofuf erreichen. Hier, in der größten Oase der Welt, besuchen wir das „Land of Civilisation“, das einen kleinen Einblick in die reiche Vergangenheit Saudi-Arabiens bietet und gleichzeitig alle Naturliebhaber mit faszinierenden Felsformationen verzaubert. Die Altstadt entfaltet erst nach Sonnenuntergang ihr wahres Gesicht und ist definitiv einen Besuch wert.

Wir folgen der Küstenlinie des Arabischen Golfs über die Öl-Stadt Ad Dammam bis Kafji Beach, kurz vor der kuwaitischen Grenze.

Kuwait (2 Tage)

Und schon ist unser zweiter Aufenthalt im Königreich zu Ende, wir überqueren die Grenze nach Kuwait. Hier ist das Ziel die Uferpromenade bei den markanten Wassertürmen – für uns ein exotisch anmutender und definitiv interessanter Zwischenstopp.

Irak (16. Woche)

Über den kuwaitisch/irakischen Grenzübergang kommen wir erneut im Zentral-Irak an, wo uns unser einhei-misches Team bereits erwartet. Auch dieser Grenzübertritt wird einige Geduld erfordern.

Ur ist eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten der gesamten Region, wir nächtigen in unmittelbarer Nähe. Bevor wir Bagdad erreichen, wollen wir das sagenumwobene Babylon besichtigen.

Bald lassen wir den Zentral-Irak hinter uns und somit auch die Checkpoints, die uns dort begleitet haben. inzwischen ist es Frühling geworden, wir stehen am grünen Ufer des schönen Dokansees, bereits im Gebiet Sulaimaniya gelegen. Die Berglandschaft im kurdischen Teil Iraks lädt uns noch zu einem Abstecher ein. Nur wenige Fahrstunden entfernt schlängelt sich die Straße durch den Rawanduz-Canyon. Mit einer Seilbahn kann man hier die Berge erklimmen. Von oben ergeben sich spektakuläre Ausblicke. Ein letzter, etwas anstrengender Grenzübertritt erwartet uns bei der Ausreise von Irak zurück in die Türkei.

Türkei (17. Woche)

Unser Ziel nach dem Grenzübertritt ist wieder die türkische Stadt Mardin. Hier blicken wir vom Plateau gen Südosten in die Weite des Zweistromgebiets, das wir bereist haben.

Auf dem Weg nach Westen werden wir an den Königsgräbern des Berges Nemrut Dagi innehalten. Der Sonnenaufgang oder -untergang auf der Ostterrasse des Gipfels dürfte für jeden, der es mit allen seinen Sinnen erlebt hat, ein unvergesslicher Moment sein.

In Göreme schließt sich der Kreis. Nun ist es hier Frühling geworden und wir werden gemeinsam diese einmalige
Landschaft besichtigen. Wer möchte, kann auf eigene Faust zum Sonnenauf- oder untergang eine Ballonfahrt über die Tuffsteinwelt Kappadokiens unternehmen.

Wir feiern hier mit einem tollen Farewell-Dinner den offiziellen Abschied von unserem großartigen Abenteuer und einer Erfahrung, die uns nun keiner mehr nehmen kann: die Reise onroad und offroad über die Arabische Halbinsel.

Das Überwintern kann nun direkt in den Frühling übergehen. Die Monate April und Mai sind eine fantastische Reisezeit für die südliche und westliche Türkei. Alles beginnt zu blühen, es gibt nur wenige Touristen und die Temperaturen sind zunehmend angenehm, um individuell Land und Leute zu erkunden.

Besondere Hinweise:
Während der Reise können sich Routen- und Programmänderungen ergeben, die evtl. sogar den Gesamtverlauf der Tour beeinträchtigen. Bei so einer langen Reise ist es nahezu unmöglich, alles auf den Tag genau zu planen. Daher sind zwei Wochen Luft nach hinten erforderlich. Durch nicht planbare äußere Einflüsse (u.a.  wetterbedingte sowie politische und gesellschaftliche Ereignisse) kann es zu nicht voraussehbaren Änderungen bei Fahretappen und Programmpunkten kommen.