Von Kapstadt bis Casablanca
Reisepreis

13.750,- € pro Person

20.625,- € für Einzelfahrer


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4×4 Light Transafrika – Westroute
Von Kapstadt bis Casablance mit dem eigenen Reisemobil
Zufällig im Südlichen Afrika unterwegs und Lust auf ein großes Abenteuer?

Nach erfolgreicher Erkundungstour der Westroute wird unser Partner AO Abenteuer-Touren die erste Reisemobilgruppe auf der Strecke „Kapstadt – Casablanca“ sein.

Zügig geht es vom Kap quer durch Namibias Wüstenlandschaften bis in Angolas Bergwelt. Allein der Lebapass und die Calandula-Wasserfälle sind absolute Highlights dieser Afrikaquerung.

Wir durchfahren die Kongostaaten Kamerun, Gabun und Nigeria – megaabenteuerlich auf den wenigen derzeit befahrbaren Routen durch und entlang des Dschungels…

Ab Benin sind wir in einem wieder mehr zugänglichen Afrika unterwegs. Voodoo-Kult, alte koloniale Bauten, tolle Strände und Bars – die kleinen Staaten Benin, Togo und Ghana, sowie auch die Elfenbeinküse haben einiges an westafrikanischem und noch immer sehr urtümlichem Tourismus zu bieten.

Der nördliche Teil führt durch ausgesprochen abwechslungsreiche Landschaften. Guineas Wasserfälle und Nationalparks, Senegals Steinkreise und Mauretaniens fantastische Wüstenwelten sind einige der Highlights im letzten Drittel der Reise.

In Marokkos Casablanca lassen wir die legendäre Transafrikapassage ausklingen.

Von Kapstadt bis Casablanca: 16 Länder – ein großes transkontinentales Abenteuer
Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Deutschsprachige Reiseleitung, die die Gruppe mit mindestens einem Allrad-Fahrzeug auf der Reise  begleitet
  • Begleitteam mit Allradfahrzeug für Frei- und Abschleppen
  • Organisatorische Unterstützung durch lokale Agenturen und Guides
  • Übernahme aller administrativen Aufgaben (präsenzfreie Einladungs- und Visabesorgung,  Registrierungen, Begleitung und Moderation aller Grenzformalitäten)
  • Backup-office in Deutschland während der Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile,  Erkrankung etc.)
  • Vorbereitungstreffen (physisch oder als online-Veranstaltung) ca. drei Monate vor Tourstart
  • Visagebühren (außer E-Visa)
  • Alle Übernachtungsarrangements (Camping-, Stell- und Naturplätze)
  • Landeskundliche Exkursionen und Informationsrunden
  • Besichtigungen inkl. Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Mindestens 15 gemeinsame Essen, teils landestypisch
  • Mehrere Folkloreveranstaltungen
  • Wechselstube „an Bord“ (kein komplizierter Geldtausch von Euro in Landeswährungen)
  • Roadbook für alle Reisetage mit Streckenbeschreibung
  • Straßenkarten für alle durchreisten Länder
  • Einrichtung und Freischaltung lokaler SIM-Karten mit Datenguthaben, wo möglich
  • Organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise 
Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Route
Etappen
Anreise und Reisestart in Südafrika (ca. 1.Woche)

Wir starten das große Abenteuer unserer Afrika-Durchquerung im Schatten der markanten Silhouette des  Tafelberges. Es geht gleich nordwärts, parallel zur Atlantikküste. Über Springbok erreichen wir den Upington Nationalpark, der sich entlang des Oranje Flusses erstreckt und in dem sich die Augrabie Falls in die Tiefe  stürzen. Bevor wir über die Grenze nach Namibia weiterreisen, besuchen wir den Kgalagadi-Transfrontier- Nationalpark, eine Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark/Südafrika und des Gemsbok-Nationalpark/Botswana und somit ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet, das in der Kalahariwüste  liegt. Er ist bekannt für seine Löwen, die hier in relativ hoher Dichte vorkommen.

Namibia (ca. 2. – 5.Woche)

Schon sind wir in das zweite Land unserer Reise eingereist. In Namibia gibt es Apfelkuchen und Fachwerk-häuser, deutsche Küche und die kühle Meeresbrise des Atlantiks! Vertraute Straßennamen, Restaurants und  Cafés erwecken heimatliche Gefühle. Die Hauptstadt Windhoek präsentiert sich mit teils altdeutschen Straßennamen und Gebäuden.

Wir machen einen Stopp in der Hafenstadt Lüderitz, die Zeugnis der deutschen Kolonialzeit ist. Das Stadtbild ist geprägt durch liebevoll restaurierte Häuser aus der Kaiserzeit im wilhelminischen Stil.

Inmitten der Namib-Wüste befinden sich mit ca. 380 Metern die höchsten Sanddünen der Welt. Sossusvlei  und Deadvlei sind von Sanddünen umgebene Salz-Ton-Pfannen. Hier auf die hohen Dünen zu wandern und  den Rundumblick auf das Sandmeer zu genießen ist einfach grandios.

Die Silhouette der Spitzkoppe begleitet uns auf unserem Weg nach Swakopmund. Der 21 Meter hohe  Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Stadt, die auch wegen ihres angenehmen Klimas Namibias beliebtestes  Ferienzentrum ist.

Wir erreichen im Damara-Bergland Twyfelfontein mit den über 2500 Felsgravuren, die zum UNESCO- Weltkulturerbe gehören.

Im Norden Namibias erwartet uns ein großes Highlight – der Etosha Nationalpark, für den wir uns ein paar  Tage Zeit lassen. Er ist eines der bedeutendsten Wildreservate Afrikas. Wir gehen auf Pirschfahrt in diesem  großartigen Park und mit etwas Glück sehen wir Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden, Zebras, Giraffen  und Springböcke.

Angola (ca. 6.- 8.Woche)

Willkommen in Angola! Das Land hat viel zu bieten: von der spektakulären Natur und der Tierwelt bis zu  wunderschönen Gebäuden aus der portugiesischen Kolonialzeit. Angola hat eine weitläufige Küste von großer  Schönheit und eine Mischung aus Grasland, Savannen und tropischen Wäldern. Die Landessprache ist  portugiesisch.

Im Süden des Landes erreichen wir über eine spektakuläre Serpeninenstraße die fantastische Landschaft der  Serre da Leba mit einer Bergkette von über 2600 Metern Höhe und sicherlich eine der schönsten Land-schaften des westlichen Afrikas. In dieser Region liegt auch die Stadt Lubango und unweit davon der Iona  Nationalpark, der größte Nationalpark Angolas. Es erstreckt sich über eine Fläche von über 15.000 Quadratkilometern. Obwohl von illegaler Tierwilderei schwer getroffen, werden hier viele Anstrengungen  unternommen, um die Zahl der Wildtiere wieder zu erhöhen. Es leben hier Springböcke, Strauße und  Geparden.

Wir erreichen Benguela. Die Stadt wurde zur Zeit des Bergbaus und später des Sklavenhandels in früherer Zeit gegründet. Sie besticht durch ihre wunderschöne Lage am Meer und die sehenswerte portugiesische  Architektur. Etwas nördlicher treffen wir auf die Stadt Lobito mit dem bei Fischern beliebten Hafen. Auch hier  kann man wunderbare Sonnenuntergänge beobachten und die alten Gebäude aus portugiesischer Zeit  bewundern.

Wir biegen etwas ab ins Landesinnere und besichtigen unter anderem die Calandula Wasserfälle. Hier fallen  die Wassermassen des Lucala rivers über 100 Meter tief und auf einer Breite von 400 Metern über die  Klippen.

Luanda, die Hauptstadt Angolas, ist voller Kontraste. Der schöne Blick auf den Atlantik wird unterbrochen  durch die im Hafen liegenden Schiffe. Die modernen Hochhäuser stehen im Kontrast zu den vielen einfachen  Häusern und Hütten, die von den Menschen in der schnell wachsenden Stadt gebaut wurden.

Demokratische Republik Kongo und Rep. Kongo (ca. 9.-10. Wochen)

Wir reisen ein in den Kongo – ab hier beginnt das wahre Afrika! Im Straßenverkehr geht es richtig rund: Tuk  Tuks, Träger, Esel, Weidevieh und Straßenmärkte voller Leben.

In der demokratischen Republik bleiben wir nur kurz, um dann über Cabinda in die Republik Kongo zu  gelangen. Nördlich von Pointe-Noire schauen wir uns den Gorges de Diosso an, den Grand Canyon des Kongo,  und staunen über die markanten roten Felsklippen, die mit tiefgrünem zentralafrikanischem  Dschungel bedeckt sind. Zwei Übernachtungen planen wir in Dolosie zu verbringen, um in schönem  gemütlichem Ambiente etwas auszuspannen.

Die ursprünglich um 1880 als Handels- und Missionsstation am Fluss Congo angelegte Stadt Brazzaville ist  heute die pulsierende Hauptstadt der Republik Kongo voller Geschichte und Kultur. Unter anderem sind die  imposante Kathedrale Basilique Sainte-Anne, das Poto-Poto-Museum und der Marché Total, der größte Markt  von Brazzaville, sehenswert. Hier erleben wir das authentische, kongolesische Treiben.

Wir überqueren den Äquator – wenn das kein Grund zum Feiern ist! An Ouesso vorbei fahren wir Richtung  Norden immer durch tropischen Regenwald. Im Norden der Republik Kongo überqueren wir die Grenze nach  Kamerun.

Kamerun (ca. 11.-12.Woche)

Kamerun – das ist ganz Afrika im Kleinformat. Kamerun ist ein Schmelztiegel der Völker und Kulturen, der  Übergang zwischen dem Regenwald im Süden und dem Sahel im Norden. Kamerun, das ist Afrika wie aus dem  Bilderbuch.

Südlich von Yaounde haben wir Gelegenheit, ein Primaten Sanctuary zu besuchen. In Yaounde, der Haupt-stadt des Landes, liegen zwischen den verschiedenen Stadtteilen Täler mit Palmen und Obstplantagen, vor den  einfachen Häusern rennen die Hühner herum und Kinder spielen überall.

In der kleinen Stadt Kribi mit dem verschlafenen Hafen, die sich über 20 Kilometer am Atlantik entlangzieht,  machen wir Station.

Wir stehen mit unseren Fahrzeugen am schönen Strand und machen eine kurze Pause vom manchmal  hektischen afrikanischen Leben. In der Nähe befindet sich der Wasserfall „Chutes de an Lobe“, wo sich der  Fluss Lobe über 30 Meter breite Stromschnellen ins Meer ergießt.

Unser Weg führt uns nach Foumban im Nordosten, der wirtschaftlichen wie religiösen Hauptstadt der  Bamoun und dem Sitz ihres Königs bzw. Sultans. Der berühme Sultanspalast wurde aus rötlichen Ziegeln im  preußischen Stil errichtet. Eindrucksvoll ist auch der bunte und geruchsintensive Markt, das „Musée des Rois  Bamoun“ und die Künstlerstraße: hier wird geschnitzt, gehämmert, gewebt und genäht. Über die überwiegend  muslimisch geprägte Stadt Banyo erreichen wir schließlich die Grenze nach Nigeria.

Nigeria (ca. 13.Woche)

Im Grenzbereich zwischen Kamerun und Nigeria haben wir eine echte fahrerische Herausforderung zu  bewältigen. Hier gibt es ein nicht asphaltiertes Teilstück, das nach Regenfällen sehr schlammig sein kann und  nur mit Allradantrieb befahrbar ist. Gemeinsam und mit Teamgeist werden wir auch diese Etappe meistern.

Die schönsten Landschaften Nigerias befinden sich im Hinterland. Wälder, Berge, Savanne und die nahelie-gende Sahelwüste prägen das abwechslungsreiche Relief Nigerias. Wir durchqueren die Mandara-Berge mit  dem höchsten Gipfel Nigerias, dem Chappal Wadi mit 2.419 Metern Höhe, stets in Sicht. Wenn es die  Umstände erlauben, wollen wir den Gashaka-Gumti-Nationalpark im Mambillah Plateau besuchen. Hier leben  Schimpansen, Elefanten, Windhunde und Antilopen. Ihnen wollen wir, wenn möglich, auf einer  Pirschfahrt näherkommen. Vom Enugu Kloster aus planen wir einen längeren Spaziergang zu einer schönen Schlucht mit Wasserfall, von wo aus man eine spektakuläre Aussicht auf die umliegende Landschaft hat.  Unsere weitere Fahrstrecke führt uns in Richtung Lagos, was wir aber großräumig umfahren, um dem  dortigen Verkehrschaos zu entgehen. Ein kleiner Grenzübergang nördlich von Lagos bringt uns in unser  nächstes Reiseland, Benin.

Benin und Togo (ca. 14.Woche)

Benin und Togo sind unsere nächsten Reiseziele. Beide gehören zu den kleinsten Ländern Afrikas und liegen  am Golf von Guinea. Hier gibt es herrliche palmengesäumte Strände, die uns zum Verweilen einladen.  Allgegenwärtig ist auch der noch immer lebendige Voodoo-Kult.

Ein Besuch auf einem Fetischmarkt, die Besichtigung des Abomey Royal Palaces, der „Sacred forest“ bei  Ouidah oder das Pfahlbauten-Dorf Ganvié am Nokoué-See – es gibt viel zu sehen in diesen kleinen,  sympathischen Ländern.

Die Stadt Grand-Popo hat eine faszinierende Geschichte, vor allem aufgrund ihrer wichtigen Rolle im  Sklavenhandel. Sie strotzt vor afrikanischem Charme und die Menschen sind freundlich.

Lomé, die Hauptstadt Togos, hatte zu Kolonialzeiten den Beinamen „Paris Afrikas“ und strahlt auch heute  noch einen gewissen Charme vergangener Tage aus.

Ghana (ca. 15.Woche)

Es geht westwärts über die sehr quirlige Grenze nach Ghana. Das Land steht wie kein anderes für afrikanische Gastfreundschaft. Ghana hat zu Recht den Ruf, eines der freundlichsten Länder Afrikas zu sein.

Wir passieren  den größten menschengemachten See der Welt – den Volta-Stausee. Nun wollen wir uns etwas sportlich betätigen bei einem Spaziergang zum Wli-Wasserfall, einem Highlight des Landes. Es ist nicht nur der höchste Wasserfall in Ghana, sondern auch in ganz Westafrika.

In der Millionenstadt Accra leben Arm und  Reich eng beieinander, traditionelles mischt sich mit modernem  Leben. Im Stadtteil Osu reihen sich entlang der Oxford Street neumodische Läden und internationale  Restaurants aneinander. Hier tobt auch abends das Leben in den Bars und Clubs. Auf dem quirligen Makola  Market schlägt das afrikanische Herz.

Im Kakum-Nationalpark können wir auf dem einzigen Baumwipfelpfad in Westafrika durch das Blätterdach  spazieren. Wir wandeln auf den Spuren des berüchtigten Sklavenhandels, wenn wir die historischen Forts von  Elmina und Cape Coast besuchen. Die Festungen liegen imposant am Felsen mit Blick auf den Ozean an der  sogenannten Goldküste.

Elfenbeinküste (ca. 16.Woche)

Im Land Elfenbeinküste erwarten uns kontrastreiche Landschaften, vom undurchdringlichen Regenwald im  Süden bis hin zur Savanne im Norden des Landes. Viele verschiedene Volksstämme ergeben ein vielseitiges,  durch unterschiedliches Brauchtum geprägtes Bild.

Die Region der Hafenstadt Grand Bassam und Abidjan besichtigen wir mit dem Bus. Wir genehmigen uns  auch hier am Strand einen Pausentag.

Nun verlassen wir die Küste und fahren Richtung Norden, der Regenwald geht in Feuchtsavanne über und wir  erreichen Yamoussoukro, die Hauptstadt des Landes. Die auf dem Reißbrett entstandene Stadt passt so gar  nicht in unsere Vorstellung von Afrika. Sie präsentiert sich mit breiten, teils menschenleeren Prachtstraßen,  einer modernen Moschee mit stilisierten Minaretten, dem Präsidentenpalast mit dem See der heiligen  Krokodile und der weltgrößten Basilika, die sogar größer als der Petersdom ist.

Der Westen mit der Bergwelt um Man ist die landschaftlich und kulturell wohl interessanteste Region der Elfenbeinküste. Die Stadt liegt inmitten bewaldeter Hügel und ist wegen des angenehmen Klimas ein beliebtes Ausflugsziel. Die hier ansässigen Stämme zelebrieren einen einzigartigen Maskenkult.

Guinea (ca. 17.-18.Woche)

Ein Grenzfluss trennt Elfenbeinküste von Guinea, unserem nächsten Reiseland.

Das Land hat vor allem viel Natur und Grün zu bieten. Am Rande des Naturreservates Mont Nimba besuchen  wir, wenn möglich, das Schimpansen Rescue Center bei Bossou. Die scheuen Tiere sind meistens in dieser  Gegend zu finden und so begeben wir uns zu Fuß früh morgens auf die Pirsch, um einige Blicke auf die Tiere  zu werfen. In der Stadt Nzerekor können wir uns mit Einkäufen versorgen. Über schlechte Asphaltpisten  rollen wir weiter, immer durch das grüne Herz des Landes.

Auf verschiedenen Wanderungen im Regenwald, zu Wasserfällen und Flüssen lernen wir die bergige grüne Region des großen Landes kennen, die das Herz jedes Naturliebhabers erfreuen wird. So hoppeln wir mit  unseren Fahrzeugen einige Tage weiter über die immer wieder schlechten, mit Schlaglöchern gespickten  Straßen des Landes, bevor wir Guinea im Norden des Landes verlassen und in Richtung Senegal ausreisen.

Der Senegal und Gambia (ca. 19. – 20.Woche)

Der Senegal ist ein Land zwischen Moderne und alten Traditionen und islamisch geprägt. Die Flussland-schaften im Osten, die lange schöne Küste am Atlantik, die Savannen mit den urtümlichen Baobabwäldern  und prähistorische Denkmäler machen den Senegal zu einem vielfältigen, interessanten Reiseland. In der  Sahelzone leben Teile der Bevölkerung noch in ihrer traditionellen, nomadischen Kultur.

Nach dem Grenzübertritt und einem längeren Fahrtag erreichen wir Cap Skirring, wo wir am Strand des  Atlantik stehen wollen und uns einen Ruhetag gönnen.

Bei Pointe Saint-Georges, am Ufer des Flusses Casamance, haben wir mit etwas Glück Gelegenheit, die hier  lebenden Flussdelphine und Rochen zu sehen. Wir durchqueren den kleinen Staat Gambia, der sich entlang  des Gambia Flusses inmitten von Senegal erstreckt. In der Region um Koungheul werden wir die beein-druckenden prähistorischen Steinkreise, Menhire und Grabhügel besichtigen.

Über die geschäftige Stadt Kaolack, dem Zentrum des Erdnussanbaus mit Markt und Moschee, geht unsere  Fahrt weiter in Richtung der Hauptstadt Dakar. Zuerst geht es aber zum Lac Retba oder auch „Lac Rose“,  einem Salzsee, der durch bestimmte Algen seine rosarote Färbung erhält. Hier schlagen wir unser Lager auf,  ca. 35 Kilometer nördlich der Hauptstadt. Die quirlige Stadt Dakar besichtigen wir von hier aus per Reisebus.  Dakar ist ein Schmelztiegel von Moderne und Tradition. Die Île de Gorée ist eine der Hauptsehenswürdig-keiten der Stadt. Die Insel, die sich heute mit bunten Häuschen präsentiert, war früher ein Umschlagplatz für  Sklaven. Auf einem Hügel steht das 50 Meter hohe Monument de la Renaissance africaine, von dem aus man  eine fantastische Sicht über das Häusermeer der Stadt hat.

Vom Lac Rose aus fahren wir entlang des Atlantiks mit unseren Allradfahrzeugen eine ca. 180 Kilometer lange Strandpassage. Dann wollen wir uns die am Atlantik liegende Stadt Saint-Louis anschauen, die auch das  „Venedig Afrikas“ genannt wird. Saint-Louis ist eine Stadt mit langen Sandstränden und einer reichen  Kolonialgeschichte. Die Île Saint-Louis ist Weltkulturerbe und kann bequem bei einer Pferdekutschentour  besichtigt werden.

Nach dem Besuch von Saint-Louis heisst es für uns, die zweitletzte Grenze unserer gemeinsamen Reise zu  überschreiten.

Mauretanien (ca. 21-23.Woche)

In Mauretanien wollen wir uns nochmal etwas Zeit lassen und die Schönheit der Wüstenlandschaften im  Osten des Landes genießen. Hier werden wir unsere Fahrzeuge offroad im Sand und auf Pisten bewegen.

Es zieht uns in Richtung Wüste, in die Region der Oase Terjit. Nord- und Zentralmauretanien bestehen aus Sand- und
Geröllwüste sowie steinigen Plateaus. Als landschaftlich besonders schön gilt das Adrar-Plateau mit schroffen  Felsen, Schluchten und Wanderdünen. In dem Gebiet mit vielen Wadis und Oasen mit Dattelpalmen sind  Felsmalereien aus der Zeit von 10.000 bis 6.000 vor Christus zu finden – mit Abbildungen von Giraffen,  Kühen und Menschen in blühender Landschaft. Dünen in allen Farben von weiß über grau, ocker und rot  umgeben uns. Im Schatten einer der verstreuten Akazien und Palmenhaine Pause zu machen und die Ruhe  der Wüste zu genießen – das ist Genuss pur!

In Ouadane, der historischen Wüstenstadt, sehen wir die traditionellen Lehm- und Steinhäuser in der Altstadt.  Viele dieser alten Gebäude sind dem Verfall preisgegeben. In der Nähe von Ouadane erreichen wir  „Guelb er Richat“, das sogenannte Auge der Sahara, das aus mehreren Ringwällen aus Sedimentgestein  besteht und mit einem Durchmesser von 45 Kilometern sogar aus dem All sichtbar ist.

Nach Ouadane ist Chinguetti eine weitere sehenswerte alte Karawanenstadt, der wir auch einen Besuch  abstatten wollen. Hier, im alten Zentrum islamischer Gelehrsamkeit, können alte Bibliotheken besichtigt  werden, die uralte Bücher von unschätzbarem Wert beherbergen.

Atar ist die Hauptstadt der Provinz Adrar – hier können wir uns wieder mit Diesel und Lebensmitteln  versorgen. Wir passieren Felsenschluchten mit dramatischen und hoch fotogenen Formen der Felsen und die  Ruinen der Kulisse des Films „Fort Saganne“. Auch Felszeichnungen werden wir entdecken. Breite Wadis,  ausgefallene Gesteinsformen und kleine grüne Oasen wechseln sich immer wieder ab. Die sternenklaren  Nächte im „1000-Sterne-Hotel“ der Wüste gehören sicherlich zu den Höhepunkten unserer Tour. Wir beenden  unser Wüsten-Abenteuer Mauretanien mit der Etappe entlang des legendären Erz-Zuges, der auf  einer Strecke von über 700 Kilometern, versehen mit vier Locks und bis zu 250 Waggons, von F´dérik und  Zouérat zur Küste unterwegs ist.

Kurz vor der marokkanischen Grenze liegt der Nationalpark Banc d‘Arguin, der ein wichtiges Überwinte-rungsrevier für zahlreiche Zugvögel ist und seit 1989 ein UNESCOWeltnaturerbe. Wenn es unser Zeitplan  erlaubt, werden wir hier einen kurzen Stopp einlegen.

Reiseende in Marokko (24. Woche)

Unser letzter gemeinsamer Grenzübertritt dieser Reise ist geschafft – wenn das kein Grund zum Feiern ist!  Die Oase Dakhla ist eine Tagesetappe von der Grenze entfernt.

Hier machen wir Station und können uns gut versorgen. Von hier aus reisen wir entlang des Atlantiks durch  dünn besiedelte Regionen weiter Richtung Norden und erreichen schließlich den meist sonnigen Urlaubsort  Agadir.

Nordöstlich davon, im Landesinneren, liegt Marrakesch, wo wir uns Zeit für einen Besichtigungstag  nehmen. Die pulsierende orientalische Metropole, auch „Perle des Südens“ genannt, übt auf Besucher eine unwider-stehliche Faszination aus. Die vielleicht noch schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas scheinen zum Greifen  nah. Wir schlendern über den Djemaa El Fna, den Hauptplatz von Marrakesch im Herzen der Stadt, und  beobachten Gaukler, Schlangenbeschwörer und Musiker. Kleine, enge Gassen führen vom Djemaa El Fna  durch die Altstadt. Die Souks von Marrakesch sind die größten des Landes. Hier findet man einzigartige  Holzkunstwerke, bunte Stoffe, filigrane Mosaiklampen, arabische Teppiche, orientalische Gewürze, hochwertige Lederwaren und vieles mehr und kann den Handwerkern bei der Arbeit über die Schultern  schauen.

Nun ist es nicht mehr weit bis zur Küstenstadt Casablanca, Marokkos modernster und mit über 4 Millionen  Einwohnern größter Stadt. Die Strandpromenade La Corniche, die alte Medina und die riesige Hassan II  Moschee – all das gibt es hier zu besichtigen. Vor allem aber gibt es hier etwas zu feiern: wir haben es  tatsächlich geschafft, sind selbst quer über den Kontinent gefahren und stehen nun stolz mit unseren  Wohnmobilen nach ca. 15.000 Kilometern erlebnisreicher Fahrt durch den afrikanischen Kontinent bei Casablanca.

Eine Reise voller unvergesslicher Eindrücke durch viele Länder, unterschiedlichste Landschaften und  Volksstämme, Flora und Fauna geht zu Ende. Es heißt Abschied nehmen, ab hier trennen sich unsere Wege.  Wer Zeit und Lust hat, kann noch einige Zeit gemütlich durch Marokko reisen und individuell Pisten,  Bergpassagen und Sanddünen befahren oder sich durch die quirligen Souks treiben lassen. Wer es eilig hat,  kann in einer Tagesetappe Tanger erreichen und eine Fähre nach Europa nehmen.

Hinweis:

Pioniertour: Diese Tour ist eine absolute Pioniertour und so noch nicht von uns mit einer Gruppe gefahren  worden. Wir haben aber die meisten Regionen bereits selbst befahren. Der oben beschriebene Reiseablauf  kann vor Ort angepasst werden. Je nach benötigter Zeit für die einzelnen Passagen und je nach den  fahrtechnischen oder auch politischen Umständen vor Ort behalten wir uns vor, die Strecken anzupassen, eine Strecke herauszunehmen oder auch zusätzlich zu fahren. Von den Reiseteilnehmern ist ein hohes Maß an  Flexibilität, Geduld und Toleranz gefordert. Die Tour ist auf 170 Tage angesetzt. Bei einer so langen Reise ist es  nahezu unmöglich, alles auf den Tag genau zu planen. Allein durch Fahrplanverschiebungen der Schiffe,  meteorologische Ereignisse, technische Probleme etc. können sich die Reisedaten ändern. Daher sollten Sie  zeitlich etwas Spielraum haben. Halten Sie unbedingt die Flugtermine flexibel: Tickets umbuchbar und  stornierbar buchen!

Durch eine Verlängerung der Reise um einige Tage verteuert sich der Reisepreis nicht; im Gegenzug reduziert  er sich auch nicht, wenn die Tour etwas kürzer ausfällt.

Anforderungen: Hohe Flexibilität. Abschnittsweise keine touristische Infrastruktur