In 185 Tagen auf dem Landweg ins Südl. Afrika
Reisepreis

16.990,- € pro Person

25.485,- € für Einzelfahrer


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Transafrika – Ostroute
Ein Traum wird wahr: Konstantinopel - Kairo - Kapstadt

Die Zeit ist gekommen, die von der Afrikaexpertin Renate Leonhards bereits organisierte und erfolgreich  gefahrene Transafrikaroute wieder aufzulegen. Begeben Sie sich auf eine wahrhaftig großartige Reise über  Vorderasien, den Mittleren Osten und ab Kairo quer durch den gesamten Osten Afrikas bis Kapstadt – und  das alles mit dem eigenen Reisemobil.

Der Schwerpunkt dieser Reise liegt auf dem afrikanischen Kontinent, die Anreise erfolgt Dank der Öffnung  Saudi-Arabiens und einer verbesserten Sicherheitslage über die Türkei, Chuzestan im Iran, Südirak, Kuwait  und Saudi-Arabien. Die Fährverbindung Duba – Hurghada macht es möglich, auch Ägypten in das Programm  zu inkludieren und eine vollständige Route Transafrika von Kairo bis Kapstadt zu fahren.

Afrika ist der unergründliche Kontinent, Traum von Forschern, Abenteurern und Großwildjägern. Wir  durchstreifen endlose Wüsten, tropische Dschungel, weite Savannen und karge Berglandschaften, queren  gewaltige Flusstäler und lernen Menschen unterschiedlichster Ethnien kennen. Gnus, Gazellen, Zebras, Büffel,  Giraffen, Elefanten und Löwen sind ab Kenia unsere Begleiter.

Am Ende der Tour können Sie das Fahrzeug entweder in Namibia/Südafrika für weitere Reisen  zwischenparken oder die Reise in Durban mit der Rückverschiffung beenden.

Auf dieser Expeditionsreise kann und wird manches nicht vorhergeplant werden. Die Straßenverhältnisse können sich von einer Regenzeit  zur nächsten ändern und regelmäßige Campingplätze gibt es erst im südlichen Afrika. Wir lassen uns Zeit, sind flexibel und genießen die ursprünglichen Landschaften und  gastfreundlichen Menschen auf dieser ganz und gar nicht alltäglichen Reise. Afrika wird Sie in seinen Bann      ziehen und lässt Ihr Herz für diesen einzigartigen Kontinent schlagen. 

Reiseleistungen
Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten
  • Organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise
  • Alle Camping- und Übernachtungsgebühren
  • Min. 6 x landestypische gemeinsame Essen
  • Mindestens zwei Degustationen (Wein, Brandy)
  • Min. 6 x Stadtexkursionen (Istanbul, Ankara, Batumi, Kutaissi, Tiflis, Erwan)
  • diverse Ausflüge/Exkursionen (u.a. Gebirge Swanetien und Kachetien, Nationalpark Jermuk, Höhlenstadt Wardsia, Nemrut Daghi, Hatussa, Höhlenstadt Kappadokien)
  • Alle Eintritte gemäß Programm
  • Wechselstube „an Bord“
  • Lockere Gesprächsrunden mit der einheimischen Bevölkerung und unseren lokalen Guides für tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte
  • Deutschsprachiger Reiseleiter sowie ein lokaler Guide
  • Besuch von Tanz-/Folkloreaufführungen
  • Roadbook & Straßenkarten für alle bereisten Länder
  • Besorgung örtlicher SIM-Karten & Einrichtung in allen Ländern (wenn möglich)
  • Organisatorische Betreuung vor der Reise
  • Abwicklung der Grenzformalitäten
  • Backup-Office in Deutschland während der gesamten Reise für Betreuung logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)
Präsentation der Reise

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf den SeaBridge-Treffen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

Fotos
Mehr als Worte sagen können
Route
Etappen
Anreise über die Türkei und den Mittleren Osten (1. – 4. Woche)

Die Türkei ist das erste von über 15 Ländern auf unserem Weg von Konstantinopel bis nach Kapstadt. Die  neue Landwegverbindung von Vorderasien auf die Arabische Halbinsel wird für diese Route schon relevant.  Durch die Öffnung Saudi-Arabiens sind diese neuen Anreisemöglichkeiten über Land via Iran, Südirak und  Kuwait sowie Weiterreise nach Ägypten erst möglich geworden.

Der Weg in Saudi-Arabien führt uns über Buraida mit dem größten Kamelmarkt der Welt, weiter gen Westen  über Hail bis in die alte Oasenstadt Al Ula. Mada’in Saleh ist die Hauptstadt des einstigen Reichs der Nabatäer  und liegt an der legendären Weihrauchstraße. Wir stehen vor einigen der monumentalen  Felsengräber in einer einmaligen Landschaft aus Sand und Felsen und staunen.

Ägypten und Sudan (5. – 8. Woche)

Mit der Ankunft des Fährschiffes über das Rote Meer vom saudischen Port Duba ins ägyptische Hurghada  rollen unsere Reisemobile endlich auf dem Afrikanischen Kontinent. Das alltägliche Treiben auf den Straßen  und Märkten Kairos ist krass, die historischen Schätze im Ägyptischen Museum und die Pyramiden von Gizeh  sehr beeindruckend. Auf den nächsten Etappen gen Süden folgen wir dem Lauf des Nils. Bald erreichen wir  Luxor, die Stadt der Paläste und Tempel.

Vom nur eine Fahretappe entfernten Assuan-Staudamm erstreckt sich südwärts der 500 Kilometer lange,  aufgestaute Nasser See. In Abu Simbel besichtigen wir die wegen des Stauwassers versetzten Felsentempel  Ramses II.

Auch im Sudan folgen wir dem Lauf des Nil an dessen Ufern farbenprächtige Dörfer liegen und queren dabei  auf mittlerweile asphaltierten Straßen immer wieder Abschnitte der nubische Wüste. Die in goldenen Sand  gebetteten Pyramiden der schwarzen Pharaonen beeindrucken uns sehr. Wir erreichen Khartum, die  Hauptstadt des Sudan, wo sich der Weiße und der Blaue Nil vereinen. Noch 600km trennen uns von der  Grenze nach Äthiopien, eine Strecke durch erstaunlich grüne, landwirtschaftlich genutzte Landschaft. • 

Äthiopien und Kenia (9. – 13. Woche)

Nach der Hitze im Tiefland wir sind froh, die auf 2.000m gelegene alte Kaiserstadt Gondar zu erreichen.  Äthiopien blickt auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück und gilt als Wiege der Menschheit.

Von Gondar  aus überqueren wir auf einer atemberaubenden Panoramastrecke den 3.100m hohen Wolkefit- Pass zu Füßen des über 4.600m hohen Rash Dashen. Die Straße windet sich hinab ins üppig bewachsene Tal  des Tekeze-Flusses. Axum erstaunt mit seinen über 30m hohen monolithischen Granitstelen aus  vorchristlicher Zeit. Die kulturellen Schätze Addis Abebas, Hauptstadt Äthiopiens in luftigen 2.400m Höhe  gelegen, erkunden wir ausgiebig.

Ab Addis Abeba wandeln sich die Landschaft und die Gesichter der Menschen. Der Menschentyp wechselt von arabisch anmutenden zu eher negroiden Ethnien – das so genannte „Schwarzafrika“ ist erreicht.

Wir gelangen in das Gebiet der Oromo, welches sich bis zum Norden Kenias erstreckt. In Turmi kommen  Menschen der verschiedensten Volksstämme zusammen, um Handel zu treiben. Auffällig ist in dieser ganzen  Region die Körperkunst der Einwohner, die sich in bemerkenswerten Frisuren, Bemalungen und  Schmucknarben manifestiert.

Wir überqueren die Grenze nach Kenia und folgen der neuen Teerstraße nach Süden – via Marsabit zur  Hauptstadt Nairobi.

Weiter geht es zum Thomson‘s Wasserfall, dann durch das trockene Nordkenia zum Lake Baringo. Umgeben  vom imposanten Steilhang Laikipia Escarpement und den Tugen Hills präsentiert sich der 120km² große See  in einer majestätischen Landschaft, ein Paradies nicht nur für Ornithologen. Via Eldoret geht‘s zur Grenze von  Uganda.

Uganda und Ruanda (14. – 16. Woche)

Uganda ist das Land des Wassers, der Seen und der Hügel, zudem Heimat von Gorillas und Schimpansen.  Regenwälder, Savannen, Teeplantagen, Vulkane und ein angenehmes Klima heißen uns willkommen. Erstes  Ziel in Uganda sind die Bujagali-Fälle. In Reihen von Wasserfällen, Stromschnellen und Katarakten,  entspringt hier der Viktoria-Nil aus dem Viktoriasee. Bald sind wir im Norden des Murchison Falls-  Nationalparks unterwegs, wo sich der Viktoria-Nil mit donnerndem Gebrüll durch eine nur 7 Meter breite  Schlucht zwängt und anschließend über 40 Meter in die Tiefe stürzt. Mit einem Boot kann man flussaufwärts  zu den Fällen gelangen, begleitet von zahlreichen Wasservögeln, vorbei an Sandbänken mit unzähligen in der  Sonne dösenden Krokodilen und Herden von Flusspferden.

Nun tritt das englische Königshaus auf den Plan: Wir passieren Lake Albert, Fort Portal, Lake George und  Lake Edouard, durchfahren Täler des zentralafrikanischen Grabenbruchs. Der Äquator wird überquert! Vom  Lake Bunyonyi aus lässt sich eine anspruchsvolle Gorilla-Trekking-Tour im nahen Bwindi-Nationalpark  organisieren.

Das kleine Land Ruanda besteht aus hügeligen Hochebenen und Gebirgsketten – den Virunga-Vulkanen. Wir  fahren den Kongo-Nil-Trail entlang des Kivu-Sees. Nil und Kongo, die größten Flüsse der Welt haben in  Ruanda ihren Ursprung. Gerne verweilen wir in der Hauptstadt Kigali mit ihrem milden Klima.

Tansania (16. – 18. Woche)

Es sind große Distanzen, die wir in Tansania von Nord nach Süd zurücklegen. Die Strecke vom Kilimanjaro  zum Indischen Ozean bis zu den Hochplateaus mit Tee- und Kaffeeplantagen im Süden ist hoch  abwechslungsreich. Die erste größere Stadt in Tansania ist Mwanza am Victoria-See. Wir frischen unsere  Vorräte auf und erreichen die Savannen der Serengeti.

Nun geht es nach Arusha, dem Touristenzentrum am südlichen Fuß des Kilimanjaro. Begleitet vom nahezu  6.000 Meter hohen Kilimanjaro fahren wir durch hügelige dichtbewaldete Landschaft und weiter entlang der  2.000 m hohen Usambara-Berge bis zum Indischem Ozean.

In diesen Wochen erleben wir Tansania pur. Sisal- und Baumwollfelder, Wälder und Kaffeeplantagen säumen  unseren Weg, Obst und Gemüse wird am Straßenrand verkauft. Am Indischen Ozean übernachten wir in der  historischen Hafenstadt Bagamoyo.

Weiter entlang der Küste gelangen wir in die quirlige Hafenstadt Dar es  Salaam! Freuen Sie sich auf den viertägigen Ausflug zur sagenhaften Insel Sansibar, wo uns, wie in Sindbads  Zeiten, der Duft von Nelken, Zimt und Kardamom umweht.

Ausgeruht geht es weiter auf Afrikas Straßen entlang gewaltiger Baobab-Bäumen, Flusstälern, Wäldern und  Hügelketten. Farmen beherbergen uns, bevor wir mit Malawi ein weiteres Land auf unserer Reise durch Afrika  erreichen.

Malawi, Sambia und Simbabwe (19. – 21. Woche)

Wir überqueren die Grenze nach Malawi, einem kleinen Staat am 500 Kilometer langen gleichnamigen See.  Die Märkte sind lebhaft, die Menschen ausgesprochen freundlich, die Holzschnitzkunst hervorragend. Was ist  es für ein Glück, mit den eigenen Fahrzeugen direkt am See übernachten zu dürfen.

Wir statten der Großstadt Lilongwe einen Besuch ab und machen uns dann auf den Weg nach Sambia. Die  Straße führt parallel zum Sambesi direkt nach Lusaka, der modernen Hauptstadt Sambias.

Nun ist es so weit, die Viktoria-Falls sind erreicht. Auf einer Länge von 1,7 Kilometern stürzt der gewaltige  Sambesi über 100m in die Tiefe. Die legendäre „Victoria-Falls-Bridge“ über den Sambesi verbindet Sambia  und Simbabwe in der Gischt der unglaublichen Wasserfälle. Wir rollen auf eigenen Rädern hinüber und  erleben so beide Seiten der Vic-Falls.

Weiter geht es im Westen Simbabwes zu den außergewöhnlichen  Granitfelsen des Matopo-Nationalparks,  einem UNESCO Weltkulturerbe. Von dort ist es nicht weit zur Grenze Botswanas und der Stadt Francistown.

Botswana (21. – 22. Woche)

Zwei Nächte verbringen wir unter gewaltigen Baobab-Bäumen mit der Gelegenheit zum Ausflug in die  legendären Salzpfannen. Bei Maun liegt das Okavango Delta, ein Naturwunder ohnegleichen. Der Okavango  ist ein gewaltiger Fluss, der nicht im Meer mündet, sondern mit seinem riesigen Delta in der Kalahari  versickert und verdunstet.

Namibia (22. – 25. Woche)

Wir folgen dem Okavango flussaufwärts und dürfen wieder an traumhaften Stellplätzen direkt am Ufer  nächtigen. Vier Tage sind wir auf Pirschfahrt im eigenen Fahrzeug durch den Etosha National Park, der auch  nach den großartigen Tiererlebnissen in der Savanne Ostafrikas noch zu begeistern weiß.

Namibia bietet uns ein völlig anderes Landschafts- und Kulturerlebnis. Im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika  treffen wir noch auf Relikte der Kaiserzeit. Die Silhouette der Spitzkoppe begleitet uns auf  unserem Weg nach Swakopmund.

Nach so langer Fahrt gibt es wieder Apfelkuchen und Fachwerkhäuser, deutsche Küche und die kühle  Meeresbrise des Atlantiks! Vertraute Straßennamen, Restaurants und Cafés erwecken heimatliche Gefühle.  Die Hauptstadt Windhoek präsentiert sich mit teils altdeutschen Straßennamen, deutschen Restaurants und  Gebäuden.

Im Süden des Landes erkunden wir die bunte Sandwüste Namib mit den flammend roten und höchsten  Sanddünen der Welt. Schloss Duwisib, Helmeringhausen und die Hafenstadt Lüderitz sind weitere Zeugen der  deutschen Kolonialzeit. Krönender Abschluss der Reise durch Namibia ist der Fish River Canyon – der  Grand Canyon Afrikas.

Südafrika (26. Woche)

Der Oranje-Fluss markiert die Grenze zwischen Namibia und Südafrika – das letzte Land unserer Afrika-  Durchquerung ist erreicht! Wir nähern uns wieder dem Atlantik und endlich taucht aus dem Dunst eine  markante Silhouette auf – der Tafelberg kündigt das Ziel unserer Transafrika Expedition an: Kapstadt.

Cool, wir sind tatsächlich selbst quer durch den Kontinent gefahren. Cheers am Kap der Guten Hoffnung!  Knapp 25.000km erlebnisreiche Fahrt von der Heimat über Vorderasien, die Arabische Halbinsel und durch  den Afrikanischen Kontinent von Nord nach Süd: Schwarzes Meer, Persischer Golf, Rotes Meer, Indischer  Ozean, Atlantik – und viele Länder, Landschaften, unterschiedlichste Menschen, Flora und Fauna dazwischen.  Eine Reise voller unvergesslicher Eindrücke ist zu Ende. Es heißt Abschied nehmen – und das Fahrzeug wieder  Richtung Heimat zu bringen.

Die Reisedauer ist auf 185 Tage angesetzt. Bei so einer langen Reise ist es nahezu unmöglich, alles auf den Tag  genau zu planen. Allein durch Fahrplanverschiebungen der Schiffe, meteorologische Ereignisse, technische  Probleme etc. können sich ggf. die Reisedaten ändern. Daher sollten Sie zeitlich schon etwas Spielraum haben.  Halten Sie unbedingt die Flugtermine flexibel: Tickets umbuchbar und stornierbar buchen!

Durch eine  Verlängerung der Reise (um einige Tage) verteuert sich der Reisepreis nicht; im Gegenzug reduziert  er sich auch nicht, wenn die Tour etwas kürzer ausfällt.

Während der Reise können sich Routen und Programmänderungen ergeben, die jedoch den Gesamtverlauf der  Tour nicht wesentlich beeinträchtigen.